Erhellendes zum WWF Teil 4 (via Maulwurfhuegel R.I.P.)

Beim Streifzug durchs Netz findet man manchmal wahre Perlen. Hier ist so eine in 4 Teilen. Original gehostet bei Freenet. Die Seiten gibt es nicht mehr. Aber bei archive.org sind sie noch auffindbar (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4).

Der WWF hat Geburtstag …

2003 aus einem Forum …
– Teil 4 –
Autor: Ronald

Der WWF und Europa (Teil 1)

Nachdem ich am Beispiel Afrikas aufzeigen konnte, wer und was hinter den „Aktionen“ des WWF steckt, möchte ich nun die Aufmerksamkeit des geneigten Lesers auf Europa richten. Nur läßt der oben gewährte Blick in die Historie des WWF nichts Gutes erahnen. Sicherlich handelt es sich in Europa um Menschen mit weißer Hautfarbe, doch siehe unter „Einfügung !“ …

… glaube ich nachgewiesen zu haben, wer eigentlich damit gemeint ist.

Unter der Überschrift „Ein Zeichen der Hoffnung setzen“ konnte der umweltbewegte Spender schon 1992 – im WWF Journal 4/1992 – nachlesen, was da auf die Bevölkerung in den ehemals kommunistischen Ländern zukommen sollte:

„Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, im unteren Odertal“

Zum dritten Mal kam er in Naturschutz-Mission nach Deutschland – und dieses Mal setzte sein Besuch das wohl weitreichendste Signal: Seine königliche Hoheit Prinz Philip, Präsident von WWF International, informierte sich Ende Juli 1992 vor Ort über den Fortschritt des Nationalparks Unteres Odertal und unterstrich damit die Bedeutung der Aufbauarbeit der Naturschützer in Osteuropa.

Mehr noch: Der königliche Besuch erfreute auch sichtlich die Menschen an der deutsch-polnischen Grenze – die Begeisterung im brandenburgischen Gartz war spontan, überschwänglich und herzlich.

Der Besuch war mit großen Hoffnungen und Erwartungen verknüpft worden. Arbeitslosigkeit und die Strukturschwächen sind bis heute die größten Probleme der Region. Viele Menschen sehen – wie der WWF – in der Schaffung eines Nationalparks einen Schritt hin zu einer umweltverträglichen wirtschaftlichen Zukunft der Region.

Im Pferdewagen unterwegs

In Begleitung von Umweltminister Prof. Klaus Töpfer, dem brandenburgischen Minister für Naturschutz, Dr. Matthias Platzeck, dem Woiwoden (Vorsteher der Bezirksregierung) von Stettin, Dr. Marek Talusiewics, dem WWF-Präsidenten Casimir Prinz Wittgenstein, WWF-Vorstandsvorsitzenden Carl-Albrecht von Treuenfels und weiteren Repräsentanten von WWF Deutschland sowie Politikern besuchte Prinz Philip die Kernzone des künftigen Nationalparks – zu Fuß, per Boot und im Pferdewagen.

Der Präsident von WWF International machte sich vor Ort ein Bild von den Schwierigkeiten, mit denen die Naturschützer beim Aufbau des Schutzgebietes zu kämpfen haben. Doch er rechne, so Prinz Philip in der anschließenden Pressekonferenz in Criewen, jetzt zuversichtlich mit einem schnellen Fortgang der Vorbereitungen. „Diesen Teil des europäischen Naturerbes zu schützen und gleichzeitig wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten für die Bevölkerung aufzeigen, darin liegt eine der großen Aufgaben des WWF in den nächsten Jahren“, betonte auch der damalige Naturschutzgeschäftsführer Dr. Hartmut Jungius, der die WWF-Aktivitäten im Osten koordiniert. „Anstelle des Eisernen Vorhangs wird ein grünes Band durch Europa entstehen“. Prinz Philip wiederum sicherte die volle Unterstützung von WWF International zu.

„Hört sich doch gut an“, höre ich den infantilen Beobachter schon sagen, „statt dem Eisernen Vorhang, vormals Todesstreifen genannt, soll, ‚… ein grünes Band durch Europa entstehen‘ , das ist doch in Ordnung.“

Na, dann sehen wir uns doch einmal genauer an, was dem WWF nach der deutschen Wiedervereinigug so vorschwebte. Es wurde auf einer Pressekonferenz in Brüssel vorgestellt und zwar am 19. September 1994.

Unter dem Titel „Parks für das Leben: Aktion Schutzzonen in Europa“ wurde in einem 150-Seiten-Papier gegen großangelegte Infrastrukturprogramme Front gemacht und gefordert, immer mehr Landfläche solle aus der Bewirtschaftung herausgenommen werden.

Ich glaube niemand hat wohl etwas dagegen einzuwenden, daß besondere Gegenden als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden. Ich darf aber anmerken; was sind denn alle Schutzbestimmungen die sich auf den vielen DIN A 4 Seiten, schön nach Paragraphen geordnet und in Ordnern verstaut, eines Gebietes nach einem Erdbeben Hochwasser oder Vulkanausbruch noch wert? Viel Arbeit um ein Nichts, mit einem Wort Müll, welche nun wieder von vorn losgeht.

In Wahrheit will „Parks für das Leben“ jedoch die Auffassung fördern, Land und Boden dürften nicht entwickelt, sondern müssten in einem vormenschlichen „Naturzustand“ belassen werden.

Lapidar heißt es dort: „Großangelegte Infrastrukturprojekte können Flora und Fauna in den Naturschutzgebieten schädigen oder zerstören.“

Und zum Bereich Verkehr kann man lesen: „Die Errichtung eines Schutzzonennetzes innerhalb Europas wird durch die Tatsache behindert, daß Europa durch ein immer dichter werdendes Straßennetz in kleine Teile zerschnitten wird. Neue und ausgebaute Straßen bedrohen viele Schutzgebiete. Die Kanalisierung von Flüssen gefährdet die Flussfeuchtgebiete, und die Trassen, die für Hochgeschwindigkeitsschienenwege vorgesehen sind, könnten wichtige Lebensräume beeinträchtigen.“

Mit diesem – ich bezeichne es als ein ideologisch verzerrtes – Bild von grenzüberschreitenden Naturschutzgebieten, stellt sich der WWF direkt gegen die Verkehrspolitik der Europäischen Union (EU). Ein Blick auf die Karte zeigt, daß die vorgeschlagenen Naturschutzgebiete fast genau den vorrangigen Ost-West-Verkehrskorridoren entsprechen, wie sie die EU verwirklichen will. Folgt man der von mir hier aufgezeigten der Logik des WWF, dürften die meisten Naturschutzgebiete wohl keineswegs zufällig im Grenzbereich Deutschlands, Österreichs, Tschechiens und der Slowakei entstehen, wo die neuen Bahntrassen vernünftigerweise hindurchführen sollen?

Hier zeigt sich die Menschenfeindlichkeit des WWF. Alles, was in unserer Geschichte nachweißlich zum Vorteil des Menschen gereichte soll nun vor diesem „geschützt“ werden. Im nächsten Teil werde ich auf die Perfidie des WWF eingehen, mit welcher er vorgeht.

Fortsetzung folgt ! …………….

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Erhellendes zum WWF Teil 3 (via Maulwurfhuegel R.I.P.)

Beim Streifzug durchs Netz findet man manchmal wahre Perlen. Hier ist so eine in 4 Teilen. Original gehostet bei Freenet. Die Seiten gibt es nicht mehr. Aber bei archive.org sind sie noch auffindbar (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4).

Der WWF hat Geburtstag …

2003 aus einem Forum …
– Teil 3 –
Autor: Ronald

Die Bedeutung der WWF-Naturparks (Teil 1)

Als am 31.08.1994 US-Soldaten und Hilfsorganisationen aus aller Welt im Osten Zaires den Kampf gegen Cholera, Ruhr und Hunger unter einer Million Flüchtlingen aus Ruandaaufnahmen, forderte die „New York Times“ ihre Leser in einem Leitartikel auf, über das Schicksal der Gorillas in Ruanda nachzudenken: „Bisher… sind die Gorillas in Ruanda verschont geblieben, was eine wunderbare Nachricht ist… In Wahrheit hängen alle Lebewesen in dieser Not zusammen, und der Gorilla ist vom Homo sapiens nur ein kleines Glied in der Kette der Evolution entfernt… Glücklicherweise hat eine Zählung ergeben, daß bis auf zwei, deren Ableben jetzt beinahe wie ein Todesfall in der Familie erscheint, alle Tiere wohlauf sind.“

Die Times erwähnte allerdings nicht, daß der Virunga Mountain Park, wo die Gorillas leben, auch das Aufmarschgebiet der Guerillas der Ruandischen Patriotischen Front (RPF) war, die ab Oktober 1990 Ruanda mit Krieg überzog, und zwar mit voller Unterstützung des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni und Lady Lynda Chalkers, der britischen Ministerin für Übersee-Entwicklung.

Dieses Beispiel zeigt recht deutlich, wie die Manipulation der Bewohner der westlichen Industriestaaten – anhand von 650 Gorillas – durch die eigenen Medien bewerkstelligt wird, um die Gesellschaft mit Prinz Philips konfusen Ideen über die Gleichstellung von Tier und Mensch zu durchdringen.

Die doppelte Nutzung des Parks als Wildreservat und Aufmarschgebiet für einen blutigen Aufstand berührt den Kern der Afrikastrategie der britischen Königsfamilie. Die Abtrennung großer Landstriche als „Nationalparks“, „Wildreservate“ und „Naturschutzgebiete“ hat in ganz Afrika unzähligen Menschen und Tieren das Leben gekostet.

Heute nehmen Wildreservate und Nationalparks in Afrika südlich der Sahara etwa 2 Mill. km2  oder über 8% der Bodenfläche ein. Nur wenige Länder wie Mauretanien sind verhältnismäßig ungeschoren diesem Park-Unwesen entgangen, aber beispielsweise in Tansania sind 40% des Staatsgebietes mit „Parks“ belegt (die nicht alle auf der Landkarte ausgewiesen sind). Wie in Ruanda dienen die Parks vielfältigen Zwecken:

Sie verschließen riesige Landstriche der wirtschaftlichen Nutzung. Zwar haben die Vereinten Nationen Berechnungen angestellt, daß die Parks den Ländern zu Einnahmen z.B. aus dem Tourismus verhelfen, doch die Schaffung solcher Parks kommt eher der größten Landnahme gleich, seit Dschingis Khan im 13. Jahrhundert Mittelasien überrollte.

Ein Engländer bemerkte dazu: „Wenn die Briten die Bevölkerung aus einem Gebiet fernhalten wollten, haben sie daraus ein Wildreservat gemacht. Dann können sie sagen: ,Dies ist ein Wildreservat, also könnt ihr hier nicht hin‘.“

Über 17% des winzigen Ruanda sind durch solche Reservate blockiert. Die Reservate liegen oft in Gebieten mit reichen Vorkommen an strategischen Rohstoffen. Beispielsweise liegt unter dem Park in der Grenzregion Nigers ein unerschlossenes Uranerzlager. Die Verwaltung der Parks durch landesfremde Institutionen wie den WWF bedeutet einen direkten Eingriff in die nationale Souveränität der betreffenden Staaten.

(Weiter unten komme ich auch zu der „Trauer“ und den „Aktivitäten“ des WWF nach der deutschen Wiedervereinigung, um den nun verschwundenen Todesstreifen, der Deutschland mit all seinen Folgen durchzog.)

Mit der Begründung, gegen Wilddiebe vorzugehen, setzt die Verwaltung oft paramilitärische Kräfte ein. „Die Funktion der Nationalparks besteht darin, der örtlichen Regierung die Kontrolle über das Land aus der Hand zu nehmen“, sagte ein Experte dem Nachrichtenmagazin EIR. „Der Nationalpark wird von einem Treuhänderausschuss geleitet, wenigstens war das ursprünglich so… Dieser war selbständig und wurde nur von weißen Umweltschützern, die alle Militärs waren, kontrolliert.“

In fünf Ländern Afrikas – Kamerun, Zaire, der Elfenbeinküste, Kenia und Sambia – untersteht dem WWF mindestens ein Park. In fünf weiteren Ländern werden die Parks von Behörden wie dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP), der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) oder der Internationalen Union für die Bewahrung der Natur (IUCN) verwaltet.

Sieht man einmal von der „Nutzung“ der Parks durch die Wildtiere ab, dienen sie als Versteck und Aufmarschgebiet für Aufständische aller politischen Zielrichtungen. Viele Reservate und Parks sind wegen ihrer grenzübergreifenden Lage zugleich „militärisches Sperrgebiet“. Prinz Philips WWF kümmerte sich im Virunga-Park um die Gorillas, während die RPF den gleichen Park als Aufmarschgebiet für ihre Invasion nach Ruanda benutzten. Zudem profitierte Uganda von der Vertreibung der Gorillas durch die RPF-Operationen. Laut „Africa Analysis“ hatten die Umtriebe der RPF die Gorillas von Ruanda nach Uganda vertrieben, was Museveni die Gelegenheit bot, seinen eigenen „Ökotourismus“ aufzuziehen.

Blicken wir in die jüngere Geschichte Afrikas, erstaunt es niemand mehr, warum Afrika seit den 70er Jahren von Bürger- und Grenzkriegen heimgesucht wird. Ohne die Guerillastützpunkte in den Parks der königlichen Familie wären diese nicht möglich. Im zweiten Teil wende ich mich dem kolonialistischen Ursprung der Parks zu…

Die Bedeutung der WWF-Naturparks (Teil 2)

Im kolonialen Afrika gab es zwei Phasen in der Bewegung für Nationalparks und Wildreservate. In der ersten Phase, der Wildhegephase, wurde die Jagderlaubnis auf die weiße Kolonialelite begrenzt, angeblich um den schwindenden Bestand bevorzugter Wildtierarten zu erhalten. Häufig vertrieben die Kolonialbehörden die eingeborene Bevölkerung von ihrem Wald- und Weideland, um Wildreservate einzurichten, und verbot ihr, dort zu jagen. In grotesker Weise wiederholte man hier die feudalen Gepflogenheiten des mittelalterlichen Europa.

Die zweite Phase, die nach dem Zweiten Weltkrieg begann, war die Naturschutzphase. Die Jagd wurde nach und nach ganz verboten, und an die Stelle der ritualisierten Jagdobsession der kolonialen Elite trat immer mehr die Huldigung der heidnischen Erdmutter Gaia, das „ökologische Bewusstsein“. Der „Nationalpark“ löste das „Wildreservat“ ab, und die Kamera ersetzte (meistens) den Karabiner.

Seit den holländischen Kolonialverordnungen von 1657 am Kap hat es immer wieder unterschiedliche Vorschriften zur Einschränkung der Großwildjagd in Afrika gegeben. Aber die koordinierten Bemühungen, breite Landstriche zu Reservaten zu machen, begannen erst 1896, als der britische Premier- und Außenminister Marquis von Salisbury eine Begrenzung der Jagd in Britisch-Afrika forderte. Im Jahr 1900 berief Salisbury zu der Frage eine Konferenz der europäischen Kolonialmächte in London ein.

Durch die Übereinkommen dieser Konferenz wurde den Eingeborenen das Jagdrecht praktisch ganz entzogen, selbst außerhalb der Reservate, indem man den Einsatz der traditionellen Schlinge und Fallgrube als „grausam“ verbot. Gleichzeitig wurde ein früheres Abkommen der britischen, französischen, deutschen und portugiesischen Kolonialverwaltungen erneuert, das den Eingeborenen den Gebrauch von Feuerwaffen verbot.

Die „Society for the Preservation of Fauna in the Empire“ (Gesellschaft für die Erhaltung der Tierwelt im Empire), die später den World Wildlife Fund hervorbrachte, sollte sicherstellen, daß das Abkommen von 1900 in die Tat umgesetzt wurde. 1933 fand in London eine Nachfolgekonferenz statt. Graf Onslow, der Vorsitzende der Fauna, leitete die britische Delegation. Das wichtigste Ergebnis dieser Konferenz war ein Beschlss über die Einrichtung von Nationalparks in Afrika. Die Wildpark-Gesetzgebung der meisten afrikanischen Länder heute lässt sich auf die kolonialen Erlasse zurückführen, die in der Folge der Konferenz von1933 verfügt wurden.

Mit den Nationalparks und Reservaten, die nach den Abkommen von 1900 und 1933 eingerichtet wurden, entstanden neue Grenzen innerhalb der afrikanischen Kolonien, welche unter dem Vorwand, das Wildtierleben zu schützen, von der eingeborenen Bevölkerung nicht überquert werden durften. Diese internen Grenzen, durch die koloniale Enklaven geschaffen worden, blieben auch wirksam, nachdem die Kolonien ihre Unabhängigkeit errungen hatten.

Schon vor der Londoner Konferenz von 1900 gab es in Afrika erste Reservate. Sie wurden 1889 vom südafrikanischen Präsidenten Paul Krüger eingerichtet. Eines von ihnen war das Sabi-Reservat an der Grenze zur portugiesischen Kolonie Mosambik – der heutige Krüger-Nationalpark.

Dann kam der Burenkrieg zwischen dem britischen Empire und den Afrikanern.

