Riconosciuto, Michael

[ARTIKEL STEHT UNTER BEARBEITUNG]

Fahndungsfoto von Michael Recognized
Fahndungsfoto von Michael Recognized

Michael Riconosciuto ist ein Elektronik- und Computerexperte, der Anfang 1991 verhaftet wurde, kurz nachdem er im Falle Inslaw, Inc. eine eidesstattliche Erklärung zur Unterstützung seiner Klage gegen das US-Justizministerium vorgelegt hatte. Riconosciuto behauptete, Inslaws Fallmanagementprogramm (Promis) mit einer geheimen ‚Hintertür‘ neu programmiert zu haben, um die heimliche Verfolgung von Personen zu ermöglichen. Riconosciuto gab an, von einem Beamten des Justizministeriums mit Strafverfolgung bedroht worden zu sein. Er war einer der Informanten von Danny Casolaro. Bei seiner Untersuchung der Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Inslaw-Fall kritisierte der Sonderberater Nicholas J. Bua mehrere Zeugen von Inslaw besonders. Er fand heraus, dass Riconosciuto in Aussagen gegenüber den Hamiltons, seiner eidesstattlichen Erklärung und in Aussagen bei seinem Prozess von 1992 zur Herstellung von Methamphetamin inkonsistente Berichte abgegeben hatte. Bua verglich Riconosciutos Geschichte über Promis[doesn’t exist] mit einem historischen Roman; eine Geschichte der totalen Fiktion, die vor dem Hintergrund genauer historischer Tatsachen verwoben ist.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹]
[²]
[³]
[⁴]
[⁵]

↑ Der Name Michael Riconosciuto scheint in mehreren KOntexten eine Rolle zu spielen: Wackenhut, als Bin Ladin noch Tim Osman war, falls das mal gelöscht wird, Sicherung

Die USA und ihr weltweiter Kreuzzug

Und wieder wurde ein souveränes Land durch die „westliche Wertegemeinschaft“ in die „Demokratie“ gebombt, mit unabsehbaren Folgen für die Zivilbevölkerung. Und mit Hilfe des Kriegslegitimations-Organs UNO[doesn’t exist]. Der Literatur-Nobelpreisträger von 2005 Harold Pinter (R.I.P.) hatte dazu eine eindeutige Meinung. In seiner Ansprache anlässlich der Verleihung brachte er es auf den Punkt. [1] Zitat:

Wie jeder der hier Anwesenden weiß, lautete die Rechtfertigung für die Invasion des Irak, Saddam Hussein verfüge über ein hoch gefährliches Arsenal an Massenvernichtungswaffen, von denen einige binnen 45 Minuten abgefeuert werden könnten, mit verheerender Wirkung. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak unterhalte Beziehungen zu al-Qaida und trage Mitverantwortung für die Gräuel in New York am 11. September 2001. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak bedrohe die Sicherheit der Welt. Man versicherte uns es sei wahr. Es war nicht die Wahrheit.

Die Wahrheit sieht völlig anders aus. Die Wahrheit hat damit zu tun, wie die Vereinigten Staaten ihre Rolle in der Welt auffassen und wie sie sie verkörpern wollen.

Doch bevor ich auf die Gegenwart zurückkomme, möchte ich einen Blick auf die jüngste Vergangenheit werfen; damit meine ich die Außenpolitik der Vereinigten Staaten seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Ich glaube, wir sind dazu verpflichtet, diesen Zeitraum zumindest einer gewissen, wenn auch begrenzten Prüfung zu unterziehen, mehr erlaubt hier die Zeit nicht.

Jeder weiß, was in der Sowjetunion und in ganz Osteuropa während der Nachkriegszeit passierte: die systematische Brutalität, die weit verbreiteten Gräueltaten, die rücksichtslose Unterdrückung eigenständigen Denkens. All dies ist ausführlich dokumentiert und belegt worden.

Aber ich behaupte hier, dass die Verbrechen der USA im selben Zeitraum nur oberflächlich protokolliert, geschweige denn dokumentiert, geschweige denn eingestanden, geschweige denn überhaupt als Verbrechen wahrgenommen worden sind. Ich glaube, dass dies benannt werden muss, und dass die Wahrheit beträchtlichen Einfluss darauf hat, wo die Welt jetzt steht. Trotz gewisser Beschränkungen durch die Existenz der Sowjetunion, machte die weltweite Vorgehensweise der Vereinigten Staaten ihre Überzeugung deutlich, für ihr Handeln völlig freie Hand zu besitzen.

