Schlüter, Johann

Kriminaloberrat Johann Schlüter, Chef der Sonderkommission „Halbmond“, der die Serie der sog. „Dönermorde“ aufklären sollte, starb am 04.09.2006 während einer Besprechung im Nürnberger Polizeipräsidium. Todesursache: Unbekannt. Im Frühjahr 2006 ist er erkrankt und hatte erst am 01.09.2006 seinen Dienst wieder angetreten.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹]
[²]

Neumarkter Zeitung: Dezernats-Chef starb
Focus, Visitenkarte eines Mörders
Welt: Das Menetekel von Köln
ODMP, Gedenkseite für Kriminaloberrat Johann Schlüter

Stichwörter

  1. NSU
  2. Dönermorde
  3. Sonderkommission „Halbmond“

Heisig, Kirsten

Jugendrichterin Kirsten Heisig

Kirsten Heisig, Jugendrichterin in Berlin/ Neukölln (Heinz Buschkowski, ehem. Bürgermeister von Neukölln, wird später sagen, die arabischen Clans haben Neukölln übernommen), wird am Samstag, dem 3. Juli, im Tegeler Forst bei Berlin-Heiligensee an einem Baum erhängt aufgefunden. Am 29. Juni war sie nicht zum Dienst erschienen. Die offizielle Verlautbarung der Staatsanwaltschaft: Selbstmord. Wie immer in offiziell verordneten Selbstmorden ist die investigative Presse gleich mit Doppelleben und Depressionen zur Stelle. [¹]

Sachverhalt

Am 28. Juni 2010 wird sie noch an ihrem Arbeitsplatz im Amtsgericht Tiergarten gesehen. Am nächsten Tag ist sie nicht mehr zum Dienst erschienen. Ab dem 30.Juni wurde nach einer Vermisstenmeldung begonnen, sie zu suchen. Am Samstag, dem 3. Juli, wurde ihre Leiche im Tegeler Forst bei Berlin-Heiligensee an einem Baum erhängt aufgefunden. Zur Strangulation wurde ein Kunststoffseil benutzt.

Justizsenatorin gibt die Stoßrichtung vor

Die Polizei sucht noch, da beeilt sich Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) zu verlautbaren, es gäbe keine Gründe für die Annahme einer Gewalttat, Zitat Focus [²]:

Nach Angaben von Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) gibt es keine Anzeichen für eine Straftat. „Bisher liegen uns solche Hinweise nicht vor“, sagte die Justizsenatorin am Rande der Sitzung des Abgeordnetenhauses. Sie könne das aber nur unter Vorbehalt sagen. Vermutet werde ein persönlicher Hintergrund. Die Suche nach der Richterin sei in vollem Gange. „Ich hoffe sehr, dass Frau Heisig unversehrt gefunden wird“, betonte von der Aue. „Ich schätze sie außerordentlich. Sie ist eine sehr engagierte Richterin.“

Dokumentationen

Tod einer Richterin – Auf den Spuren von Kirsten Heisig – Doku


Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig wurde bundesweit bekannt als Initiatorin des Neuköllner Modells in der Strafverfolgung jugendlicher Täter. Dieser Film ist eine Dokumentation zum Tod von Kirsten Heisig, der offiziell als Suizid dargestellt wurde, jedoch trotzdem viele Fragen aufwirft.
Ein Film von Nicola Graef und Güner Balci

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹] Welt online: ARD-Dokumentation 10.03.11, Das Doppelleben der Jugendrichterin Kirsten Heisig
[²] Focus Donnerstag, 01.07.2010, 14:58: Kirsten Heisig Neuköllner Jugendrichterin verschwunden
[³]

Arbeitsgruppe Kirsten Heisig, viele ausgearbeitete Infos über die Widersprüche in den offiziellen Verlautbarungen

Stichwörter

  1. Polizeiliche Manipulationen
  2. Verschwörung
  3. Politisch korrekt

Kiesewetter, Michèle

Michèle Kiesewetter (Quelle: BR)

Die Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter wurde am 25.04.2007 (22-jährig) bei einer Pause auf der Theresienwiese in Heilbronn durch einen Kopfschuss getötet. Ihr Kollege Martin Arnold erlitt, ebenfalls durch einen Kopfschuss, lebensgefährlichee Verletzungen und lag wochenlang im Koma. Die Täter entwendeten Waffen und Handschellen. Sie wurde am 2. Mai 2007 in ihrem Heimatort Oberweißbach (Thüringen) beigesetzt.