Nachdem 1869 in Kimberley und 1886 in Witwatersrand auf dem Gebiet der Burenrepublik reiche Gold- und Diamantenvorkommen entdeckt worden waren, strömten Goldsucher und Abenteurer aus aller Herren Länder zu Tausenden in den Burenstaat, vor allem aus britischen Kolonien. Die Buren, größten Teils Farmer, beobachteten diese Invasion äußerst misstrauisch; sie bezeichneten sie als Uitlanders (Ausländer), besteuerten sie hoch und versagten ihnen das Wahlrecht. Die Spannungen zwischen Uitlanders und Buren nahmen im Lauf der kommenden Jahre zu und führten schließlich in Johannesburg zu einem Aufstand der Uitlanders gegen die Burenregierung.

Diese Revolte war von Ihrer Majestät Premierminister der Kapkolonie (heute Kapprovinz), Cecil Rhodes initiiert worden, was Großbritannien den Vorwand lieferte, sich zum „Anwalt“ der Ausländer in den Burenrepubliken zu machen und erneut gegen deren Unabhängigkeit vorzugehen. Das eigentliche Interesse der britischen Politik galt jedoch der Kontrolle der Bodenschätze und der Verwirklichung des sogenannten „Kap-Kairo-Plans“, der ein geschlossenes britisches Kolonialreich von Ägypten bis Südafrika vorsah. Was diese „Anwaltschaft“ der Briten wert war, sieht der aufmerksame Beobachter an den Friedensbedingungen im „Vertrag von Vereeniging“, der dem Gemetzel ein Ende bereitete. Hier hatten die Briten keine Probleme auch diskriminierenden Regelungen zuzustimmen, welche die Bürgerrechte der nicht-weißen Einwohner Transvaals und des Oranje Freistaats einschränkten.

Nach anfänglichen Erfolgen der Buren, wurde der englische Oberbefehlshaber Gen. Redvers Buller, durch Feldmarschall Frederick S. Roberts ersetzt. Mit dessen Stabschef Horatio H. Kitchener trafen 60.000 Mann Verstärkung ein und Lord Kitchener führte einen brutalen Feldzug im Gebiet des Krüger-Parks: Die Ernten wurden zerstört, das Vieh abgeschlachtet und die Wildtiere getötet, um den Buren die Nahrungsmittel zu nehmen. Diese „ökologische Kriegführung“ hinterließ eine verwüstete Region. In dieser Zeit konnte die Welt auch die Errichtung der ersten Konzentrationslager beobachten, worin etwa 27.000 Buren, meist Frauen & Kinder einen qualvollen Tod starben. Gegen Ende der Kampfhandlungen, standen zeitweise 450.000 englische Soldaten ca. 50.000 Buren-Kämpfern gegenüber.

1902 richtete Lord Milner, ein Mitarbeiter des Erbauers des britischen Kolonialreichs in Afrika Cecile Rhodes, den Park wieder ein, nachdem Südafrika britische Kolonie geworden war. Der erste Aufseher des Parks, Major James Stevenson-Hamilton, hatte am Krieg gegen die Buren im 6. Dragonerregiment teilgenommen. Lord Milner wies ihn an, den Park von „Kaffern“ sowie weißen Landbesitzern zu säubern und sich „bei allen ganz und gar unbeliebt zu machen“. 45 Jahre lang, bis er 1946 in den Ruhestand trat, führte Stevenson-Hamilton diesen Auftrag rücksichtslos aus, säuberte 28.000 km2 Landfläche von ihrer ursprünglichen Bevölkerung und führte einen militärischen „Anti-Wilderer-Feldzug“ durch.

Auch die Eingeborenen, die nicht vertrieben wurden, mussten gehen, da die Jagd ihre Hauptnahrungsquelle darstellte. Sie strömten in die Städte und Bergwerke, wo sie praktisch Sklavenarbeit für das neue britische Regime leisten mussten. Stevenson-Hamiltons Art der Kriegführung gegen die Urbevölkerung wurde von Oberst Mervyn Cowie ausdrücklich als Grundlage für die Nationalpark-Politik in allen britischen Kolonien Afrikas hervorgehoben.

Cowie schuf 1946 den ersten kolonialen Park in Kenia und leitete dort die Parkverwaltung 20 Jahre lang. Als er in den Ruhestand trat, schilderte er, wie er Zehntausende Quadratkilometer Land von den Ureinwohnern konfisziert, Massenumsiedlungsprogramme durchgeführt und dieses Land dann in 30 Parks umgewandelt hatte. „Ich kopierte jede einzelne Idee in Stevenson-Hamiltons Buch Eden in Südafrika“, berichtete Cowie.

Sehen wir als nächstes, wie man sich durch Bedienung natürlicher Vorgänge, der „lästigen“ Ureinwohner noch entledigen kann …

Einfügung !

Vorab bedarf es hier einer kleinen, aber wichtigen Korrektur!

Wenn ich, wie im vorigen Bericht z.B. – von der Anwaltschaft der Briten – schreibe, so sind damit keinesfalls ausnahmslos Menschen mit britischer Staatsangehörigkeit gemeint. Es bezieht nur jene mit ein, die sich in der nachfolgend beschriebenen Denktradition üben, die menschenverachtenden Kolonialisten/Imperialisten weltweit gemein ist. Gerade hier war dieses „Empire“ führend. Dazu sehen wir in die Biografie des im letzten Teil erwähnten Cecil Rhodes; er sah die Briten als „erste Rasse der Welt“ an und träumte von einer Wiedervereinigung der anglo-amerikanischen Welt unter einer gemeinsamen, imperialen Regierung.

Das sich solches Gedankengut bis in die jüngeren Geschichte gerettet hat sehen wir bei Bertrand Russell. In seinem Buch „The Impact of Science on Society“ (1951) meint er unverholen, hoffentlich könne das Massensterben durch Verhungern in der Dritten Welt zur Lösung des Überbevölkerungsproblems beitragen.

„Will man die wahre Geschichte verstehen“, schreibt der amerikanische Historiker Anton Chaitkin, „muß erst untersucht werden, wie sich die Nationen/Menschen zu folgender Frage verhalten: Gab der Schöpfer uns Menschen den Verstand, um wissenschaftlichen und sozialen Fortschritt zu gestalten, oder müssen immer irgendwelche ‚Autoritäten‘ die Menschen am Gängelband halten, als wären sie nicht besser als Tiere?“

Dies sei das ständig bohrende grundsätzliche Problem jeder historischen oder politischen Analyse. Man sieht die Übeltäter, die sich für diesen oder jenen Zweck verbündet haben. Man sieht andere, die sich ehrlich für einen guten Zweck einsetzen. Doch was haben diejenigen getan, die mächtig genug waren, die Ereignisse im Großen zu gestalten, um beide Gruppen zu fördern oder zu hindern? Und welchen Grundideen folgten sie dabei?

Solche „Ideen“ wie sie bei Rhodes/Russell zu Tage treten sind in der „Elite Englands“ früherer Zeiten weit verbreitet. Nun sollte sich aber kein „Otto-Normalverbraucher“ mit weißer Hautfarbe oder britischem Pass anmaßen, er falle auch in diese Kategorie. Er wird für das verrichten von Arbeiten aller Art, zum jubilieren am Straßenrand oder als Kanonenfutter in Eroberungsfeldzügen gebraucht, mehr aber auch nicht. Wenn einer wie Cecil Rhodes vom „herrschen“ träumt sind andere gemeint. Dies geht u.a. auf den Leiter des dreiköpfigen „Geheimausschuss“ der britischen Ostindiengesellschaft Lord Shelburne (1733-1804) zurück.

Wir erinnern uns:

Im Jahre 1776 hatten die amerikanischen Kolonien ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone erklärt. Die Truppen der mächtigen Kolonialmacht, denen es ein Leichtes hätte sein sollen, diesen „Aufruhr“ niederzuschlagen, wurden 1781 von Washingtons Freiheitsarmee in Yorktown zur Kapitulation gezwungen. In den befreiten Kolonien waren bald die Folgen des Krieges überwunden, und nachdem sich die neuen Vereinigten Staaten von Amerika 1787 die erste von den Bürgern selbst ausgearbeitete, freiheitliche Verfassung gegeben hatten, begann ein politischer und wirtschaftlicher Aufschwung, der auf die geknechteten Völker der alten Welt wie ein mächtiger Magnet wirkte. Scharenweise brachen die Menschen auf in die neue Welt.

Die Wirtschaftsmacht der britischen Oligarchie war nicht nur durch den verlorenen Krieg gebeutelt. Für die Herren des Feudalsystems bestand die Gefahr, daß sich politische Freiheit, und vor allem die in der amerikanischen Verfassung festgeschriebene Pflicht des Staates, für das materielle „Wohlergehen“ aller seiner Bürger zu sorgen, bald auch in der alten Welt durchsetzen würden. In dieser Zeit benötigten die Herrscherfamilien des britischen Imperiums nichts dringender als eine Rechtfertigung für ihre Existenz.

Zu diesem Zweck beschäftigte Shelburne mehrere „Mietschreiber“, u.a. Adam Smith & Thomas Malthus. Schon 1776, also zu Beginn des Krieges schrieb Smith sein „The Wealth of Nations“ in dem es heißt:

„Jede Tierart vermehrt sich natürlicherweise im Verhältnis zu den Mitteln ihrer Erhaltung, und keine Gattung kann sich jemals darüber hinaus vermehren … In der zivilisierten Gesellschaft kann die Knappheit der Erhaltungsmittel der weiteren Vermehrung der menschlichen Gattung nur in den unteren Volksschichten Grenzen setzen; und sie kann dies nur tun, indem sie einen Großteil der Kinder, die ihre fruchtbaren Ehen erzeugen, vernichtet … Der Markt wäre so überschwemmt, daß er schon bald ihren Preis (die Löhne) senken würde, auf diese Weise regelt die Nachfrage nach Menschen … notwendigerweise die Produktion von Menschen … und hält sie an, wenn sie zu schnell voranschreitet.“ Adam Smith, Der Wohlstand der Nationen (The Wealth of Nations , Kap. 8.)

Smith wendet hier ein Hauptgesetz der Tierökologie an, das man heute als „Tragfähigkeit“ bezeichnet: Die Menge der Ressourcen bestimmt die Obergrenze der Population einer Spezies. Im Fall des Menschen ist es Smith zufolge die Kürzung der Löhne, welche die Ressourcen verknappt und so die Bevölkerungszahl senkt, indem die Kinder der Armen verhungern. Dieses Werk sollte wohl schon „vorab“, den Bürgern in der „Neuen Welt“ aufzeigen, daß ihre Ideen zum Scheitern verurteilt sind.

Malthus oblag es dann 1798 die benötigte Erklärung zu liefern, welche die Erfolge der neuen Welt beiseite fegte, den Anspruch auf wirtschaftliches Wohlergehen ins Reich der Utopie verwies und mit eiserner Notwendigkeit bewies, warum die unteren Klassen auf die Dauer immer arm und notleidend sein müssen, „einfach weil es viele sind“. Das Buch kam sozusagen genau zur rechten Zeit und wurde berühmt.

Schon in der Einleitung seines Essays zum Bevölkerungsgesetz heißt es:

„Dem Bild, das der Verfasser vom menschlichen Leben entworfen hat, ist eine melancholische Färbung eigen.“ Diese „düsteren Töne“ seien gerechtfertigt, denn, so erklärt er gleich im ersten Kapitel, er „habe manche der Spekulationen über die Vervollkommnungsfähigkeit von Mensch und Gesellschaft mit großem Vergnügen gelesen“, aber auf diesen „beglückenden Fortschritt“ könne man nicht hoffen, es gibt nämlich „unüberwindliche Hindernisse, die den Weg zu seiner Verwirklichung versperren.“

Kaum hat das Buch begonnen, und schon hat Malthus die „Vervollkommnungsfähigkeit von Mensch und Gesellschaft“ vom Tisch gewischt. „Unüberwindliche Hindernisse“ gibt es. Worin bestehen die wohl? Vielleicht in der Selbstsucht einer Adelskaste, die sich weigert, den Staat an der bestmöglichen Entwicklung aller Menschen und der Gesellschaft insgesamt auszurichten? Nein, daran denkt Thomas R. Malthus nicht. Er behauptet, „daß die Vermehrungskraft der Bevölkerung unbegrenzt größer ist als die Kraft der Erde, Unterhaltsmittel für den Menschen hervorzubringen.“ Es folgt sein berühmtes Gesetz: „Die Bevölkerung wächst, wenn keine Hemmnisse auftreten, in geometrischer Folge an. Die Unterhaltsmittel nehmen nur in arithmetischer Folge zu.“ Das ist ein nettes Zahlenspiel, mehr aber auch nicht.

Eine geom. Folge ist zum Beispiel: 1, 2, 4, 8, 16, 32, usw. und eine arithm. Folge ist: 1, 2, 3, 4, 5, 6, usw.

Es lässt sich mathematisch zeigen, daß nach einer gewissen Anzahl von Schritten eine wachsendegeometrische Folge jede arithmetische Folge übertreffen wird. Doch trifft das Zahlenspiel auch auf die Wirklichkeit zu? Ist mit diesem simplen Beispiel wirklich das Wesentliche der Menschheitsentwicklung beschrieben? Immerhin ist der Mensch das einzig vernunftbegabte Wesen, welches die Naturgesetze erkennen und durch völlig neue Technologien für seine Existenz nutzen kann. Trägt das Rechenbeispiel, einfältig wie es ist, dem wirklich Rechnung? Natürlich nicht! Deshalb überrascht es auch nicht, daß Malthus dem Leser im gesamten Buch den Beweis für sein Gesetz schuldig bleibt. Er rechnet zwar hier und da aus, welche Bevölkerungszahlen sich bei einer Verdoppelung und Vervierfachung ergeben würden, und behauptet dann, daß sich niemand eine Vervierfachung der Nahrungsmittelproduktion vorstellen kann, aber Beweise oder historische Statistiken für seine zum „Gesetz“ erhobene These legt er nirgends vor.

Dafür zieht er umso hurtiger Schlussfolgerungen aus seinem unbewiesenen Gesetz:

„Die natürliche Ungleichheit, die zwischen den beiden Kräften – der Bevölkerungsvermehrung und der Nahrungsmittelerzeugung der Erde – besteht, und das große Gesetz unserer Natur, das die Auswirkungen dieser beiden Kräfte im Gleichgewicht halten muss, bildet die gewaltige, mir unüberwindlich scheinende Schwierigkeit auf dem Wege zur Vervollkommnungsfähigkeit der Gesellschaft … Deshalb scheint dieses Gesetz auch entschieden gegen die mögliche Existenz einer Gesellschaft zu sprechen, deren sämtliche Mitglieder in Wohlstand, Glück und verhältnismäßiger Muße leben.“

Diese Worte von Malthus lassen nichts Gutes für die Zukunft der neuen Welt erahnen, deren Verfassung gerade diesen allgemeinen Wohlstand zum Staatsziel erklärt hatte. In der Tat kommt Malthus zu dem Schluß, daß der damals unbestreitbare Wohlstand der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten nur von kurzer Dauer sein könne, weil dort nämlich noch reichlich Boden zur Verfügung stehe. Deswegen sei dort die naturnotwendige Armut der arbeitenden Schicht kurzfristig außer Kraft gesetzt.

Malthus schreibt: „Wer sich den Glückszustand der unteren Klassen des amerikanischen Volkes vor zwanzig Jahren ins Gedächtnis ruft, wird natürlich den Wunsch hegen, sie für alle Zeit in diesem Zustand zu bewahren .., doch könnte er sich ebenso billig der Erwartung hingeben, seine Ehefrau oder seine Liebste ließe sich vor dem Altern schützen, wenn er sie niemals dem Sonnenlicht oder frischer Luft aussetze.“

Nach all diesen „Beweisen“ zieht Malthus endlich seine entscheidende Schlussfolgerung, nämlich „daß kein mögliches Opfer, keine Mühe der Reichen in einem schon lange bewohnten Land für eine gewisse Zeit die unteren Klassen der Gemeinschaft in eine hinsichtlich der Umstände gleiche Lage versetzen könnte, in der sich das einfache Volk in den nördlichen Staaten Amerikas vor rund 30 Jahren befand. Die unteren Klassen der europäischen Völker mögen irgendwann in der Zukunft weit besser unterwiesen sein als gegenwärtig. Man könnte ihnen beigebracht haben, die geringe Freizeit, über die sie verfügen, auf viel bessere Weise hinzubringen als in der Kneipe; sie könnten unter besseren und gerechteren Gesetzen leben, als sie es vielleicht in dem einen oder anderen Land bisher getan haben; ich halte es sogar für möglich, wenn auch nicht wahrscheinlich, daß sie über mehr Freiheit verfügen könnten.

Keinesfalls liegt es aber in der Natur der Dinge, daß ihnen so viel Lohn oder Unterhaltsmittel zugebilligt werden können, daß es ihnen allen erlaubt ist, früh zu heiraten, im vollen Vertrauen darauf, ohne Mühe eine vielköpfige Familie versorgen zu können.“ Was kann man von einem Buch auch anderes erwarten, dessen Autor in einer Fußnote selbst zugibt: „Es darf nicht der Hinweis fehlen, daß die Hauptthese dieser Abhandlung einzig und allein die Notwendigkeit einer Klasse von Besitzenden und einer solchen von Arbeitenden zu belegen trachtet …“

An all dies sollte gedacht werden, wenn man Jay W. Forresters Lob auf  Malthus vernimmt: „Die wesentlichen Schriften von Malthus sind sorgfältig konstruiert und gut dokumentiert; und die Argumente von Malthus waren richtig, als er sie machte, sie waren es seither und sie stimmen heute noch.“ Mehr zu Mr. Forrester, dem Autor des Weltmodells Grenzen des Wachstums, welches vom Club von Rom Anfang der siebziger Jahre in millionenfacher Auflage weltweit verbreitet wurde unter dem Stichwort Alexander King.