Und weiter unten:

Die direkte Invasion eines souveränen Staates war eigentlich nie die bevorzugte Methode der Vereinigten Staaten. Vorwiegend haben sie den von ihnen sogenannten „Low Intensity Conflict“ favorisiert. „Low Intensity Conflict“ bedeutet, dass tausende von Menschen sterben aber langsamer als würde man sie auf einen Schlag mit einer Bombe auslöschen. Es bedeutet, dass man das Herz des Landes infiziert, dass man eine bösartige Wucherung in Gang setzt und zuschaut wie der Faulbrand erblüht. Ist die Bevölkerung unterjocht worden oder totgeprügelt es läuft auf dasselbe hinaus und sitzen die eigenen Freunde, das Militär und die großen Kapitalgesellschaften, bequem am Schalthebel, tritt man vor die Kamera und sagt, die Demokratie habe sich behauptet. Das war in den Jahren, auf die ich mich hier beziehe, gang und gäbe in der Außenpolitik der USA.

… Politische Sprache, so wie Politiker sie gebrauchen, wagt sich auf keines dieser Gebiete, weil die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an der Wahrheit kein Interesse hat sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.

Was ist aus unserem sittlichen Empfinden geworden? Hatten wir je eines? Was bedeuten diese Worte? Stehen sie für einen heutzutage äußerst selten gebrauchten Begriff – Gewissen? Ein Gewissen nicht nur hinsichtlich unseres eigenen Tuns sondern auch hinsichtlich unserer gemeinsamen Verantwortung für das Tun anderer? Ist all das tot? Nehmen wir Guantanamo Bay. Hunderte von Menschen, seit über drei Jahren ohne Anklage in Haft, ohne gesetzliche Vertretung oder ordentlichen Prozess, im Prinzip für immer inhaftiert. Diese absolut rechtswidrige Situation existiert trotz der Genfer Konvention weiter. Die sogenannte „internationale Gemeinschaft“ toleriert sie nicht nur, sondern verschwendet auch so gut wie keinen Gedanken daran. Diese kriminelle Ungeheuerlichkeit begeht ein Land, das sich selbst zum „Anführer der freien Welt“ erklärt. Denken wir an die Menschen in Guantanamo Bay? Was berichten die Medien über sie? Sie tauchen gelegentlich auf – eine kleine Notiz auf Seite sechs. Sie wurden in ein Niemandsland geschickt, aus dem sie womöglich nie mehr zurückkehren. Gegenwärtig sind viele im Hungerstreik, werden zwangsernährt, darunter auch britische Bürger. Zwangsernährung ist kein schöner Vorgang. Weder Beruhigungsmittel noch Betäubung. Man bekommt durch die Nase einen Schlauch in den Hals gesteckt. Man spuckt Blut. Das ist Folter. Was hat der britische Außenminister dazu gesagt? Nichts. Was hat der britische Premierminister dazu gesagt? Nichts. Warum nicht? Weil die Vereinigten Staaten gesagt haben: Kritik an unserem Vorgehen in Guantanamo Bay stellt einen feindseligen Akt dar. Ihr seid entweder für uns oder gegen uns. Also hält Blair den Mund.

Die Invasion des Irak war ein Banditenakt, ein Akt von unverhohlenem Staatsterrorismus, der die absolute Verachtung des Prinzips von internationalem Recht demonstrierte. Die Invasion war ein willkürlicher Militäreinsatz, ausgelöst durch einen ganzen Berg von Lügen und die üble Manipulation der Medien und somit der Öffentlichkeit; ein Akt zur Konsolidierung der militärischen und ökonomischen Kontrolle Amerikas im mittleren Osten unter der Maske der Befreiung, letztes Mittel, nachdem alle anderen Rechtfertigungen sich nicht hatten rechtfertigen lassen. Eine beeindruckende Demonstration einer Militärmacht, die für den Tod und die Verstümmelung abertausender Unschuldiger verantwortlich ist.

Wir haben dem irakischen Volk Folter, Splitterbomben, abgereichertes Uran, zahllose, willkürliche Mordtaten, Elend, Erniedrigung und Tod gebracht und nennen es „dem mittleren Osten Freiheit und Demokratie bringen“.

Quellen:
[1] „Nobel Lecture – Literature 2005„. Nobelprize.org. 6 Sep 2011

Woran unsere Gesellschaft wirklich krankt…

Ich bin im Netz auf einen sehr guten Artikel gestoßen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Er ist auf mittelschicht.com erschienen und erklärt sehr plausibel den Zustand unserer Gesellschaft. Thematisch lässt er sich in die Politische Ponerologie einordnen.