Ermittlungen

Es wurde die Sonderkommision der Polizei „Parkplatz“ gegründet. Jahrelang jagte sie dem „Heilbronner Phantom“ nach. Am 11. Februar 2009 wurden die Untersuchungen durch das LKA BaWü übernommen. Seit dem 11.November führt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen, da der Mord an Kiesewetter und weitere Morde dem sogenannten NSU zugerechnet werden. Bisher allerdings ohne irgendwelche Beweise, dafür mit allerlei „Pannen“ wie geschredderte Akten und toten Zeugen.

Die Rolle der Presse

Die Systempresse übt sich in Hofberichterstattung und Desinformation, statt zu recherchieren und nachzuhaken, wie es ihre Aufgabe wäre. Einige Beispiele:

T-online vom 09.02.2016
Hofberichterstattung bei T-online. Es gibt keinerlei beweise, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos überhaupt in Heilbronn waren.

Die TAZ vom 13. 9. 2012
TAZ: Im ersten Satz wird behauptet, der NSU hätte Kiesewetter umgebracht.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹]
[²]

NSU-Leaks (Arbeitskreis NSU, geleakte Akten u.a.)
Medienanalyse international zum Komplex Dönermorde / NSU
Friedensblick, Georg Lehle zum Thema NSU

Stichwörter

  1. Polizeiliche Manipulationen
  2. NSU-Komplex
  3. Heilbronner Phantom
  4. Organisierte Kriminalität
  5. Verschwörung
  6. Geheimdienste
  7. Dönermorde

Winter, Sascha

Sascha Winter (Quelle: mx-team-314.de)

Sascha Winter (31J.) war der Verlobte von Melisa Marianovic[doesn’t exist], Zeugin im NSU-Prozess, die zwanzigjährig an einer Lungenembolie starb. Die war wiederum die EX-Freundin von Florian Heilig[doesn’t exist], ebenfalls plötzlich verstorbener Zeuge im NSU-Prozess. Genaues Sterbe-Datum momentan (18.02.2016) nicht bekannt (lt. Heise wurde er Abends am 08. Februar 2016 gefunden) . Zitat msc-odenheim.de:

Traurige Nachricht
Mit großer Traurigkeit müssen wir den Tod unseres Mitglieds Sascha Winter verkünden. Obwohl erst seit ca. einem Jahr Mitglied beim MSC, war er voller Begeisterung, Enthusiasmus und Engagement Teil unserer Gemeinschaft. Umso schmerzhafter ist jetzt die Nachricht seines völlig überraschenden Todes. Die Beisetzung findet am Dienstag, 16.03.16, um 13:00 Uhr in Münzesheim statt.

Quellen und weiterführende Hinweise

  1. heise.de Nächster Todesfall im NSU-Komplex
  2. Arbeitskreis NSU Der Verlobte von Florian Heiligs verstorbener Ex-Freundin ist verstorben
  3. Sascha Winklers Motorsport-Seite

Stichwörter

  1. Polizeiliche Manipulationen
  2. NSU
  3. Tiefer Staat
  4. Zeugensterben

Schadwald, Manuel

Manuel Schadwald verschwand am 24. Juli 1993 in Berlin und gilt seither als vermisst. Es gibt Hinweise, dass der Fall mit der Dutroux-Affäre in Verbindung [¹] steht.

Rekonstruierter Tagesablauf

manuel-schadwald.jpg

Der 12-jährige Manuel verließ am 24. Juli 1993 die Wohnung der Eltern in Berlin-Tempelhof, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide (FEZ) in Berlin-Köpenick zu gelangen. Dort ist er nicht angekommen. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er 1,57 m groß, schlank und hatte dunkelbraune Haare.

Er trug kurze Jeans, schwarze Turnschuhe, ein graues T-Shirt und eine graue Sommerjacke mit Emblem auf dem Rücken. Manuel Schadwald führte einen türkisfarbenen Rucksack mit der Aufschrift “Miami Vice”, einen Ferienpass und einen Wohnungsschlüssel mit sich. [²]Rekonstruierter Tagesablauf

Der 12-jährige Manuel verließ am 24. Juli 1993 die Wohnung der Eltern in Berlin-Tempelhof, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide (FEZ) in Berlin-Köpenick zu gelangen. Dort ist er nicht angekommen. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er 1,57 m groß, schlank und hatte dunkelbraune Haare.

Er trug kurze Jeans, schwarze Turnschuhe, ein graues T-Shirt und eine graue Sommerjacke mit Emblem auf dem Rücken. Manuel Schadwald führte einen türkisfarbenen Rucksack mit der Aufschrift “Miami Vice”, einen Ferienpass und einen Wohnungsschlüssel mit sich. [²]

Quellen

[¹] Welt.de, Kein Einzeltäter
[²] Polizei Berlin: Polizeimeldung vom 24.07.1993, Tempelhof-Schöneberg vom 24.07.1994

Hinweise


Stichwörter

  1. Kinderhändler-Ring
  2. Kindesentführung