Ich für meinen Teil bin bedient, von den großen Leistungen dieses hoch gerühmten Thomas R. Malthus, weiß ich doch nun wem sie dienten bzw. dienen.

Die Bedeutung der WWF-Naturparks (Teil 3)

Der Schluss in Teil 2 und die „Einfügungen“ lassen für die Ureinwohner Afrikas nichts „Gutes“ erwarten. Standen – und behaupte kühl, stehen – sie doch dem Entfaltungsstreben eines „Empire“ und dessen einstigen und jetzigen „Machern“ im Weg. Auch wenn heutige Anthropologen zu dem Schluß kommen, daß die „Wiege der Menschheit“ in Afrika stand und die breite Bevölkerung der nördl. Hemisphäre ebenfalls eingesehen hat, daß „Ur-Oma & Opa“ dort zu suchen sind, unterscheiden sich diese Menschen und ihre Nachkommen von den Nachfahren, der durch die Völkerwanderung in die nördl. Gebiete des Planeten Erde verschlagenen Artgenossen. Sie wurden von der Schöpfung – wohlweißlich – mit dunkler Hautfarbe ausgestattet, bzw. bei der Bevölkerung in der nördlichen Hemisphäre haben sich die Pigmente mangels höherer Sonneneinstrahlung zurückgebildet. Das dies ein natürlicher Prozess ist, der – so weiß man heute – u.a. der Bildung von Vitamin D dient. So würde meine Definition lauten, falls es überhaupt was zu definieren gäbe. (Die Unterschiede zwischen „Männlein/Weiblein“ werden vorausgesetzt.)

Ein wie auch immer geartetes Dozieren über Rassen usw., sollte nur im Tierreich Anwendung finden, um das auch einmal an dieser Stelle deutlich zu machen. Das soll’s jetzt aber gewesen sein, kommen wir zu den „erprobten“ Praktiken englischer Kolonialherren zurück. Das die riesigen Naturparks ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Verbreitung von Parasiten und Krankheitsüberträgern sind, ist vielleicht nicht jedem bekannt. Ich werde es hier am Beispiel der Tsetsefliege erläutern, welche die Schlafkrankheit (Trypanosomiasis) überträgt.

Die afrikanischen Stämme hatten die Tsetsefliege durch kontrollierten Anbau und Rodung der Gehölze in der Nähe menschlicher Siedlungen weitgehend unter Kontrolle. Die Eingeborenen wussten, daß es einen engen Zusammenhang zwischen dem Vorkommen der Fliege und dem Wildbestand, besonders Antilopen, gibt. Aus diesem Grunde widersetzten sich viele Stammeshäuptlinge der Einrichtung der Parks und dem damit verbundenen Jagdverbot, da die zwangsläufige Vermehrung der Tsetsefliege die Viehherden bedrohte.

1892 machten die Zulus geltend, daß die Rinderschlafkrankheit vor allem deswegen wieder massiv zugenommen hätte, weil sich das Großwild im Zuge des staatlich verordneten Wildschutzes massiv vermehrt habe. Diese Theorie wurde 1894 von Dr. David Bruce erhärtet, der sich damals für eine Änderung der Politik einsetzte. In dem von der britischen Südafrikagesellschaft verwalteten Gebiet hoben die Kolonialbehörden die Wildschutzgesetze tatsächlich auf und begannen mit dem Abschuss des Wilds, um so die weitere Ausbreitung der Krankheit zum Stillstand zubringen. Das aber rief bei der Society for the Preservation of the Wild Fauna of the Empire einen Aufschrei des Protests hervor. Der Missionsarzt Dr. George Prentice prangerte die Wildschutzpolitik bei der britischen Kolonialbehörde an: „Ich bin der Meinung, daß diejenigen, welche für die Wildgesetze verantwortlich sind, auch die Ausbreitung der Tsetsefliege zu verantworten haben, und daß die Opfer der Trypanosomiasis Märtyrer der törichten Politik des Wildschutzes sind. Jeder Beamte und jedes Mitglied der Gesellschaft für die Bewahrung der Fauna, der angesichts der bekannten Tatsachen das Gegenteil behauptet, möge die Aufrichtigkeit seiner Behauptung dadurch beweisen, daß er uns erlaubt, an ihm mit unseren lokalen Gattungen der Tsetsefliege zu experimentieren.“

1925 waren etwa 57.000 Quadratkilometer in Südrhodesien von der Fliege verseucht. Die einsetzende Panik zwang zu umfangreichen Wildabschuss in der Nähe der Kolonialsiedlungen. In von Afrikanern bewohnten Gebieten wurde das Jagdverbot beibehalten. Heute (Mitte 90er) „haben die blutsaugenden Tsetsefliegen zehn Millionen Quadratkilometer des tropischen Afrika in einem breiten Streifen quer über den Kontinent mit 34 Ländern befallen“, wie Lee und Gerry Durrell zugeben mussten, die für das Conservation Monitoring Center (Wildschutzbehörde) in Gambridge/England, eine vom WWF finanzierte Behörde, schreiben. Die Autoren prangern dennoch moderne Sprühmethoden an, mit denen versucht wird, der Tsetsefliege beizukommen. In der Tat „wachsen die tsetse-freien Gebiete so schnell, daß … die reale Möglichkeit besteht, daß die Ausbreitung des Viehbestands auf die Grenzregionen zu einer Bedrohung für das Großwild wird … Die Vernichtung der Tsetsefliege könnte zum Unglück Afrikas werden.“ So kann man Menschenverachtung auch ausdrücken, – rein wissenschaftlich natürlich. Der Einsatz von Insektiziden ist in den Nationalparks streng verboten. Seit Mitte der 80er Jahre nimmt folglich die Trypanosomiasis wieder zu, vor allem in Uganda (bis 1997 = Lady Lynda Chalkers).

(Zu gegebener Zeit werde ich auch das politisch motivierte DDT-Verbot erörtern.)

Auch Bruce Kinloch, damals der oberste Parkaufseher in Tansania, Malawi und Uganda bedauerte den Rückgang der Tsetsefliege:

„Die Tsetsefliege hatte lange Zeit verhindert, daß Menschen die schönen Landschaften, die unberührte Wildnis, den natürlichen Lebensraum großer Wildbestände in ihrer destruktiven und oft verschwenderischen Art nutzen.“

Dieser Ausspruch von Mr. Kinloch verdient der besonderen Beachtung. Macht er doch geradezu exemplarisch deutlich wie der „ökologisch Unbedarfte“ – wurde in „Operation Stronghold“ (s.o.) beschrieben -, manipuliert wird/werden kann.

Wir stellen uns einen Dokumentarfilm über die Weiten Afrikas vor, den z.B. sein Kumpel Grzimek gedreht hat. Beim bestaunen der malerischen Schönheit dieses Kontinents, unterbrochen von einzigartigen Tieraufnahmen, wird der Zuschauer mit den immer und immer wieder gleichen Hinweisen aufgefordert sich doch eben dieser bewußt zu werden, um im Verlauf solche und ähnliche Sprüche einzufügen. Was empfinden Kinder wohl dabei, wenn die Tsetsefliege, wie in diesem Fall, als etwas „Gutes“ dargestellt wird? Ich empfehle es dem Leser mit Nachdruck sich Dokumentarfilme (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) unter dieser Prämisse anzusehen. Die Kommentare kommen wirklich einer Gehirnwäsche gleich, die überwiegend im Kindesalter stattfindet.

Auch gerne genommen werden Szenen mit Jungtieren wobei sich „sorgende Mütter“ der „Babys“ annehmen. Bei Raubtieren darf natürlich der Hinweis nicht fehlen, was alles mit den mächtigen Zähnen angerichtet werden kann. Dies sieht der Interessierte nur selten. Etwa dann, wenn z.B. ein Löwenmännchen von einem jüngeren Konkurrenten zum Abdanken gezwungen wird.

Ist der Jüngere erfolgreich und verjagt das – meist als Pascha verniedlichte – Alt-Männchen, wird er umgehend allen Nachwuchs des Vorgängers (dessen er habhaft werden kann) töten. Mögen die weiblichen Mitglieder des „Harems“ – den er bei der Gelegenheit auch übernimmt – das „mächtige Gebiss“, mit den soooooo großen und soooooo gewaltigen Zähnen noch so fletschen.

Zu erwähnen wäre noch, daß die Kommentatoren seit einigen Jahren dazu übergegangen sind, von „essenden“ Tieren zu faseln.

Die Bedeutung der WWF-Naturparks (Teil 4)

Wie oben gesehen kann die Natur ein treuer Helfer in Form einer winzigen Fliege sein, so der Kolonialist ihr ein wenig „Nachhilfe“ gibt. Das es auch anders geht zeigt uns der in Teil 2 erwähnte Mervyn Cowie. Von 1952 bis 1960 herrschten die britischen Kolonialbehörden in Kenia unter Leitung des Parkaufsehers Oberst Cowie mit Notstandsmaßnahmen, um eine angebliche Eingeborenenrevolution zu bekämpfen. Die Methoden, die man gegen das kenianische Volk unter dem Vorwand der Bekämpfung dieser Revolution anwandte, wurden zum Modell für alle weiteren britischen Versuche, den Kontinent zu destabilisieren. Und wie in Kenia sind die Wildparks bis heute Ausgangspunkt dieser Unternehmen.

Der vermeintliche Sammelpunkt der kenianischen revolutionären Verschwörung war die Mau-Mau, eine angebliche Geheimgesellschaft innerhalb des größten und damals vorherrschenden Stammes in der Kolonie, der Kikuyu. Die Existenz der Mau-Mau hatte der britische Anthropologe und Nachrichtendienstler Louis Leakey entdeckt. Schon in den 30er Jahren hatte Leakey für den britischen Geheimdienst eine erschöpfende Studie über die Kikuyu erstellt.

Unter dem Vorwand, diese Verschwörung zu bekämpfen, erzwangen die Kolonialbehörden eine Massenumsiedlung der Kikuyu und anderer Völker aus ihren Stammesgebieten und brannten dabei ganze Wälder nieder. Die Durchführung der Angriffe lag größtenteils bei dem paramilitärischen Personal der von Cowie eingerichteten Wildparks.

Doch bei dieser Mau-Mau-Verschwörung stimmte etwas nicht, wie sich herausstellte. Nur 22 Weiße kamen in dem Aufruhr um, aber zwischen 18.000 und 30.000 Eingeborene – hauptsächlich bei Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Kikuyufraktionen und Kämpfen mit anderen Stämmen. Die Landwirtschaft in den Gebieten der Weißen blieb unangetastet, und die Mau-Mau brachten es nicht einmal fertig, das verwundbare Transportnetz oder andere Schlüsseleinrichtungen in den Städten anzugreifen.

Oberst Frank Kitson enthüllte in seinem 1960 erschienenen Buch Gangs and Countergangs, daß die Briten starke Mau-Mau-Einheiten anführten und viele (wenn nicht alle) Mau-Mau-Einheiten von den Kolonialbehörden künstlich geschaffen wurden. Indem sie Gewalttätigkeiten zwischen ihren „Gangs“ und „Countergangs“ einfädelten, stellten die Briten sicher, daß es nur zum Morden der Eingeborenen untereinander, nicht aber zur Revolution kommen würde. Die Mau-Mau-Banden wurden von General Sir George Erskine gelenkt. Er war im besetzten Nachkriegsdeutschland für die zivile Nahrungsmittelverteilung verantwortlich gewesen. Unterstützt wurde Erskine von Oberst Cowie, dem Manager des Parksystems, und auch von Bill Woodley, Erskines Geheimdienstchef.

Einige Untergebene Woodleys erhielten nach dem Ende des Notstands Positionen in Kenias Wildparks, wie Stan Bleazard, der den Marsabit-Nationalpark leitete, oder Major Temple Boreham, der Oberaufseher des Massai-Mara-Parks wurde. David Sheldrick, ein ehemaliger Nachrichtenoffizier des Kenia-Regiments, der direkt unter Pittman diente, übernahm die Operationen gegen „Wilderer“ im Tsavo-Elefantenpark. Woodley selber wurde Oberaufseher im Aberdares-Mountain-Park, während Cowie bis in die 60er Jahre die Verantwortung für das gesamte kenianische Parksystem inne hatte.

In den 60er Jahren begannen die Briten ihre winds of change-Politik, mit der die Völker Afrikas nominell ihre Unabhängigkeit erhielten. Aber obgleich die britische Flagge eingeholt wurde, blieb der alte Kolonialapparat erhalten; die Schlüsselpositionen in den Ministerien waren weiterhin mit Briten besetzt.

Nirgends war das offensichtlicher als in den Naturparks, die zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit mehr als 20% des Gebiets der Kolonien umfassten. Die obersten Wildhüter, die Polizeichefs der Parks und das Personal der Parkverwaltung stellten weiterhin die Briten. Hinzu kam die Neuerung, daß eine ständig wachsende Zahl dieser Parks, und in manchen Fällen die gesamte Parkverwaltung eines Landes, unter die Kontrolle privater Nichtregierungsorganisationen gestellt wurden, verwaltet von internationalen Treuhandausschüssen außerhalb der Einflussnahmen der Regierung.

Die Bedeutung der WWF-Naturparks (Teil 5)

Bevor ich mich den „Naturschutzgebieten“ in Europa widme, möchte das Kapitel Afrikas vorerst mit einer geschichtlichen Zusammenfassung über die Naturschutz- und Aufstandsgebiete im südlichen Afrika schließen.

Sambia:

Sambia war Hauptoperationsbasis und wichtigster Zufluchtsort aller „Befreiungsbewegungen“ im südlichen Afrika, die sich in den 60er, 70er und 80er Jahren gegen die Herrschaft der weißen Minderheit bzw. die Kolonialherrschaft erhoben.

In den 60er und 70er Jahren waren die angolanische UNITA (Nationale Union für die vollständige Unabhängigkeit Angolas) und die MPLA (Volksbewegung für die Befreiung Angolas) in dem riesigen, an Angola angrenzenden Naturparkkomplex beherbergt, und zwar vor allem im Wildschutzgebiet Westsambias (West Zambezi game management area). Der Naturpark wurde als Versteck und Ausgangspunkt zur Unterwanderung Angolas benutzt. Nachdem die MPLA nach der Unabhängigkeit Angolas 1975 an die Macht gekommen war, benutzte UNITA den Park weiterhin als Basis für den 17 Jahre dauernden Bürgerkrieg gegen die MPLA-Regierung.

Namibias SWAPO hatte ihren Stützpunkt im Sioma-Ngwezi-Nationalpark der an das westsambesische Wildschutzgebiet angrenzt.

Der südafrikanische ANC hatte seinen Hauptstützpunkt östlich des Sioma-Ngwezi-Nationalparks. Östlich des Mosi-pa-Tunya-Nationalparks an der Grenze zu Simbabwe, befand sich ein weiterer ANC-Stützpunkt.

Die Befreiungsbewegungen Simbabwes, ZANU und ZAPU, hatten ebenfalls östlich des Mosi-pa-Tunya-Parks ihre Basis, im gleichen Gebiet wie der ANC. Später baute die ZANU in Mosambik gegenüber dem angrenzenden Lower Zambesi Park in Sambia einen Stützpunkt auf. Die Frelimo (Einheitspartei Mosambiks) unterhielt eine Operationsbasis im sambesischen Luana and West Petauke Park, der direkt neben dem Lower Zambesi Park liegt.

Simbabwe/Rhodesien:

Das Ghonarezhou-Wildreservat in Rhodesien an der Grenze zu Mosambik diente zur Zeit der weißen Minderheitsregierung als Stützpunkt für Überfälle der „Selous Scouts“ nach Sambia und Mosambik hinein. Diese irregulären Verbände waren vom Oberökologen des rhodesischen Parksystems gegründet worden.

Nach der Unabhängigkeit Simbabwes 1980 wurde der Park weiterhin als Militärbasis benutzt, und zwar um Überfälle der Renamo abzuwehren. Renamo, eine primär gegen Mosambik gerichtete Rebellenbewegung, war vom ehemaligen Nachrichtendienstchef Rhodesiens aufgebaut worden.

1984 setzte das Parkamt Simbabwes „Operation Stronghold“ (vom WWF finanziert) in Gang, angeblich um gegen den Nashornfang einzuschreiten. Dabei wurden mindestens 145 „Wilderer“ getötet, darunter angeblich auch Offiziere des militärischen Flügels des ANC.

Südafrika:

Renamo-Versteck; ihre Ausbildung soll im Rahmen von „Operation Lock“ des WWF erfolgt sein. In den 90gern wurden in ähnlichen Trainingsprogrammen schwarze Söldner für Anschläge auf andere Schwarze ausgebildet, um Südafrika in einen Bürgerkrieg zu stürzen.

Das Hauptquartier der Renamo befand sich in Phalambora, eine Meile vom Eingang des Krüger-Nationalpark entfernt, der an der Grenze zu Mosambik liegt. Auch der Park selbst gehörte zum Übungsgebiet der Renamo. Der Krüger-Nationalpark grenzt an mehrere privat geführte Wildparks, die angeblich ebenfalls von der Renamo als Versteck und Übungsplatz benutzt werden. Dazu gehören die Bongani Mountain Lodge, das Kapama-Wild- reservat, das Timbavati-Naturreservat und das Sabi-Sand-Reservat.