Bullshit-Bingo-Performer – Woran unsere Gesellschaft wirklich krankt!

Haben Sie schon einmal ein Rhetorik-Seminar besucht? Da erzählen die Trainer heute, wie jemand ankommt, das hängt zu neunzig Prozent an der gelungenen Form des Auftritts und nur zu zehn Prozent an sachlich richtiger und inhaltlich hochwertiger Darstellung bzw. an dem, was an tatsächlichen Erfolgen vorzuweisen ist.

Das wird uns Kursteilnehmern erzählt, damit wir uns umso mehr auch anstrengen, die Kunst des Blöffens, Blendens und Show-Machens zu erlernen und alle beginnen, sofort hart daran zu arbeiten. Sollte die Konsequenz aus dieser Erkenntnis aber nicht eine ganz andere sein?

Sollten wir nicht als passive Teilnehmer von Präsentationen und Vorträgen lernen, darauf zu achten, gegenüber formalen Macken und Unzulänglichkeiten oder stilistischen Normabweichungen oder lampenfiebrigen Patzern des Präsentierenden tolerant zu werden und stattdessen lernen, uns davon unabhängig möglichst objektiv auf das Inhaltliche zu konzentrieren und dieses möglichst unabhängig von der Form der Präsentation zu bewerten?

Man redet mit Menschen quer durch alle Gesellschaftsbereiche und überall wird einem bestätigt, die höheren Positionen werden überall nur noch von den perfekt blöffenden, aber fachlich oft komplett unfähigen Show-Talenten erobert; in der Politik, in den Staatsämtern, an den Hochschulen, in den Unternehmen. Kennen Sie das immer beliebtere Bullshit-Bingo?

Selbst in diffizilen Fach- und Wissenschaftskreisen der obersten Ebenen machen es sich die Zuhörer und Verantwortlichen heute so bequem, die Kompetenz der Vortragenden oder sich Vorstellenden zu bewerten durch die Überprüfung, ob ein bestimmtes, in diesem Kreis übliches Vokabular angewandt wird oder nicht. Die wenigen Kritiker dieser Zuhör- und Urteilsbildungsweise spielen dann auf den Zuhörersitzen das Spiel “Bullshit-Bingo”. Die in dem Fachkreis gerade modernen, inflationär gebrauchten Modeworte, meistens Fremdwörter, die sich ja ungewöhnlich und möglichst hochtrabend anhören sollen, werden wie beim Bingo in einer Quadrate-Matrix angeordnet. Sobald eines dieser Worte im gehörten Vortrag fällt, wird das Wort angekreuzt und sobald sich in einer Linie gerade oder diagonal vier Kreuze aneinander reihen steht er in Gedanken auf und schreit „Bingo!“. Im Grunde verhält sich heute die Mehrheit der maßgeblichen Zuhörer oft genau so und entsprechend leicht kann man sich an die Spitze manipulieren. Unternehmensberater sind Meister auf diesem Gebiet.

Den machtgierigen Menschen, deren Blick von jeglicher Sachkenntnis und solider eigener Meinungsbildung ungetrübt ist, fällt dieses rein sprachlich, neurolinguistische Spiel auf der aktiven Seite besonders leicht. Und so wurden die Führungspositionen in unserer Gesellschaft schrittweise immer mehr von Menschen erobert, die dieses als einzige echte Kompetenz haben und Hochschulen, Unternehmen und Staat in Folge ihrer sonstigen grandiosen Inkompetenz sehenden Auges zu Grunde richten. Bzw. werden solche Leute sehr schnell zu Marionetten intelligenter, vermögender noch viel machtgieriger Leute, die sie als Schergen ihrer neuen oligarchischen Weltordnung zu Gunsten Weniger und zu Lasten Vieler vor den Karren spannen.

Weniger machtgierige, sachkompetente und sachergebnisorientierte Leute, die sich denen in den Weg stellen oder gegenüber den Bullshit-Bingo-Performern sich getrauen, auch einmal eine Gegenmeinung zu vertreten, erhalten dafür spätestens die Quittung, wenn die BBP (so will ich die Bullshit-Bingo-Performer ab jetzt abkürzen) schneller aufgestiegen sind und die disziplinarische Knute gegenüber den Sachkompetenten in der Hand halten. Die Sachkompetenten passen sich dann entweder ganz schnell an, werden auch zu BBP oder von der Karriereleiter gestürzt, evtl. sogar ins völlige Aus.

Wann wird es endlich zum dringendsten allgemeinen Thema erkoren, dass unser wesentlichstes gesellschaftliches Problem derzeit nicht in der Verschmutzung der Atmosphäre mit CO2 liegt, sondern in der Verschmutzung eines immer höheren Anteils gesellschaftlicher Macht- und Führungspositionen mit solchen BBP.

Das zu Grunde liegende Problem ist dabei auch, dass die Machtgier, von der die Geldgier nur eine Erscheinungsform ist und gerade die weltweite Wirtschaftskrise verursacht hat, neben dem Sexual- und Fresstrieb eine der stärksten menschlichen Antriebe für viele Menschen ist, der bei einem gewissen Teil der Menschen irgendwie krankhaft übertrieben zu sein scheint. Immer wieder in der Geschichte erobern sich diese Menschen deshalb die gesellschaftliche Macht, z.B. in Deutschland im Nationalsozialismus, was jedes Mal in einer historischen Katastrophe endet.

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Dann erkennen die “machtneutralen” Menschen, wie gefährlich es ist, diesen Machtgierschlunden die Führung zu überlassen und sie entfernen jene durch eine Revolution oder wie in Deutschland ab 1945 durch eine “Entnazifizierung” aus den Machtpositionen und machtbewußte, normal vernünftige Menschen übernehmen die wichtigen Führungspositionen.

Das gelingt natürlich nicht zu hundert Prozent. Und in manchen Führungspositionen verbleiben zunächst still haltend, unauffällig einige Machtgierige, die später wieder zu Kernen neuer Seilschaften des verheerenden Führertypus werden.

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Durch die gute Führung vernünftiger, nicht krankhaft machtgieriger Menschen schwindet unter den Guten langsam das Einsehen in die Notwendigkeit, wie wichtig es ist, krankhaft machtgierige Menschen aus gesellschaftlichen Führungspositionen herauszuhalten. Und normale, gute Menschen streben auch weniger stark in solche Positionen. Die Machtgierigen erobern erneut seilschaftenbildend aggressiv Führungsposition um Führungsposition in der Gesellschaft, in den Parteien, in den Staatsämtern, an den wissenschaftlichen Hochschulen, in den Privatunternehmen und an den Gerichten und in den Behörden. Die BBP sind im negativen Sinne immer machtbewusst und sorgen dafür, dass Führungspositionen in ihrem Bereich auch nur noch durch den hinsichtlich Beherrschung des Machttriebes schlechten Menschentypus besetzt werden, um ihre Seilschaften Schritt für Schritt zu erweitern und noch mächtiger zu machen.

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Damit zieht eine neue Totalisierung der Gesellschaft herauf mit erneuten katastrophalen Folgen, die die Menschheit bei gleichzeitigem technischen Fortschritt und damit zunehmender zerstörerischer Effektivität der BBP irgendwann einmal nicht mehr überleben wird, wenn sie nicht in der Lage ist, diesen teuflischen Zyklus zu unterbrechen.

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Notwendig dazu wäre, wie im Leitspruch der englischen Königin „The Evil Is Always There“, das permanente Bewusstsein unter den normalen, vernünftigen Menschen zu etablieren, dass diese Gefahr ständig besteht, so gut die Zeiten aufgrund der zuletzt eher guten Herrschaft auch sein mögen und dass diese Gefahr gerade dann auch am größten ist, wenn die Zeiten ansonsten am Besten sind. Und dass es wirklich fünf vor zwölf ist, sobald die Zeiten beginnen wieder deutlich schlechter zu werden, so wie jetzt.

Es ist wie im Science-Fiction-Epos „Krieg der Sterne“. Die gute Seite der Macht sind vernünftige, an sich nicht machtgierige Menschen, die ihre Verantwortung erkennen als fähige Menschen, Führungspositionen zu erobern, um die dunkle Seite der Macht von der Übernahme dieser für das Wohl der Gesellschaft als Ganzes so wichtigen Positionen abzuhalten. Und die dunkle Seite der Macht sind heute jene BBP, die beinahe schon wieder alle gesellschaftlichen Führungspositionen inne halten. In dieser Hinsicht sollten alle die guten, unmächtigen Menschen da draußen endlich zu “Jedi-Rittern” werden zur Rettung wenn schon nicht des Universums, dann wenigstens dieses Landes. Die Jedi-Ritter sind am Anfang Wenige, aber bisher haben sie am Ende immer gesiegt, leider sind sie zu oft erst zurückgekehrt nach dem großen Inferno, auf das die dunkle Seite der Macht in Führungsverantwortung stets hinausläuft. Mögen die positiv machtbewussten Jedis dieses Mal früher zurückkehren von ihrem Wüstenplaneten. In vielen unabhängigen Internetauftritten hört man sie bereits kommen!