Renamo hatte außerdem Stützpunkte im Ndumu-Park an der Grenze zu Mosambik, im Muzuli-Reservat in Natal und in den Parks des ehemaligen Homeland KaNgwane.

Auch das Maputoland-Wildreservat und der Mkuze-Wildpark in Kwazulu dienen angeblich als Stützpunkte für den Terrorismus der sogenannten „Dritten Kraft“, wobei Schwarze zu Massakern gegen andere Schwarze angestiftet werden, um den gesamten Süden Afrikas in Stammeskriege zu verstricken.

Namibia:

Die „Koevoet“, auf deutsch „Brecheisen-Truppe“, die vorgeblich zur Bekämpfung von Wilderern im namibischen Etosha-Park ausgebildet worden war, wurde später in Südafrika dazu eingesetzt, Schwarze zu Massakern gegen Schwarze anzustiften.

Angola:

Um die MPLA-Regierung gegen UNITA zu unterstützen, wurden Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre Kubaner von NVA-Offizieren aus der DDR ausgebildet, und zwar im Bicuan- und im Muna-Nationalpark. DDR-Militärberater bildeten dort auch Baader-Meinhof-Terroristen aus.

Erhellendes zum WWF Teil 2 (via Maulwurfhuegel R.I.P.)

Beim Streifzug durchs Netz findet man manchmal wahre Perlen. Hier ist so eine in 4 Teilen. Original gehostet bei Freenet. Die Seiten gibt es nicht mehr. Aber bei archive.org sind sie noch auffindbar (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4).

Der WWF hat Geburtstag …

2003 aus einem Forum …
– Teil 2 –
Autor: Ronald

Eine Betrachtung der besonderen Art.

Als Oligarchie, wird allgemein „die Herrschaft einer kleinen Clique“ bezeichnet. Wie ich schon weiter oben Aufzeigen konnte, sitzen ausgerechnet in den Führungsgremien der WWF-Organisationen Menschen aus altem Adelsgeschlecht und deren Höflinge. Sie bestimmen den Kurs den der WWF fährt und keine, wie auch immer geartete grüne „Basisdemokratie“, wie sie von allerlei Auftrags-Schreiberlingen einem großen Teil der gehirngewaschenen Leser mundgerecht serviert wird. Bei dem „Umweltmulti“ Greenpeace, dessen Operationen weltweit allein von einem fünfköpfigen internationalen „Coucil“ gelenkt werden, sieht’s ähnlich aus. Dessen in der Bundesrepublik gegründeter „Verein“ hat auf zehntausend „spendenberechtigte“ Mitglieder gerade ein stimmberechtigtes Mitglied!!!

Das eigentlich „spontane“ sind nur die redaktionell erstellten Beiträge, welche einem zum erstaunen gezwungenen Bürger vorgesetzt werden. Doch zu „Greenkies“ komme ich noch. Wer allerdings nicht warten kann, dem empfehle ich unter der ISBN 3-925725-30-X, die 5,- RZE zu investieren und beim Buchhändler seiner Wahl das Taschenbuch …

Die grüne Inquisition – Heinz Kroh

Der freischaffende Architekt aus Berlin ist den ‚verlogenen Ökorummel‘ satt, mit dem die ‚Gutmenschen‘ ihre Mitbürger mit immer neuen Horrorvisionen terrorisieren. Wirklich umweltbewusste, naturliebende Menschen sollen offenbar dazu gebracht werden, den Wertewandel der Finanzinteressen zu unterstützen und für deren Psychomanipulation sogar noch zu spenden. Er schreibt aus der Sicht des wachen Bürgers.

…. zu bestellen. Er beschreibt u.a. die Weltklimakonferenz 1995 in Berlin, der er als Vertreter der Republik Honduras beiwohnte und die Greenkies-Lügenaktion gegen Shell U.K., um die Ölverladeplattform Brent-Spar.

Kommen wir zurück, zu meinem eigentlichen Anliegen, der Aufdeckung der eigentlichen Berufung dieser Pseudo-Umweltschützer, von blauem Geblüte. Nachdem ich nun über die nachgeprüften Übersetzungen meines Materials verfüge, bestätigen sich meine früheren Vermutungen, daß die nie ihre Macht abgegeben haben, wie eine große Anzahl angeblich „demokratischer“ Staaten, dem gemeinen Bürger suggerieren soll. Sie üben die Macht, die ihnen durch ihr „Geburtsrecht“ angeblich übertragen wurde nach wie vor aus, und haben sich „offiziell“ nur für den tumben Mob zu Repräsentationszwecken zurückgezogen.

Ja, sie haben auch dazugelernt. Vor allem haben sie gelernt, wie man seinem Volk die „Macht“ überläßt und doch die Fäden in der Hand hält. Und wenn’s auch mal ganz hart kommen sollte, es eher einen seiner „frei“ gewählten Repräsentanten über den Jordan schickt und nicht einender ihren, wie ein Blick in die Geschichtsbücher * zeigt.

Wie das vonstatten geht erleuchte ich am Beispiel ihrer Majestät Königin Elisabeth II. oder auch Themse-Liesl, wie ich mir erlaube sie liebevoll zu nennen, im nächsten Teil.

*Anmerk.: Ich werde demnächst eine Abhandlung ins Forum stellen, mit dem Titel „Eine Revolution die keine war“, welche auf jüngst im franz. Nationalarchiv gefundenen Schriftwechsel zurückgreift und die Kabale in franz. und engl. Adelskreisen beleuchtet, welche dann zur französischen „Revolution“ und der Hinrichtung Ludwig XVI. führten.

Die Oligarchie und der „Umweltschutz“ (Teil 2)

Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her, sagt ein altes Sprichwort. Allerdings wird der Leser recht bald erkennen, daß es sich in diesem Fall, um den Kopf einer Krake handelt. Vorab möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß es mir nicht um die Person der Themse-Liesl II. (aus dem Haus von Hannover) persönlich geht; denn wem kann man für seine Geburteinen Vorwurf machen? Es geht um das „System“, wofür sie erzogen wurde und welches sie derart verinnerlicht hat, das sie ohne WENN und ABER vertritt.

Und noch eins sollte klar sein, daß ich hier die Firmen-Verbindungen mit den „Öko-Olympiern“ nur ansatzweise darstelle. Wer an einer detaillierten Beschreibung interessiert ist, wie deren wirtschaftspolitische Machtausübung im eigentlichen abläuft, dem empfehle ich 14,95 RZE zu investieren, und zwar in dieses Buch:

„Mit der Ölwaffe zur Weltmacht“ von William Engdahl

Im Buchhandel mit – ISBN 3-98073782-9 – zu bestellen oder gleich hier; … http://www.edition-steinherz.de/Die_Bucher/Olwaffe/olwaffe.html

… wo u.a. das „Wie & Warum“ beschrieben wird, das den damaligen Chef der Ölfirma Atlantic Richfield – Robert O. Anderson – antrieb, die „Ökologiebewegung“ in Gang zubringen. Auch die Kapitelüberschriften sorgen für einen kleinen Vorgeschmack.

Stimmen zum Buch:

„… veranschaulicht die erbärmlichen Rekorde an Irrtum und Verbrechen, bei denen die Wenigen die Hebel ihrer Macht fast bis zum Zerbrechen überzogen. Ich empfehle das Buch allen, die wissen wollen, wie wirklich Weltgeschichte gemacht wird und welche ‚Systeme‘ hinter den politischen Kulissen täglich am Werke sind… Vor allem empfehle ich es Lesern in der Dritten Welt als einen glaubwürdigen Bericht, warum meine Generation der politisch Verantwortlichen nicht erreicht hat, was man vernünftigerweise hätte erwarten können.“

Dr. Frederick Wills, ehemaliger Außenminister von Guyana

„Dieses Buch ist nichts für Furchtsame oder Unaufmerksame. Es geht an die Fundamente… Es ist eine ausgezeichnete Arbeit, in der Problembereiche unserer Gesellschaft genauer bestimmt werden …“

Oberst Fletcher Prouty, USAF (ret.), Verfasser von „The Secret Team“; der wirkliche ‚Mr. X‘ des Films ‚JFK‘ von Oliver Stone.

„Dieses Buch (Mit der Ölwaffe zur Weltmacht von F. William Engdahl) ist der einzige genaue Bericht über die Geschehnisse um den Ölpreis 1973, den ich kenne. Ich kann die Lektüre nachdrücklich empfehlen.“

Scheich Zaki Yamani, früherer Ölminister von Saudi-Arabien.

Als dann, … wer glaubt, Königin Elisabeth II. sei lediglich eine Galionsfigur ohne wirkliche politische oder finanzielle Macht, begeht einen großen und fatalen Irrtum. Sie verfügt über eines der größten Privatvermögen und ist als Oberhaupt der Windsor-Dynastie souveränes Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreiches sowie weiterer Staaten. Die Macht des Hauses Windsor leitet sich unter anderem von Königin Elisabeths Status als „leitende Direktorin“ eines informellen Gremiumsnamens „Club of the Isles“ (Club der Inseln) her, in welchem sich die politische und finanzielle Machtfülle der untereinander verschwägerten Königshäuser Europas von Skandinavien bis Griechenland vereinigt.

Das Vermögen der im „Club der Inseln“ vertretenen Mitglieder wird zusammengenommen auf mehr als 1 Billion Dollar geschätzt, und die Besitztümer und Unternehmungen, woran der Clubkontrollierende Anteile hält, sollen zusammen mehr als 9 Bio. Dollar wert sein. (Dies sind Schätzungen aus den 90ern) Das britische Königshaus beherrscht den Weltölmarkt und über Unternehmen wie Rio Tinto (Rio Tinto Zinc), Lonrho und De Beers Anglo American Corp. auch den Welthandel mit Edelmetallen und wertvollen Rohstoffen.

Unter ihren wichtigsten „Vorrechten“ als Monarch, ist ihre Majestät Königin Elizabeth II., der Commander-in-Chief aller bewaffneten Kräfte des britischen Reiches und des Commonwealth, einschließlich der Special Air Services (SAS), wie auch „privater Agenturen“ (Sicherheitsunternehmen) die sich irregulärer Kriegsführung bedienen und unter dem Schirm des Corps of Commissionaires zusammengefasst sind. Sie allein hat das „Vorrecht“, Krieg zu erklären und Verträge zu unterzeichnen. Sie hat die Berechtigung zur Ernennung aller Kommandanten und Offiziere, zu Land, Wasser und Luft.

Diese „Vorrechte“ werden durch das „Privy Council“ sichergestellt, dort sitzen ca. 400 handverlesene „Herrschaften“ aus dem „House of Lords“, u.a. der gegenwärtige und ehemalige Premierminister und der Kabinetts-Minister, der Führer des regierenden Partei sowie der der Opposition, Direktoren aus Londons führenden Firmen, die Hierarchie der Kirche von England und ranghohe Mitglieder des Militärs, der Sicherheits- und der Nachrichtendienste. Keine Parlamentsakte tritt in Kraft, die nicht durch den „Orders in Council“, d.h. durch die Königin angenommen worden ist und durch den „Privy Council“ mitgeteilt wurde.

Die Königin sitzt einer wöchentlichen Sitzung des gemeinsamen Ausschusses vor, in dem sie – und nicht der Premierminister – umfassend von den Tätigkeiten aller britischen Geheimdienste unterwiesen wird. Keine britischen „Rambos“- oder James Bonds der letzte Tage führen eine einzelne geheime Aktion durch, die nicht unter den Geltungsbereich der Königin fällt.

Entsprechend dem amtlichen kanadischen Dokument dem „The Role and Structure of the Privy Council Office“, veröffentlicht in Ottawa vom Privy Council im Dezember 1996, gibt es einen kanadischen Koordinator für „Security & Intelligence“ und ein „Security & Intelligence Sekretariat“, welche beide direkt zur Königin rapportieren, in ihrer Eigenschaft, als Souverän über Kanada. Dem Sekretariat sitzt der persönliche Verwalter (Privy Council) der Königin vor. Nach einer Quelle im „Privy Council“ in Ottawa, ist das kanadische System zweifellos eine Carbon-Kopie in der Struktur des britischen „Privy Council“ in London, obgleich kein Dokument besteht oder diese Struktur bekräftigt.

Militär:

Die Königin bleibt in Verbindung mit den militärischen Dienststellen des vereinigten Königreiches und des Commonwealth durch die Chiefs of Staff und deren Sekretäre. Sie macht offizielle Besuche dieser Einrichtungen und wird regelmäßig von deren Tätigkeiten durch entsprechende Palastbedienstete unterrichtet. Obgleich viele der militärischen Einrichtungen Großbritanniens- und des Commonwealth geheim sind, bestätigt ein Bericht des International Institute of Strategic Studies 1996-97 „The Military Balance“, daß britische Kräfte momentan in der Antarktis, Ascension Island, Brunei, Zypern, Deutschland, Gibraltar, Nepal, Taiwan, Thailand, die Westindischen-Inseln, auf den Malvinen und auf Diego Garcia im indischen Ozean stationiert werden. Zusätzlich werden 455 britische militärische Berater in 30 Ländern bekannt gegeben. Britische Truppen nehmen auch als Blauhelmsoldaten an Friedensmissionen im adriatischen Meer, Angola, Bosnien, Croatia, Ägypten, Georgia, Haiti, der Irak, Kuwait, Italien, Saudi Arabien, auf dem Syrisch-Israelischen Grenzgebiet und in der Türkei teil.

„Spezialtruppen“ ihrer Majestät:

Diese formale Entwicklung der britischen Streitkräfte um den Globus zieht nicht den globalen Betrieb der „Spezialtruppen ihrer Majestät“ in Betracht. Ehemalige „SAS“ und reguläre Militär- und Polizeioffiziere, die zwar in privaten Branchen arbeiten, aber in der Wirklichkeit ihren geheimen Aufgaben nachgehen, im „Service“ für ihre Majestät. Wie dieser „Service“ aussehen kann, wurde weiter oben bei den Operationen Stronghold & Lock beschrieben.

Hier noch eine Meldung vom 27.02.2004:

„Einwanderer müssen Queen Treue schwören“

London. In Großbritannien hat am Donnerstag die erste Einbürgerungszeremonie stattgefunden. Im Beisein von Thronfolger Prinz Charles und Innenminister David Blunkett schworen in London16 Neu-Briten dem Staatsoberhaupt Königin Elizabeth II. die Treue. Außerdem sangen sie die Nationalhymne „God Save The Queen“ und gelobten feierlich, die demokratischen Werte, Gesetze und Freiheiten des Landes zu respektieren. Prinz Charles sagte: „Britisch zu sein, ist so etwas wie ein Segen für uns alle. „Künftig sollen alle Neu-Briten so eingebürgert werden. In den auf Autonomie bedachten Landesteilen Wales und Schottland werden sie allerdings wohl nicht die Nationalhymne, sondern ein regionalausgerichtetes Lied singen. Die Regierung verspricht sich von diesen Zeremonien eine stärkere Bindung an das Land.

Im nächsten Teil gehe ich etwas genauer auf den „1001 Club“ ein, denn die Vorbemerkungen in „(Schwarzes) Nashorn (Teil 1)“ waren doch etwas „lückenhaft“. Dies ist ein „Multi“ der besonderen Art, was aber beweist, daß der WWF finanziert wird von einem Club der Oligarchen und Milliardäre.

Die Oligarchie und der ???Umweltschutz“ (Teil 3)

Bevor ich zum sogenannten „Who is Who“ dieser „Öko-(Adels-)Elite“ komme, noch diese kurze Einleitung:

Die Mitgliedschaft im „1001 Club“, der 1971 von Prinz Bernhard der Niederlande, dem Gemahl der Königin Juliana aus dem Hause Oranien gegründet wurde, ist stets auf 1001 Personenbeschränkt und erfolgt ausschließlich durch eine Ergänzungswahl durch deren Mitglieder. (Im Kreis der Erlauchten spricht man hierbei von Kooptation.)

Alle Mitglieder entrichten eine Aufnahmegebühr von 10.000 Dollar in einen 10 Mio. Dollar umfassenden Fonds für Operationen des World Wildlife Fund. Der Club finanzierte auch ein Bürogebäude in Gland in der Schweiz und beherbergt darin die internationalen Hauptquartiere des WWF und der International Union for the Conservation of  Nature (IUCN).

Die Gründungsmitglieder wurden von Prinz Bernhard und Prinz Philip, dem Herzog von Edinburgh, handverlesen. Unter den Mitgliedern finden sich Vertreter europäischer Königshäuser, Repräsentanten von Firmen der britischen Krone bis hin zu prominenten Figuren aus dem Umkreis des internationalenorganisierten Verbrechens.

Es folgt eine Auswahl aktueller und ehemaliger Mitglieder mit biographischer Kurzbeschreibung:

Prinz Bernhard der Niederlande:

Geboren 1912, ist ein angeheirateter Vetter der Prinzessin Victoria von Hohenzollern, der Schwester Kaiser Wilhelms. Er wurde 1934 an der Universität Berlin in den Nachrichtendienst der Nazis aufgenommen und schließlich zum Chemiegiganten IG Farben abberufen, der auch während des Krieges seine Geschäftsverbindungen zur britischen Imperial Chemical Industries pflegte und das Zyklon B für die Gaskammern produzierte.

Bernhards Nazi-Verbindungen führten bei seiner Heirat mit Königin Juliana von Oranien in den Niederlanden zu einem Skandal. 1953 gründete Bernhard die Bilderberg-Gesellschaft *, die jährliche Geheimtreffen der nordamerikanischen und europäischen „Eine-Welt“-Elite veranstaltet.1961 war Prinz Bernhard Gründungsmitglied des WWF. Nachdem 1976 bekannt wurde, daß er 1,1 Mio. $ Bestechungsgelder von der Firma Lockheed angenommen hatte, trat er von seinen Funktionen in der Bilderberg-Gesellschaft, bei WWF-International und im „1001 Club“ zurück. Es darf aber mit gutem Recht gemutmaßt werden, daß er hinter den Kulissen weiterhin eine entscheidende Rolle spielt.

* Anm: In dem oben erwähnten Buch von William Engdahl, wird detailliert ein Treffen der „Bilderberger“ im Mai 1973 beschrieben, das auf dem der schwedischen Bankiersfamilie Wallenberg gehörenden Eiland Saltsjöbaden abgehalten wurde. Hier wurde durch einen Amerikaner ein „Szenario“ erörtert, das von einem bevorstehenden Anstieg der Öleinnahmen der OPEC um 400% ausging. Wie man in den Geschichtsbüchern nachlesen kann, begann im Oktober des selben Jahres der Jom-Kippur-Krieg, der die sogen. erste Ölkrise einleitete.

Prinz Henrik:

Präsident des WWF-Dänemark seit Gründung.

König Juan Carlos von Spanien:

Als Prinz war er Gründer und Ehrenpräsident des WWF-Spanien.

Prinz Sadruddin Aga Khan:

Der Titel „Seine Hoheit“ wurde ihm 1957 von Königin Elisabeth II. verliehen, als er Herausgeber des „Paris Review“ war, einer von John Train mit gegründeten Publikation.

Prinz Johannes von Thurn und Taxis (gest.):

Erbe einer der mächtigsten Fürstenhäuser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Familie besitzt ausgedehnte Ländereien in Bayern, Portugal, Italien und Brasilien, die ihr durch ihr Postmonopol im Habsburgerreich zugefallen waren. Wer sich für die Historie, derer von „Torre e Tassis“ interessiert, schaue hier vorbei: http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/durchlaucht/geschichte.xml

Diese Kurzbiographie enthält nicht, daß sein Vater Max im Familienschloß in Regensburg eine Zeit lang das Hauptquartier der Allgemeinen SS beherbergte. Auch finden die Geschichten über die ausschweifenden Partys des Prinzen keine Erwähnung, mit welchen er vor seinem Tod, die Seiten der Regenbogen-Presse füllte. À propos Tod; wer erinnert sich noch an sein Ableben? Nachdem er mehr oder weniger seine Gesundheit „versoffen“ hatte, machte sein Herz schlapp. „Was soll’s“, entgegnet so mancher Zeitgenosse, „es gibt doch Organtransplantationen, dann kriegt er halt ein ‚Neues'“. Dem könnte ich auch zustimmen, sind die Organe doch schließlich von einem Toten. Doch die Art & Weise wie er kurz hintereinander gleich zu zwei Spenderherzen kam erregte einige Wochen die Aufmerksamkeit der Skandalblättchen. Denn auch schon 1989 waren die Wartelisten sehr lang, „und würden genauestens eingehalten“, so vermittelten es jedenfalls die „Götter in Weis“, damals Presse, Funk & Fernsehen.

Berthold Beitz:

Vorsitzender des Stiftungsrates der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.1953 übernahm Beitz die Industriebetriebe von Krupp.

Lord Conrad Black:

Vorstandsvorsitzender der Hollinger Corp., eines Medienkonglornerats großer Zeitungen in Großbritannien, Kanada, USA, Israel und Australien. Ursprünglich Argus Corp. genannt, ging dieser Konzern nach Kriegsende aus der War Supplies Ltd. hervor, die im Kriege den Briten an der „Nachrichtenfront“ diente. Als führendes Presseorgan des Hauses Windsor leitete Hollinger den Propagandafeldzug gegen Präsident Clinton ein. Im November 2003 wurde er zum Rücktritt als Vorstandschef gezwungen und es gibt in Wilmington, im US-Bundesstaat Delaware ein Gerichtsverfahren, wo ihm Lüge, Diebstahl und Einschüchterung vorgeworfen wird.

Baron Aubrey Buxton von Alsa:

Vizepräsident des WWF-U.K. unter Prinz Philip. Die Buxtons leiteten die Barclays Bank.

Peter Cadbury:

Das Schokoladenimperium der Familie Cadbury hat die Volkswirtschaften Westafrikas im Griff.

Dr. Luc Hoffman:

Vizepräsident von WWF-lnternational und der IUCN (1966-69); Direktor beim Schweizer Pharmaunternehmen Hoffman-LaRoche.

Alexander King:

Er gründete zusammen mit Aurelio Peccei 1968 den Club of Rome und ist für dessen Buch „Die Grenzen des Wachstums“ mitverantwortlich, das die widerlegten Thesen eines Angestellten der engl.- ostindindien Gesellschaft – Thomas Malthus – nach einer drastischen Reduzierung der Weltbevölkerung wieder aufgriff. Allerdings bedienten sich die Autoren, Dennis Meadows und Jay Forrester, der damals immer mehr in „Mode“ kommenden Computergraphiken und täuschten einer überraschten Menschheit ihr baldiges Ende vor. Wer es sich heute durchliest, kann allenfalls an einem Lachkrampf sein kurzfristiges Ende finden. Doch von den schon seiner Zeit „freien“ und „stets kritischen“ Medien, wurde es wie ein neues Evangelium behandelt. Die Ersatzreligion für den „tumben Mob“ war geboren, mit all den sich heute zeigenden wirtschaftlichen Folgen. Übrigens wurde die Gründung des „Clubs“ auf dem Landsitz – Villa Bellagio – der Familie Rockefeller am Comer See vorgenommen, standesgemäß also. 🙂

Jonkheer John H. Loudon:

Ritter von königlich-britisch und holländischen Gnaden, 1977 von Prinz Bernhard persönlich als Nachfolger für die WWF-Präsidentschaft auserwählt. Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Royal Dutch Shell Gruppe und bis 1976 Vorsitzender der Shell Oil Co.

Sir Peter Scott:

Ritter des British Empire (gest.). Vorsitzender des WWF-International von Anfang an (1961) und seit 1963 von der Survival Service Commission der IUCN.

Maurice Strong:

Vizepräsident von WWF-lnternational bis 1975. Erster Direktor des UN-Umweltprogramms bis 1975, davor zwei Jahre lang Generalsekretär der UN-Konferenz über die Umwelt des Menschen. Leiter des IUCN-Büros. Stellvertretender UN-Generalsekretär von 1985-87. Vom Generalsekretär mit der Leitung des „Erdgipfels“ in Rio de Janeiro juni 1992) betraut. Von der kanadischen Regierung zum Vorsitzenden von Petro-Canada ernannt (1976-78).

Gustavo Cisneros:

Venezuelanischer Milliardär, verfügt über enge Beziehungen zur Familie Rockefeller und zu Kreisen der Rauschgiftgeldwäsche. Anfang 1994 brach die Banco Latino der Cisnero-Familie zusammen und wurde von der Regierung Venezuelas beschlagnahmt. Sein Bruder Ricardo Cisneros, einer der Direktoren der Bank, ist flüchtig. Gustavo Cisnero leitete die führende Umweltorganisation des Landes (BIOMA), bis diese dabei erwischt wurde, ein Gemetzel an Delphinen für einen Propagandafilm gestellt zu haben, und aufgelöst wurde.

D.K. Ludwig (gest.):

Geschäftsmann, der mit der Zerstörung des Regenwaldes im Amazonas sein Vermögen machte und später dem Syndikatchef des organisierten Verbrechens Meyer Lansky beim Aufbau seines Drogengeldwäsche-Imperiums auf den Bahamas zur Seite stand.

Fred Meuser:

Er überbrachte die 1,1 Mio. $ Bestechungsgelder der Lockheed Corp. an Prinz Bernhard.

Tibor Rosenbaum (gest.):

Erster Logistikchef des Mossad. Seine Banque du Crédit International (BCI) mit Sitz in Genf wurde1967 vorn Life Magazin als Geldwäsche-Institut für Meyer Lansky bezeichnet. Zusammen mit dem verstorbenen „1001“-Mitglied Major Louis Mortimer Bloomfield finanzierte Rosenbaums Netzwerk Permindex, jene Firma, die vom Bezirksstaatsanwalt von New Orleans Jim Garrison mit dem Mord an John F. Kennedy in Verbindung gebracht wurde. Der französische Geheimdienst wies nach, daß Permindex 200.000 $ durch die BCI schleuste, um mehrere Attentatsversuche gegen Charles de Gaulle zu finanzieren.

Robert Vesco:

Nach ihm wird international gefahndet, angeblich ist er die „American Connection“ zum Medellin-Kartell. Anfänglich war ihm der schweizerische Ableger der Rothschild-Familie in der Schweiz dabei behilflich, die Lansky-Filiale Investors Overseas Service (IOS) zu übernehmen. Letzter bekannter Aufenthaltsort: Havanna, Kuba.

Anton Rupert:

Mitbegründer des „1001 Club“ und Vorsitzender des WWF-Südafrika. Rupert ist Anteilseigner der Rembrandt Tabake und Protegé von Sir Stuart Menzies, dem Chef des britischen Geheimdienstes MI-6 im Zweiten Weltkrieg.

Sir Kenneth Kleinwort:

Eigentümer von Kleinwort Benson, einer der ältesten britischen Banken.

Henry Keswick:

Vorsitzender von Jardine Matheson, der von Lord Palmerston für den Opiumhandel mit dem Fernen Osten im 19. Jahrhundert gegründeten britischen Handelsgesellschaft. Sein Bruder John Keswick ist Direktor bei der Bank von England und leitet die Hambros Bank, die den WWF unterstützt.

Edmond Safra:

Vorsitzender der Safra Bank, früher Eigentümer der American Express Bank. Gegen ihn liefen Ermittlungen amerikanischer und Schweizer Behörden wegen Drogengeldwäsche.

Sir Francis de Guingand:

Früherer Chef des britischen Militärgeheimdienstes.

Mitglieder des 1001 Club:

USA 156
Großbritannien 129
Niederlande 101
Kanada 64
Schweiz 61
Südafrika 59
Deutschland 53
Frankreich 3442
weitere Staaten 344(nach dem Mitgliederverzeichnis 1987)

Als nächstes komme ich zum Wirtschaftsimperium des Hauses von Hannover …

Das Wirtschaftsimperium des „Club der Inseln“

Prinzgemahl Philip Mountbatten, Herzog von Edinburgh in seiner Eigenschaft als „Operationsleiter“ des Clubs der Inseln und Mitgründer, Vorsitzender usw. des WWF spielt er eine ähnlich prominente Rolle wie Elisabeth II. Deshalb hat das von Prinz Philip geleitete Exekutivorgan einen äußerst schlagkräftigen Machtapparat geschaffen, der sich aus königlichen Trusts und Firmen, der Propaganda dienenden Frontorganisationen sowie aktionsorientierten Gruppierungen zusammensetzt.

Böse Zungen halten diesen Apparat für eine sehr effiziente „Mord GmbH“, andere vergleichen die höheren Ränge dieser Machtstruktur mit Hitlers „Allgemeiner SS“, in der einflussreiche Wirtschaftsführer, Adlige und andere finanzkräftige Würdenträger des Dritten Reiches organisiert waren, ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen.

Doch was wird nicht alles so gemunkelt, sehen wir uns einmal die Realität an:

Die britische Krone übt die politische Kontrolle über zahlreiche Großkonzerne besonders in Afrika aus, oft hält sie sogar wesentliche Besitzanteile an ihnen. Multinationale Konzerne wie Royal Dutch Shell, Unilever und Rio Tinto die in der Nachkriegszeit Afrika und andere Teile der Welt ausbeuteten, stellen eine moderne, etwas verschleierte Version der „Handelspiraten“ im Dienste der britischen Krone zur Zeit Elisabeth I. dar.

Ähnlich wie ihre häufig von Venedig geförderten elisabethanischen Vorgänger, von denen einige gegen Ende des 16. Jahrhunderts zur British East India Company verschmolzen, sind diese Gesellschaften ausgestattet mit dem „königlichen Privileg“, weltweit im Auftrag der Krone und der mit ihr verbundenen Familien operieren zu dürfen.

Die anglo-holländische Firma Royal Dutch Shell, die in Afrika und beim WWF so prominent engagiert ist, geht z.B. auf finanzielle Absprachen aus der Zeit zurück, als Wilhelm von Oranien1688 mit Unterstützung Venedigs den englischen Thron bestieg. Die Kolonisierung Afrikas durch die europäischen Mächte nach 1880 wurde von Charterunternehmen der Krone wie der Royal Niger Company, der British East Africa Company und Cecil Rhodes‘ British South Africa Company betrieben. Die großen Unterstützer des WWF und insbesondere dessen „Afrika-Abteilung“, die unten näher beschrieben ist, sind direkte Abkömmlinge dieser Kronunternehmen des ausgehenden 19. Jahrhunderts, oder noch älterer wie Shell.

Typisch ist Tiny Rowlands Lonrho Corp., der größte private Nahrungsmittelkonzern des Kontinents, der auch im großen Stil mit Edelmetallen handelt; 1990 hatte Lonrho in Afrika über 100.000 Beschäftigte. 1961, als Lonrhos Mittel gewaltig aufgestockt wurden, um die jungen unabhängigen Nationen Afrikas zugrunde zu richten, war die Lonrho Corp. eine Filiale von Rhodes‘ alter British South Africa Company, die heute immer noch existiert.

Wie 1992 in dem Buch …

Tiny Rowland: The Ugly Face of  Neocolonialism in Africa (Das häßliche Gesicht des Neokolonialismus in Afrika)

… dokumentiert, stammten das Geld und die Verbindungen für diese Neuauflage der Ostindiengesellschaft aus einem Finanzhaus der Londoner City: Harley Drayton und seiner Gruppe aus der Old Broad Street Nr.117, Kronagenten für die Kolonien und Verwalter des Privatvermögens der Queen. Langjähriger persönlicher Assistent Draytons war der schottische Aristokrat Angus Oglivy, dessen Ehefrau Prinzessin Alexandra von Kent die derzeitige Vorsitzende des WWF im Vereinigten Königreich ist.

Seit 1961 war Rowland der wichtigste Geldgeber von Banden, deren Ausrottungsfeldzüge Afrika verwüstet haben. Oft finanzierte er zwei sich bekämpfende Parteien gleichzeitig: Ian Smiths Regime in Rhodesien und die schwarze Opposition um Joshua Nkomo und Robert Mugabe; die Frelimo-Regierung und ihre Renamo-Gegner in Mosambik die MPLA und ihren Feind, die UNITA, in Angola.

Mit einem offiziellen Vermögen von 13 Mrd. Dollar (Harpers and Queen-Magazin, Januar 1991) ist die Queen die reichste Frau der Welt. In Wirklichkeit ist es noch weitaus größer, aber sie ist von der Offenlegungspflicht ihrer Besitztümer ausgenommen.

Folgende Konzerne mit großem Besitz besonders in Afrika werden von der britischen Krone politisch gelenkt, oft auch zu wesentlichen Teilen besessen:

Rio Tinto (RTZ) Corp. PLC:

Zweitgrößte Bergbaugesellschaft der Welt. 1873 durch Hugh Matheson von der Opium-Handelsfirma Jardine Matheson gegründet. Sir Auckland Geddes, der dritte Vorsitzende von RTZ, reorganisierte in den 20er und 30er Jahren zusammen mit Sir Ernest Oppenheimer die Kontrolle über die Förderung der Rohstoffe in Afrika.

Anglo-American Corp. of South Africa, Ltd.:

Größtes Bergbauunternehmen der Welt; beherrscht die Wirtschaft Südafrikas. Bildet zusammen mit De Beers das Oppenheimer-lmperium. Die Rothschilds und J.P. Morgan & Co. stellten Sir Ernest Oppenheimer zwischen 1902 und 1929 die Geldmittel zur Kartellierung der Diamanten- und Goldproduktion in Südafrika zur Verfügung.

De Beers Consolidated Mines Ltd. (Südafrika) und De Beers Centenary AG (Schweiz):

Kontrollieren die Weltdiamantenproduktion. 1880 von Cecil Rhodes gegründet, beherrschte das Unternehmen mit Rückendeckung der Rothschilds bereits 1888 90% des weltweiten Diamantenabbaus.

Barclays PLC.:

Einflußreiche Großbank in Afrika, straff geführt von den Familien Barclay, Freame, Bevanund Buxton. Letztere hat den WWF mitgegründet.

Shell Trading & Transport PLC und Shell U.K. Ltd.:

Weltgrößter petrochemischer Produzent 1903 von Sir Henri Deterding mit den französischen Rothschilds gebildet. Der britischen Holding ST&T gehören 40% der Royal Dutch Shell-Gruppe von weltweit über 2.000 Einzelfirmen (60% gehören der Royal Dutch Petroleum Co.)

.N.M. Rothschild & Sons Ltd.:

Gegr. 1803 unter Mitwirkung des Hauses von Thurn und Taxis (s.o. Familie Torre e Tasso). NMR&S unterstützte finanziell die Expansion des britischen Empire nach dem Vorbild Venedigs,und auch das Gold- und Diamtenimperium von Cecil Rhodes.

Imperial Chemical Industries PLC.:

ICI verfügt über eine Schlüsselstellung im Weltchemiekartell. Gegründet 1926 u.a. von Lord Melchett, der die vier größten britischen Chemiefirmen fusionierte. Der heutige Lord Melchett, ein Enkel des ICI-Gründers, leitet Greenpeace-Großbritannien.

Unilever.:

Besitzt ausgedehnte Plantagen in Afrika und ist die größte Handelsfirma auf dem Kontinent (United Africa Co.). Wichtiger Teil des weltweiten Nahrungsmittelkartells, vor allem im Bereich Fette und Speiseöle. Ging 1930 aus dem Zusammenschluss einer holländischen Gesellschaft mit der Firma English Lever Brothers, Besitzerin der Nachfolger der Royal Niger Co. in Westafrika, hervor.

Erhellendes zum WWF Teil 1 (via Maulwurfhuegel R.I.P.)

Beim Streifzug durchs Netz findet man manchmal wahre Perlen. Hier ist so eine in 4 Teilen. Original gehostet bei Freenet. Die Seiten gibt es nicht mehr. Aber bei archive.org sind sie noch auffindbar (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4).

Der WWF hat Geburtstag …

2003 aus einem Forum …
– Teil 1 –
Autor: Ronald

… und stellt zum 40. auf seiner Web-Seite seine Erfolge heraus. Auch ich finde, es ist an der Zeit diese „selbstlosen Umweltschützer“ einmal mit …

„An ihren Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Worten“…

zu konfrontieren, denn der WWF stellt nicht seine gesamten Erfolge aus, wie ich bei meiner Durchsicht feststellen konnte.

Beginnen werde ich mit den beiden Maskottchen; seiner Gnaden dem Prinzgemahl ihrer Majestät Themse-Liesl und heimlichen Gründer des WWF und wie auch anders, dem Panda.

Nun habe ich noch eine große BITTE für den Ablaufs der Diskussion. Damit die gesammelten „Erfolge“ des – World Wide Fraud – übersichtlich bleiben, möge der geneigte Diskutant immer dieses Posting als Ausgangspunkt für Fragen und Anregungen nehmen, damit ich weitere Fundstücke aneinander stellen kann.

mfg

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Der „Gründer“ Prinz Philip

Rundschreiben des World Wildlife Fund vom 17 Juli 1987:

Paff! Der Schuß trifft sein Ziel, und eine Nashornmutter stirbt. Ihr verlassenes kleines Kalb ist nun ebenfalls zum Tode verurteilt. Wieder nähert sich eine unserer gefährdeten Arten der Ausrottung, während der Blutdurst der Wilderer wächst. Diese Schreiben verurteilte die „hochmütigen Männer im Nahen Osten“, die „verbrecherisch und leichtfertig“ das Rhinozeros dezimieren, um sein Horn als kunstvoll geschnitzte Messergriffe bei ihren Zeremonien zu verwenden.

Im Januar 1961, wenige Monate bevor er den World Wildlife Fund zur Rettung der gefährdetsten Tierarten der Welt ins Leben rief begleitete Prinz Philip, Königin Elisabeth bei einem Staatsbesuch in Indien. Unter den Attraktionen die einer ihrer Gastgeber, ein Rajah in Jaipur, den königlichen Gästen bot, war eine Tigerjagd. Von einem sicheren Hochstand in den Bäumen aus schoß Philip einen der berühmten indischen Tiger, der von Ziegen angelockt wurde, die der Fürst ringsum an Pflöcken hatte anbinden lassen. Das Foto, das Prinz Philip stolz neben seinem vom Kopf bis zum  fast 3 m messenden Opfer zeigte, erregte weltweit Empörung.

Der Prinzgemahl setzte seine Reise fort, kam in Katmandu mit einem auffälligen Verband am Zeigefinger an und erklärte, eine Verletzung hindere ihn daran, an der traditionellen königlichen Jagd „aktiv“ teilzunehmen; er wolle aber trotzdem mitgehen.300 Elefanten dienten dazu, das Wild aufzuscheuchen; auf einem von ihnen ritten Philip und Elisabeth, und die Queen ließ ihre Kamera surren. An jenem Tag wurden mehrere Tiger erlegt, aber keiner davon offiziell von Philip, und ein äußerst seltenes indisches Nashorn. Davon waren weltweit nur noch 250 Exemplare übrig, seit britische Teepflanzer die meisten abgeschossen hatten.

Während die Elefanten vorwärts gingen, geriet ein weibliches Nashorn in ihren sich schließenden Kreis. Ein Mitglied des königlichen Gefolges, Lord Alex Douglas-Home, bekannt als einer der besten Schützen Englands, schoß neben das Tier in der Absicht, es zu verscheuchen. Das Nashorn tappte jedoch weiter – Philip in den Weg.

„Zu jedermans Entsetzen erschoß Philip es“, berichtete Ian Mc Phail, der Leiter des ersten internationalen Beschwerdebüros des WWF, später einem britischen Filmteam. Das erschreckte Nashornkalb flitzte zwischen den Beinen der Elefanten durch und entkam.

„Es mußte sicher ebenfalls sterben. Es war zu jung, um für sich selbst zu sorgen“, sagte Mc Phail. Die ganze Sache wurde vertuscht, erklärte Mc Phail, denn es bestanden bereits Pläne zur Gründung des World Wildlife Fund. Auch ich habe mitgeholfen, die Angelegenheit zu vertuschen, sagte er 1990 dem Filmteam – er habe geglaubt, es sei wichtiger, verschiedene Tierarten in ihrer Gesamtheit zu retten.

Philips persönliches Verhalten ist auch charakteristisch für das des World Wildlife Fund als Organisation. Dazu muß man wissen, daß der WWF von Anfang an die persönliche Domäne Philips war. Er überwachte die Aktivitäten fast bis in die kleinsten Einzelheiten. Sir Peter Scott, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Internationalen WWF-Rats, erklärte Anfang der 80er Jahre in einem Interview, warum Prinz Bernhard und nicht Prinz Philip der erste Präsident des WWF-lnternational wurde:

Als wir den WWF gründeten, hätte ein britischer Präsident zu kolonialistisch ausgesehen. Dennoch sei Prinz Philip und nicht Prinz Bernhard die treibende Kraft gewesen, betonte Scott eine Behauptung, die andere führende Leute des WWF bestätigten.

Der Pandabär

Als er im November 1961 gegründet wurde, verkündete der WWF, er habe die Antwort auf die drohende Ausrottung vieler Tierarten:

„Es gibt für sie nur eine Hoffnung – der liebenswerte Riesenpanda steht für alle. „Er wurde vor dem Aussterben bewahrt, weil der Mensch rechtzeitig gehandelt hat. Jetzt ist der Pandabär das Zeichen für einen weltweiten Kreuzzug zur Bekämpfung des Massensterbens im 20. Jahrhundert – den World Wildlife Fund“.

Der WWF behauptete, die „wissenschaftliche Züchtung“ habe den Pandabär gerettet, und dies Verfahren müsse nun auf alle anderen Arten angewandt werden. Nachdem der WWF mit Hilfe der Symbolgestalt des possierlichen Säugetiers 23 Jahre lang Spendenkassiert hatte, entdeckte er plötzlich, daß er immer noch kurz vor dem Aussterben stand.

1987 rief Philip zu weiteren Spenden zur Rettung des Panda auf. Das Projekt des WWF, das die Umsiedlung Tausender armer chinesischer Bauern aus dem „Lebensraum“ des Panda und den Bau eines teuren Laboratoriums für die Pandazüchtung einschloß, wurde von dem Oxford Prof. John Phillipson in seinem Bericht begutachtet. Nachdem er festgestellt hatte, daß der WWF seit 1980 für acht Projekte 4.493.021 SFr ausgegeben, hatte, bemerkte Phillipson:

„Trotz eines Stabs von 43 Mitarbeitern (darunter angeblich 23 Wissenschaftlern) war die Pandazucht kein Erfolg und das Forschungsergebnis mager … Die mit 0,53 Millionen SFr durch den WWF ausgestatteten Laboratorien sind zum großen Teil nicht funktionsfähig … Mangel an geeigneter Beratung, unzureichende Ausbildung der Mitarbeiter und unqualifizierte Leitung haben zum „Dahinsiechen“ des Labors geführt … Daraus ist offensichtlich der Schluß zu ziehen, daß der WWF nicht in der Lage war, die hohen Investitionen wirksam zu nutzen … Die Spender wären bestürzt, erführen sie, daß die Kapitaleinlagen praktisch abgeschrieben werden müssen“. (…)

Nachdem 30 Jahre lang Spendengelder in erheblichem, Umfang zur Rettung dieser Tierarteinkassiert worden waren, sah sich Prinz Philip 1990 gezwungen, zuzugeben, daß der Panda „wahrscheinlich verloren“ sei.

Das hätte der Prinzgemahl mit einem Blick in die Paläontologie einfacher haben können. Zeigt diese Wissenschaft doch recht anschaulich, daß eine unflexible Tierart zum Aussterben verdammt ist.

Der Black Ebur-Report (Bericht Schwarzes Elfenbein)

1972 beauftragte der Mitbegründer des WWF Sir Peter Scott einen Großwildjäger aus Nairobi, Ian Parker, den lukrativen, expandierenden Handel mit Tierprodukten wie Elefantenzähnen und Rhinozeroshörnern genauer unter die Lupe zu nehmen. U.a. fand Parker heraus, daß die Familie des kenianischen Staatschefs Jomo Kenyatta am illegalen Handel notorisch beteiligt war.

Kenyattas Tochter Margaret, war Sekretärin einer Firma, die Rhinozeroshörner und Elefantenzähnein den Fernen Osten verschob. Dieser Handel hatte wahrscheinlich mehr als alles andere dazu beigetragen, Kenias Großwild zu dezimieren. Unter den Namen, die Parker als Wilddiebe auflistete, befanden sich auch viele der bekanntesten „Naturschützer“ Kenias.

Nur Stunden nachdem Parker Scott seinen Bericht übergeben hatte, wurde er aufgegriffen und zur Langatta Road, der berüchtigten Zentrale des kenianischen Geheimdienstes gebracht. Drei Tage lang wurde er festgehalten und geschlagen; man drohte, wenn er nicht über das, was er geschrieben hatte, Stillschweigen bewahrte, würde seine Frau umgebracht. Der Bericht stellte damals die umfassendste Untersuchung über das Abschlachten afrikanischer Wildtiere dar. Er wurde unter Verschluß gehalten, bis ihn der irische Filmemacher Kevin Dowling erst 17 Jahre später für seine vernichtende Reportage über den WWF „Ten Pence in the Panda“ für den britischen Fernsehsender Independent Televislon Network ausgrub.

Während Parker von den Sicherheitsleuten verprügelt wurde, verlieh Prinz Bernhard fast zur gleichen Zeit in seiner Funktion als Präsident des WWF-International Präsident Kenyatta den eigens dafür geschaffenen Orden der Goldenen Arche „für die Rettung des Nashorns“.

Bernhard wußte jedoch wohl, daß während Kenyattas Herrschaft eine riesige Zahl von Tieren verschwunden war, weil er – sogar gegen Empfangsbestätigung – ein Exemplar des Black-Ebur-Berichts erhalten hatte.

Der Elefant (Teil 1)

Der bekannte Biologe E. Caughey, der sich vor allem mit der Ausbreitung von Tierarten beschäftigt, kam 1988 zu dem Ergebnis, daß Anfang der 50er Jahre in Afrika etwa 3 Millionen Elefanten lebten. Von der Kolonialzeit bis etwa zur Politik des Wind of Change (Wind der Veränderung), die 1960vom britischen Premierminister Harold McMillan verkündet wurde (fast gleichzeitig wurde der WWF gegründet), veränderte sich die Elfantenpopulation kaum.

Bei der ersten systematischen Feldstudie im Jahre 1976, durchgeführt von dem schottischen, in Kenia ansässigen Tierschützer Ian Douglas-Hamilton, wurden 1,3 Mio. Elefanten festgestellt. Während der 70er und des größten Teils der 80er Jahre behauptete der WWF hartnäckig, es gäbe keine Elefantenkrise. Als 1988/89 das „Jahr des Elefanten“ ausgerufen wurde, behauptete der WWF es gebe noch 750.000 Tiere, eine Zahl, die er bald auf 650.000 revidieren mußte.

Allerdings konstatierte eine 1988 vom früheren WWF-Vorsitzenden in Frankreich, Pierre Pfeffer, der aus dem Vorstand ausgeschlossen worden war, aufgestellte Liste, daß bloß noch 400.000Exemplare übrig waren. Diese Zahl hat sich noch weiter verringert, bis dann 1989 verschiedene Experten, die in dem britischen Film „Der Elefantenmann“ interviewt wurden, schließlich von der drohenden Ausrottung des Großsäugers sprachen.

Wieder einmal hatte der WWF sein Teil beigetragen. 1963 empfahl der Vorsitzende des Internationalen Rats von WWF International Sir Peter Scott in einem Bericht an die ugandische Parkverwaltung, 2.500 Elefanten „auszulesen“. Der Großwildjäger Ian Parker wurde mit der Aufgabe betraut, wobei er gleich noch 4.000 Flußpferde mit abschlachtete.

Scott begründete das Gemetzel mit der These – eines Malthus würdig -, die „Übervölkerung“ erfordere, daß man viele Einzeltiere tötet, um „die Art zu erhalten“. In Wirklichkeit wollte Scott, wie später bekannt wurde, eine wertvolle Plantage mit Mahagoniholz anlegen, und die Elefanten, die in den Wäldern an der vorgesehenen Stelle ihre Nahrung suchten, waren ihm im Weg.

Damit, daß Parker die Elefanten abschoß, machten WWF-Direktoren noch einen beträchtlichen Geschäftsgewinn. Scott gab dem Mitbegründer des WWF, Prinz Philips Oberstallmeister Lord Aubry Buxton, einen Wink über die bevorstehende Abschlachtung. Buxton, der Vorsitzende von „Survival Anglia“, einer weltweit führenden Produktionsgesellschaft von „Naturdokumentarfilmen“, in dessen Vorstand auch Scott saß, ließ das Gemetzel filmen.

Der Elefant (Teil 2)

Anfang der 70er Jahre verhalf der britische Geheimdienst dem Diktator Idi Amin in Uganda an die Macht, die er bis 1979 ausübte. Die britische Regierung sah zu, wie Amin weitere Tausende und Abertausende Elefanten abschlachtete. Heute leben in Uganda weniger Elefanten, als Scott Parker auf einen Schlag hatte töten lassen.

1975 schloß die vom amerikanischen WWF-Vorsitzenden Russell Train gegründete „African Wildlife Leadership Foundation“ mit Parker einen Vertrag zur Tötung praktisch aller Elefanten in Ruanda. Man begründete dies damit, die Ruander könnten nicht zwei Tierarten, den Gorilla und den Elefanten, gleichzeitig schützen; der Elefant müsse verschwinden.

Ein Assistent der Gorilla-Forscherin Diane Fossey erhob später den Vorwurf, die Elefanten seien getötet worden, weil das Land, auf dem sie lebten, für den Anbau von Pyrethrum, einem natürlichen „nicht umweltbelastenden“ Insektizid, ideal sei.

Ein paar Jahre später erfand man ein künstliches Substitut für Pyrethrum, und die Produktion wurde eingestellt. Nun verloren die Hänge, an denen die Elefanten gelebt hatten und wo dann alle Bäume gefällt worden waren, durch Erosion den Mutterboden, während die Flüsse durch die Ablagerungen versandeten und über die Ufer traten.

Der Elefant (Teil 3)

1986 verlieh WWF-Generaldirektor de Haes dem ehemaligen rhodesischen Söldner Clem Coetzee aus Simbabwe den Tierschutzpreis des WWF für die Leitung eines Feldzugs, der 44.000 Elefanten das Leben kostete. Das sei notwendig gewesen, behauptete der WWF, um in den „überfüllten Nationalparks“ Simbabwes „die Umwelt zu schützen“. De Haes pries Coetzees Arbeit als „beispielhaft und für ganz Afrika vorbildlich“.

Während sich andere Tierschutzgruppen in der ganzen Welt über das Elend der Elefanten empörten und auf ein Verbot des Elfenbeinhandels drangen, beharrte der WWF immer noch darauf, daß alles in bester Ordnung sei. Als er 1989, im „Jahr des Elefanten“, verspätet die Alarmglocken läutete, leistete er den Elefanten Ugandas auf höchst merkwürdige Weise Beistand. Mit Spendengeldern die man mit rührseligen Kampagnen wie „Rettet Nellie“ den Elefanten sammelte, errichtete der WWF ein Lager zur Rettung der bedrängten Riesentiere, in das große Mengen paramilitärischen Gerätsgeflogen wurden. Dieses Lager befand sich in der Nähe der „Mondberge“ an der Grenze zu Ruanda, ungeachtet der Tatsache, daß sich praktisch alle Elefanten Ugandas im fast 1.500 km entfernten Murchinson-Park aufhielten. Aber genau von diesem Gebiet aus sollte die Ruandische Patriotische Front RPF wenig später in Ruanda einfallen.

Schwarzes Nashorn (Teil 1)

Der WWF trat am 6. Oktober 1961 in London mit einer „Sondernummer“ des Daily Mirror an die Öffentlichkeit. Die Schlagworte dürften den den vielen geläufig sein, sind sie doch soziologisch so gewählt, daß sie sich beliebig austauschen lassen. Buchstäblich die ganze erste Seite nahmen die Schlagzeile …

„Dem Untergang geweiht – durch Dummheit, Habgier und Nachlässigkeit des Menschen“

… sowie ein riesiges Foto eines schwarzen Nashorns ein.

Nur 100.000 „kurzsichtige und so rührend häßliche Nashörner“ wie Gertie, so wurde sie getauft, die mit einem ihrer kleinen Kälber abgebildet war, überlebten in der Wildnis, erfuhren die Mirror-Leser, und ihre Zahl vermindere sich rasch. Wenn man das Nashorn in den bevorstehenden schweren Zeiten „retten“ wolle, müsse man mit dem ganzen Bestand in Afrika „nach wissenschaftlichen Grundsätzen verfahren“. (Seine „Wissenschaftlichkeit“ hat der WWF später, s.o. <Pandabär> demonstriert. War’s ein paar Jahre früher anders? Ich komme darauf zurück. )

Die Leser des Mirror, die meist zur Arbeiterschicht gehörten, spendeten reichlich Geld zur Unterstützung. Witwen schickten ihre Rente, Kinder ihre Spargroschen. Insgesamt kamen 45.000 Pfund zusammen, eine für die damalige Zeit riesige Summe.

Der WWF hatte somit eine „Basis für seine finanzielle Sicherheit“ * und begann seine Aktivitäten. Aber erst fast zehn Jahre später gab er nennenswerte Summen zur Rettung des Nashorns aus, und in seinen ersten 20 Jahren förderte er lediglich zwei Rhinozerosprojekte. Wem das von anderen natur-/umweltbesoffenen Grüppchen und Gruppen von Spendensammlern bekannt vorkommt, sieht also, wie alt die Masche schon ist. Trotz der mit großem Tamtam geäußerten Sorge um das Nashorn, gab der WWF bis 1980 von mehr als 100 Mio. eingenommenen SFr nur 118.533 aus, „um das wildlebende schwarze Rhinozeros zu retten“, dessen Bestand in der Zwischenzeit um 95,5% zurückgegangen war.

* Anm.: Wer weiß eigentlich, von den damals wie heute vom immer schneller um sich greifenden Umweltromantizismus „Gefesselten“, wer die wirklichen Geldgeber sind?

K(aum)einer, darf man getrost vermuten. Denn wer würde schon die unentwegt und teilweise unentgeltlich arbeitenden „Naturschützer“, mit dem elitären „Club 1001“ in Verbindung bringen?

Wie den kennt k(aum)einer?

Diesem „Club“ gehören stets nur 1001 „handverlesene“ Personen an. Als Aufnahmegebühr sind von den „Erlesenen“ 10.000 Dollar zu entrichten, woraus sich ein 10-Mio.-Dollar-Fonds für Operationen des WWF speist.

Dieser wenig auf Publizität bedachte „Club“, der das Büro der internationalen Hauptquartiere des WWF und der International Union for the Conservation of Nature (IUCN) finanziert, wurde von Prinz Bernhard und Prinz Philip gemeinsam gegründet.

Von einem Irrglauben muß man sich spätestens jetzt gründlich befreien.

Dem Irrglauben nämlich, die „grüne Bewegung“ sei eine „spontane Bürgerbewegung“.

Nichts ist falscher als das.

Doch das ist nur eine weitere Geschichte die folgt … Ich handele zuerst das Nashorn, im wahrsten Sinn des Wortes ab.

Nashorn (Teil 2)

Sehen wir uns nun an, was dabei heraus kam, als der WWF endlich doch Nashornprojekte finanzierte. Fast alle betreuten Tiere starben oder wurden bestenfalls an zoologische Gärten oder – weit häufiger – an private Wildtierfarmen verkauft.

Heute ist das wildlebende schwarze Nashorn praktisch ausgerottet.

Exemplarisch für das, was der WWF für die „so rührend häßlichen Tiere“ getan hat, ist die folgende Auswahl einiger Nashornprojekte, die in Phillipsons Bericht (s.u.) eine vernichtende Kritik erfuhren.1965 spendete ein Einwohner Kenias(!!!) dem WWF 36.300 SFr zur Überführung sechs weißer Nashörner von Natal in Südafrika in das Wildreservat Meru in Kenia, das man nach Angaben des WWF-Jahresberichts 1965-67 „als den geeigneten Lebensraum ansah“.

Im Phillipson-Bericht heißt es dazu: „Das Projekt war schlecht konzipiert und vom Standpunkt der Arterhaltung aus unverantwortlich; das südliche weiße Nashorn ist, soweit man zurück denken kann, niemals in Kenia vorgekommen. Außerdem gibt es keinen Hinweis darauf, daß das nördliche weiße Nashorn je die 87.044 Hektardurchstreifte, die heute den Meru-Nationalpark ausmachen. Man muß annehmen daß der WWF Mitte der 60er Jahre entweder wissenschaftlich inkompetent, oder publicitysüchtig oder Geldgierig, oder von wissenschaftlich unbedarften hochrangigen Persönlichkeiten beeinflußt war.“

Phillipson schloß: „Im November 1988 kam das Programm zu einem abrupten Ende, was vielleicht ein Segen war, weil dadurch eine ständige Quelle von Problemen wegfiel. Eingedrungene somalische Wilderer erschossenunverfroren alle noch vorhandenen weißen Nashörner – ein trauriges Ende für das Nashorn, aberzweifellos eine willkommene Erleichterung für die Tierschützer. Projekt 0195 war für den WWF wirklich kein Ruhmesblatt.“

Hier möchte ich einmal innehalten und auf den Bericht des Oxford-Professors John Phillipson, den dieser im Auftrag des WWF anfertigte, hinweisen. Jener 252 Seiten lange internationale Prüfbericht sollte über die Effektivität dieser Organisation Auskunft geben, enthielt aber ein vernichtendes Urteil über die, gelinde gesagt, unerhört stümperhafte Inkompetenz des WWF. Er kam zu dem Schluß, daß die Arbeit des WWF für seine spezielle Mission die Rettung bestimmter bedrohter Tierarten am allerwenigsten geeignet war.

Als Philip ein Exemplar des Berichts erhielt, schickte er umgehend ein vertrauliches Schreiben an WWF-Generaldirektor de Haes; Phillipson müsse angehalten werden, seine Feststellungen abzuschwächen, ansonsten müsse er die wichtigsten Ergebnisse des Berichts unterdrücken.

Wie auch bei dem „Black Ebur-Report“ (Bericht Schwarzes Elfenbein) von 1972, des Großwildjägers Ian Parker, den Kevin Dowling für seine Reportage über den WWF „Ten Pence in the Panda“ heranzog, so auch 17 Jahre später, es wir gemauschelt das es kracht. Allenfalls die Methoden sind subtiler geworden.

Ich habe trotz intensiver Recherche im Internet und speziell Kevin Dowling nichts gefunden was auf seine Doku über den WWF hinweist. Es werden nur seine Kinofilme vorgestellt, was mich dazu veranlaßt hat eine E-Mail an den damaligen Auftraggeber – Independent Television Network – zu schreiben, auf dessen Antwort ich nun warte.

Nashorn (Teil 3)

Nun wende ich mich dem Projekt 917 zu, welches ebenso wenig Erfolg beschieden war. Es handelt von der Übersiedlung von 85 „überzähligen Nashörnern aus Natal nach Mosambik, die alle starben“. Gleiches gilt für das Nashornprojekt im Nakuru-Nationalpark in Kenia. Die Hälfte allen Geldes, das der WWF in Kenia ausgab, floss in das sog. Schutzzonenprojekt dieses Parks.

Ende der 80er Jahre beschloß der WWF, den ursprünglichen Vogelpark mit hundert tausenden Flamingos und vielen anderen Arten tropischer Vögel, die am See und in seiner Umgebung brüteten, in einen Park für die letzten kenianischen Nashörner zu verwandeln. Siebzehn schwarze Nashörner wurden umgesiedelt und hinter einem Elektrozaun gehalten. Bald zeigte sich, daß das Projekt eine Katastrophe war.

Phillipson bemerkte mit beißendem Spott: „Die Logik hinter der Wahl Nakurus als Ort für freilaufende schwarze Nashörner bleibt eine Art Mysterium. Etwa ein Drittel des Parks wird von einem See eingenommen, und ein weiteres Drittel ist offene Grasfläche, die normalerweise für Nashörner ganz ungeeignet ist… Nakuru als Platz war eine hirnrissige Idee. Wer wird noch an einer vogelkundlichen Exkursion teilnehmen, wenn hinter jedem Busch ein Nashorn auftauchen kann? Schließlich hatte man den Park für Vogel angelegt“.

WWF-Generaldirektor de Haes war bei seinen Mitarbeitern berüchtigt für den Ausspruch: „Ich sch… auf die Nashörner.“

Wenn aber der WWF keine bedrohten Arten gerettet hat, was offensichtlich der Fall ist, wofür hat er dann seine Hunderte von Millionen Dollar ausgegeben? Ein Blick auf seine „Operation Stronghold“ („Festung“) und ihre Schwester, die „Operation Lock“ („Verschluß“), zwei weitere seltsame „Rettet-das Nashorn“-Spiele, gibt die Antwort.

Operation Stronghold

Nun komme ich zu einem Kapitel WWF, dem ich als ökologisch unbedarfter, seiner Zeit auch aufgesessen bin, denn die Zahlen einschließlich des Hintergrunds fehlten und ich glaubte unbesehen unseren TV-Sender, also nachträglich noch mal ein dreifach „Hoch“ auf die, auch durch mich finanzierten Soziologen in diesen „Anstalten“. An dieser Stelle soll auch ein Hr. Grzimek Erwähnung finden, doch zu diesem Herren komme ich später.

Mit einem Grundkapital von 1 Million SFr ausgestattet sollte Stronghold, wie es hieß, zusammen mit Operation Lock die Nationalparkverwaltung und das Wildtierwesen von Simbabwe in die Lage versetzen, die 700 schwarzen Nashörner, die noch im Sambesi-Tal lebten und die letzte größere Population dieser Art in Afrika bildeten, zu retten.

Chefwildhüter Glen Tatham reiste durch die Vereinigten Staaten und verkündete, er wolle mit seinen Wildhütern gegen die angeblich aus Sambia über die Grenze kommenden Wilderer „Krieg führen“. Am 10. November 1988 wurden Tatham und zwei seiner Helfer in Simbabwe des Mordes beschuldigt und vor Gericht gestellt. Angeblich hatten sie Wilderern eine Falle gestellt, und als diese sich dem Treffpunkt näherten seien sie von den Beschuldigten ohne Vorwarnung aus dem Hinterhalt erschossen worden. Bald stellte sich in einer Parlamentsdebatte heraus, daß Tatham und seine Leute seit Frühjahr 1987 siebzig Wilddiebe getötet hatten.

Im Parlament wurde nun ein Gesetz durchgepeitscht, das Wildtierschutz-(Immunitäts-) Gesetz, das in Zivil- und Strafprozessen für Wildhüter Straffreiheit bei in Ausübung ihres Dienstesbegangenen Totschlags- oder Körperverletzungsdelikten vorsah. Mit der Begründung, das Gesetz „legalisiere Mord“, stimmten zehn Abgeordnete dagegen. Einer von ihnen, Mica Bebe, sagte:

„Damit geben wir Menschen einen Freifahrtschein für das Töten von Menschen“.

Wohl gesprochen Mr. Bebe und ich darf mich – seit dem ich bescheid weiß -, Ihnen und Ihren neun Kollegen anschließen. Damals aber unterstand ich der Medienhoheit eines „demokratischen“ Staates und empfand bei der Fernseh/Kinopräsentation der getöteten „Wilderer“, einmal mehr Genugtuung für die geschundene Tierwelt.

Offizielle Zahlen belegen, daß zwischen Juli 1984 und September 1991 etwa 145 „Wilderer“ getötet wurden. Von den 84 im Sambesi-Tal getöteten wurden die meisten von einem Hubschrauber aus erschossen, der vom WWF bezahlt und mit WWF-Vertragsleuten besetzt war. Laut einer Statistik der Wildverwaltung wurden bei 228 Getöteten oder Gefangenen nur 107 Gewehre beschlagnahmt, was die Frage aufwirft, ob die von den Wildhütern Angegriffenen überhaupt bewaffnete Wilderer waren.

Nach durch das britische Team für den Film „Ten Pence In the Panda“ befragten Zeugen standen mehrere der Toten in Wirklichkeit mit dem Militärflügel des ANC (African National Congress) in Verbindung.

Aber … was wurde eigentlich aus dem Nashorn?

Nun denn, von der Genehmigung des Projekts im Februar 1987 an verfolgte der WWF das Ziel „im Sambesi-Tal gefangene Nashörner an sicherere Plätze zu bringen“. Mit Narkosemitteln betäubt wurden die Nashörner zu privaten Wildfarmen in Simbabwe oder anderswo in Afrika, den Vereinigten Staaten oder Australien transportiert. Mit anderen Worten: Im Rahmen des WWF-Programms wurden Menschen getötet, um die letzte lebende Nashornherde der Welt zu vernichten.

Für die „Umsiedlung“ stellte sich außer dem enormen Profit für private, mit dem WWF in Verbindung stehende Interessen bald ein zweiter Grund heraus: Der Internationale Währungsfonds (IWF), der damals der Wirtschaft Simbabwes eine „Umstrukturierung“ aufzwang, hatte verfügt, daß im Sambesi-Tal ein Rinderzucht-Betrieb zur Lieferung von Rindfleisch an die Europäische Gemeinschaft errichtet werden sollte. Nach der „Umsiedlung“ des Nashorns kamen Trupps von Tierschlächtern in das Tal und töteten reihenweise Elefanten und 5.000 Büffel, um für die vom IWF verlangte Rinderfarm Platz zu schaffen, die bald bankrott ging und riesige Schulden, aber keine Nashörnermehr hinterließ.

Operation Lock

Kommen wir zu der WWF-Operation „Lock“ oder „Verschluß“, wie die andere Aktion des WWF betitelt wurde. Nachdem die „Festung“ (Stronghold) wohl doch nicht so „strong“ wie suggeriert war, machte Ende 1989 in der britischen und europäischen Presse ein Skandal Schlagzeilen, der den hohen Führungskreisen des WWF großen Schaden zuzufügen drohte. Eine der geheimsten Operationen des WWF mit dem Codenamen Operation Lock, in deren Rahmen eine Eliteeinheit der britischen SAS (Special Air Services) im südlichen Afrika illegale Wildschmugglerkartelle infiltrieren, aufdecken und neutralisieren sollte, war total fehlgeschlagen.

Eine Million Pfund Sterling waren verschwunden, und es zeigte sich, daß das SAS-Team tief in den Handel mit Produkten wie Rhinozeroshörnern und Elfenbein verstrickt war, den es ja eigentlich unterbinden sollte. Wie bei Operation Stronghold (s.o) gab es auch hier Gerüchte über eine steigende Zahl getöteter „Wilderer“.

Rasch veröffentlichte der WWF seine eigene Version der Angelegenheit:1986 seien Prinz Bernhard und dem neuen Leiter des Afrikaprogramms des WWF, John Hanks, bei einer Reise durch Afrika die alarmierend zurückgehende Zahl der Nashörner aufgefallen. Aber anstatt einmal die eigenen „Programme“ (s.o.), einer kritischen Prüfung zu unterziehen hätten die beiden den Plan gefaßt, eine Elitetruppe aus SAS-Mitarbeitern nach Afrika zu schicken um das Problem mit unorthodoxen Mitteln zu lösen. Prinz Bernhard habe ohne Wissen des WWF 500.000 Pfund oder mehr, die er durch den Verkauf eines wertvollen Gemäldes eingenommen habe, in das Projekt gesteckt, und schon sei es los gegangen.

Die Sache sei vor dem WWF-Hauptquartier im schweizerischen Gland streng geheim gehalten worden, so lautet die Geschichte, obwohl Prinz Bernhard zu jener Zeit Vorsitzender des niederländischen WWF und zweier anderer nationaler WWF-Organisationen war.

Die SAS-Leute, die zu diesem Zweck eine Gesellschaft namens KAS Enterprises Ltd. bildeten, wurden von Oberst David Stirling angeführt, dem legendären Gründer der britischen SAS-Regimenter im Zweiten Weltkrieg, der nach dem Krieg an zahlreichen Sondereinsätzen überall im Nahen Osten und in Afrika teilgenommen hatte. Ironischerweise stammen die detailliertesten Enthüllungen über Operation Lock, welche sich offensichtlich auf interne WWF-Dokumente stützten, vom Nachrichtenbrief Africa Confidential, das in Stirlings Wohnung in London gegründet worden war und weithin als Sprachrohr des MI-5 angesehen wird.

Für Africa Confidential und seinen Herausgeber, der zu jener Zeit das Blatt verließ und in der britischen und holländischen Presse eine Reihe von Artikeln über Operation Lock veröffentlichte, stellten sich folgende Fragen:

Wer wusste in der WWF-Bürokratie etwas von dem Unterfangen, und seit wann?

Handelte es sich um nicht autorisierte Operationen Prinz Bernhards, wie vorher angeblich auch bei dem Black-Ebur-Report oder war dies offizielle WWF-Politik?

Es stellte sich bald heraus, daß die ganze Sache entgegen den Aussagen der Führung des WWF und Generaldirektor, de Haes‘ von Anfang an offiziellen Charakter getragen hatte.

Es soll im internationalen Büro in Gland Unterlagen unter der Rubrik Anti-Wilderer-Einheiten gegeben haben die zeigen, daß die Operationen tatsächlich vom WWF finanziert waren.

Nebenbei bemerkt: Wenn der Groschen in der Kasse klingt …

Für Industrielle mit einem schlechten Umweltgewissen boten/bieten diverse Umweltorganisationen und so auch der WWF ein probates Mittel:

Die Ablaßzahlung in Form von Spenden oder Fördermitgliedschaften.

Wie man hört/hörte, wird hier bei entsprechendem Entgegenkommen seitens der dann nicht mehrganz so freien Wirtschaft schon mal eine Anti-lndustrie- oder Anti-Gift- oder Anti-Sonstwas-Kampagne eingestellt oder erst gar nicht angefangen … So fließen Millionen auf diese Weise in die Kassen, mit welchen sich so allerhand retten läßt, was Mutter Erde zu bieten hat.

Etwas ganz besonderes hatte sich der Umweltmulti WWF ausgedacht. Er gründete eine Fördergesellschaft mit Namen PANDA, die mit „ausgewählten“ Betrieben, die ihr Image mit dem kleinen Bärchensymbol aufpolieren wollen, in „Kooperation“ tritt. So können Firmen per Lizenzvertrag das Panda-Logo des WWF zu Werbezwecken benutzen, denn, so hieß es in einem WWF-Prospekt (laut PANDA-Lizenznehmerliste von Ende ’93):

„Da der WWF hohes Ansehen und einen großen Bekanntheitsgrad genießt, signalisiert die Verwendung des Logos Verantwortung für den Erhalt der Natur.“

Falls sich also jemand gewundert hat, warum denn die „Pampers“ so furchtbar teuer sind …Vielleicht lag es auch daran, daß der Hersteller Procter & Gamble sich mit seinen Derivatspielchen verspekuliert hat – aber das WWF-Pandazeichen hat mit Sicherheit auch seinen Preis.

Was es da alles gab/gibt:

Gummibärchen, Autos von Opel, Bettbezüge, Pandabrot, Kindermusikkassetten, usw ..

Vom Otto-Versand bis zu Bertelsmann war/ist man dabei und wie der geneigte „Umweltschützer“ im lezten Jahr erfahren durfte, kann er auch den Regenwald retten, nur saufen muß er genug, dann bekommt er auch den Dank von RTL-Liebling Günter Jauch.

Was das mit sauberer Umwelt oder einem Quadratmeter Urwald zu tun haben soll? Keine Ahnung, mich darf da niemand fragen. Vielleicht geht’s ohnehin mehr um die klingelnde Kasse.

Falls also der „typische“ Grünwähler … – tja, ab hier sollte man sich schon so seine Gedanken machen – etwa die umweltbewusste, gelangweilte Direktorengattin oder die verbeamteten Doppelverdiener etwas tiefer in die Tasche greifen, nur weil ein Produkt, als „WWF-geprüft ökologisch einwandfrei“ etikettiert ist, ist dies nicht unbedingt das selbe, wenn es Otto-Normalverdiener ebenfalls macht.

Es scheint allerdings der grüne Stern des WWF zu sinken. Langsam spricht sich herum, daß die Organisation nur einen Bruchteil ihrer Spendeneinkünfte für den Tierschutz ausgibt und dabei auch noch so stümperhaft arbeitet (s.o.), daß die armen von ihr besonders „geschützten“ Arten beschleunigt aussterben.

Also, wenn die Umsätze der PANDA-Lizenznehmer nur halb so schnell zurückgingen wie die Zahl der Pandas, Nashörner u.a., nachdem sich der WWF dieser angenommen hat, wäre für sie bald Feierabend.

Doch wer weiß …

Rettet den Regenwald“

Noch mal für diejenigen, die es seinerzeit nicht mitbekommen haben.

Ich habe kurzfristig beschlossen, mich aktiv für unsere Umwelt einzusetzen.

Gestern morgen habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen dem zu entnehmen war, daß die Krombacher Brauerei und WWF ein beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben: „Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier werden sie 1qm Urwald retten“.

In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgen gewesene Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen Beitrag zur Rettung der Urwälder beizutragen. Ich überwand meine Abneigung gegen promillehaltige Getränke und begann mit der Rettung.

Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald beschäftigt war, kam meine Frau nach Hause. Bei der anschließend geführten, hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche Erfahrung, wie tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf völliges Unverständnis.

Der Urwald schien ihr völlig egal, mein Engagement für die Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig ab. Sie wollte nicht verstehen, daß man eine so große Aktion wie die Rettung der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst Vormittag ist oder nicht.

Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muß, für die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus. Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher. Angst beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung machte sich tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen Minute hätte ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher Natur retten können.

Die Angst schnürte meine Kehle zu, die Verzweiflung ließ meinen Hals austrocknen. Wie groß war da meine Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung gleichgesinnter Umweltaktivisten traf!

Ich erkannte sie sofort, denn als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in der Hand, die sie demonstrativ leerten. Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald, daß einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier, an diesem Kiosk!

Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen Kampfes:

Die von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten nötigen, prallen Bäuche, den Geruch nach jahrtausende altem Urwaldboden, die mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, daß sich einige beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.

Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem Urwaldes gerettet hatten stellte ich fest, daß der Schutz und die Rettung der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange Stehen schmerzten meine Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch die langen Debatten in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt:

Ich hatte immer größere Mühen beim Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes oder Wortes. Aus diesem Grund beschloß ich, die Versammlung zu verlassen und machte mich auf die Suche nach weiteren Mitstreitern. In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder fündig:

Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden und arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen Ressourcen. Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt meine Hand nahm und mir sagte:

„Junge, rette den Urwald, wir zählen auf Dich“, und orderte die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben. Da die anderen Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzlich Gebiete wie die Sahara, die Wüste Gobi und Offenbach wieder aufzuforsten und somit auch den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu unterstützen, blieb mir nichts anderes übrig, als zu der Runde noch Jägermeister zu ordern. Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die Kneipe verließ. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen!

Leicht verschwommen zwar, aber dafür sah, nein fühlte ich, daß sich unsere gute Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein, es waren eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen.

Welch eine Erfahrung!

Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen Demonstrationszug durch die Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen. So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen als ich am Straßenrand einen Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung.

Sie mussten von meinem Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein Fahrzeug an. Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits gehört, war aber dennoch verwundert, wie schnell sich das rumgesprochen hatte. Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich mich zu einer spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion, eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper weigerte sich, wieder aufzustehen.

Mir widerfuhr das gleiche Schicksal wie Sitzblockierer in Brockdorf oder entlang der Castor-Strecke: Ich wurde durch die Polizisten weggetragen. Auch sie wollten den ernst der Lage nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte.

Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein Vernünftiger Mensch. Er hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an und erklärte mir dann, daß er die Anzahl der von mir geretteten Bäume feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen verständnisvollen Menschen getroffen zuhaben. Mein Engagement würde amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten! Dafür gab ich ihm gerne mein Blut.

Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen Wagen hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase nicht alle meine Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten. Auch haben sie mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus meinem Führerschein ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion zu machen.

Froh und mit der Gewissheit, etwas großartiges getan zu haben ging ich dann nach Hause. Unterwegs rettete ich an der Tankstelle noch ein paar Pflänzchen und erinnerte mich an eine alte Weissagung der Indianer:

Erst, wenn die letzte Ölplattform versenkt, das letzte Auto stillgelegt, die letzte Autobahn begrünt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr feststellen, daß der WWF nachts kein Bier verkauft.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Arbeitstag.

Ich geh jetzt nochmal’n bischen Wald retten.

Prost !!!

Ein erstes Resümee

Wie ich aufzeigen konnte war es in der Vergangenheit beim WWF mit dem Tierschutz nicht weit her. Die gestarteten Operationen kann man durchaus als stümperhaft bezeichnen. In dem schonerwähnten Film „Ten Pence in the Panda“, des irischen Filmemachers Kevin Dowling wurde dies schonungslos aufgedeckt. Doch nach wie vor steht der WWF in den Augen der Bevölkerung als Synonym für Umweltschutz/Naturbewahrung.

Das ließt sich dieser Tage auf den Web-Seiten des WWF-UK folgendermaßen (Auszüge):

„Die Nachstellungen während der siebziger und der achtziger Jahre führte zu einer massiven Abnahme Kenias schwarzem Rhinobestand – von 20.000 in 1970 blieben gerade mal 350 in 1983 am Leben. Verbesserte Sicherheit für die Tiere, hauptsächlich durch die Einrichtung der Schongebiete, verbunden mit intensivem biologischem Management, hat eine langsame Erholung der Zahlen bis heute um ca.400 gebracht. Seit 1984 mobilisiert der WWF bedeutende finanziellen Mittel von seinen Mitgliedern weltweit für die Erhaltung der schwarzen Rhinos in Kenia, und wir investieren aktuell fast 80.000 Pfund pro Jahr. Der WWF ging mit der Einrichtung der Schongebiete für Rhinos voran und hat in Richtung der Umsiedlung, zwecks der Neuverteilung der Rhinopopulation, sowie das zur Verfügung stellen von Know how für die Entwicklung der aktuellen Rhino-Management-Strategie in Kenia beigetragen.“

Hier fand ich auch von der IUCN Angaben von der roten Liste der bedrohten Arten …

IUCN Statuskategorie für alle fünf eindeutigen Rhinoarten:

„In Afrika: Schwarzer Rhino – kritisch gefährdet, 2002 IUCN rote Liste. Drei der fünf Arten von Rhino sind mit Ausrottung gefährdet oder bedroht. Während der siebziger Jahre verschwand die Hälfte der restlichen Rhinos der Welt. Die meisten restlichen schwarzen Rhinos überleben in intensiv geschützten Schongebieten und in Nationalparks. Gesamtzahlen für den schwarzen Rhino, dessen Zahl von 65.000 in 1970 bis 2.550 in 1993 fiel, sind bis 2.700 in 2002 gestiegen. Die afrikanischen „Festungen“ für den schwarzen Rhino sind Kenia (430 in 2001), Namibia (893 in 2001 von 583 in 1994), jedoch in Tanzania gab es nur 49 in 2001, verglichen bis 132 in 1994. Die weißen Rhinofestungen sind Südafrika, Zimbabwe und Namibia. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert, mit der massiven Jagd in Afrika und in Asien und in der Bereinigung des Landes für Landwirtschaft, senkte schnelles menschliches Bevölkerungswachstum mit massiver Waldzerstörung für menschliche Bedürfnisse die Rhinozahlen auf die kritischen Stufen. Während der siebziger Jahre führte die Nachfrage nach Rhinohorn-Dolchhandgriffen in Nordyemen zu der massiven Abnahme, besonders der schwarzen und weißen Rhinos.“

… in welchen die Zahlen zu dem Niedergang der Großsäugerpopulationen eindrucksvoll bestätigt werden.

Doch die „Schuldigen“, sind die dort lebenden Menschen und deren Bedürfnisse.

Wie das zusammenhängt kann man nur verstehen, wenn man weiß, daß Julian Huxley Mitbegründer von IUCN und WWF war.

Welches Ziel verfolgt der WWF?

Dies kann mit folgender Gleichung dargestellt werden:

WWF = Rassenlehre und Weltregierung

Das ist natürlich starker Tobak, doch werden meine „Fundstücke“ es im weiteren Verlauf beweisen. „Nun aber mal langsam …“, wird der von der überall anzutreffenden „Umweltpropaganda“ beschallte und somit indoktrinierte Bürger jetzt einwenden,“… dieser WWF mit dem netten Panda-Symbol, die kümmern sich doch nur um die Natur. „Hier ein Link …

http://www.wasserauto.de/html/okostaat.html

… den sich der, von schnulzigen und einlullenden Werbetexten gehirngewaschene, spendenbereite Bürger mit Ruhe durchlesen sollte. Nicht, daß nachher wieder gejammert wird:

„Das es soweit kommt, konnte ich doch nicht ahnen? Sicherlich da wurde viel geschrieben, aber es wird doch alles nicht so heiß gegessen wie’s gekocht wird.

„Solch‘ armselig naiven Ablenkungsversuchen vom eigenen Urteilsvermögen, kann durch eine Korrektur geschichtlicher Vorkommnisse begegnet werden. Diesen Spruch hatten unsere Väter und Großväter auch parat, um hinterher festzustellen, es wurde sogar heißer gegessen werden, als gekocht, so dass sich heutige Generationen noch den Mund verbrennen.

Nun denn also, auf zur Vorgeschichte dieser „Naturschützer“ die einer Entdeckungsfahrt durch das Etablishment gleicht und uns bis in den erlauchten Kreis der selbsternannten „Blaublüter“ bringt. Genau jener Kaste die sich selbst ein „Geburtsrecht“ einräumte und welches ihnen unsere Ahnen schon in blutigen Opfergängen streitig zu machen suchten, da auch sie schon erkannten, daß egal von welcher Hautfarbe die Mutter war, alle Menschen gleich sind.

„Halt halt!!!“, schallt es noch immer von einigen „Unbelehrbaren“ entgegen, „die Umweltschutzidee beweist doch nahezu exemplarisch wie diese Herrschaften aus der Vergangenheit gelernt haben und ihren Titel nicht mehr wie früher missbrauchen, um auf uns herabzuschauen.

„Diejenigen welche diese Adelspropaganda verinnerlicht haben sollten mal die Lauscher aufstellen und die Worte dieses Prinzgemahls ihrer königlichen Hoheit, Themse-Liesl II. empfangen:

Hier eine Bemerkung Philips zu dem damaligen Diktator von Paraguay, Alfredo Stroessner: „Es ist eine schöne Abwechslung, mal in ein Land zu kommen, das nicht vom Volk regiert wird.“ Auch die Brasilianer erfreute er mit dem Bonmot, ihr Land könne so schön sein, wenn nur nicht die vielen Brasilianer wären. In Papua-Neuguinea erkundigte er sich bei britischen Rucksack-Touristen, wie sie es denn geschafft hätten, „noch nicht aufgefressen worden zu sein“. Einen schottischen Fahrlehrer fragte er: „Wie gelingt es Ihnen nur, die Einheimischen vom Suff fernzuhalten, bis sie die Prüfung geschafft haben?“ Bei einer Werksbesichtigung bemerkte er einen schlampig montierten Sicherungskasten und scherzte, „der muss von einem Inder angebracht worden sein“ In Peking meinte er zu britischen Studenten: „Wenn ihr länger hier bleibt, bekommt ihr Schlitzaugen.“ In Budapest sagte er einem Briten, dass er nicht lange dort sein könnte. Sonst hätte er schließlich einen Bierbauch – wie alle Ungarn. Bei einem Staatsbesuch in Den Haag entfuhr ihm: „Schaut euch diese Holländer an – Gesichter wie Hintern!“ In Australien fragte er in einem Kulturpark der Aborigines einen Ureinwohner: „Bewerfen Sie sich eigentlich immer noch mit Speeren?“ Und in Kenia eine Einheimische: „Sie sind doch eine Frau, oder?“ Außerdem ist er der Ansicht, in Afrika und Asien müsse die Bevölkerung auf die gleiche Weise reduziert werden, wie die Wildhüter seines WWF die Herden wilder Nashörner und Elefanten unter Kontrolle halten. Und als Abschluß möchte ich seinen immer gern zitierten „Hit“ aus einem dpa-Interview anfügen, daß er als „… tödliches Virus wieder geboren werden wolle, um die Überbevölkerung zu bekämpfen“.

Aus diesen Sprüchen kann ich nur Menschenverachtung eines Herrschers erkennen, der seine Bürger als Untertanen ansieht.

Nach diesem kleinen Abstecher in die Geisteswelt des Prinzen, wieder zum eigentlichen:

Wie schon weiter oben (siehe Anmerkungen zu Nashorn Teil 1) beschrieben, wird der WWF von einem elitären Club gespeist. Um hier Aufnahme zu finden, sollte man außer den nötigen Barschaften einen gewissen „Schuß“ herrschaftlichen Denkens mitbringen, denn sonst kommt zumindest der deutsche- von den Kausalitäten der Nazi-Eugenik & Rassismus entwöhnte – Michel in Gewissenskonflikt. (Obwohl dem aufmerksamen Beobachtern in den vergangen Jahren aufgefallen sein dürfte, daß durch Embryonen-Forschung und den angeblich letzten Willen auf „Erlösung“, wir uns ganz „demokratisch“ diesem Nazi-Denken angenähert haben.)

Der WWF selbst wurde 1961 zu dem erklärten Zweck gegründet Geld zu beschaffen, um die Aktivitäten der IUCN erheblich auszuweiten. Unter dem Deckmantel des Naturschutzes verfolgen WWF und IUCN praktisch zwei zentrale Ziele: Reduzierung der Weltbevölkerung – besonders im Entwicklungssektor – und Kontrolle der Rohstoffe der Welt in den Händen einiger weniger britischer (oder anglo-holländischer) Multis. Diese beiden Zieleer forderten, wie WWF/IUCN-Sprecher wiederholt feststellten, eine „Weltregierung“.

An der Spitze des WWF stand von Anfang an Prinz Philip (s.o), obwohl er zunächst nur Präsident des wichtigsten nationalen Einzelverbandes WWF-Großbritannien war. Er gewann jedoch Prinz Bernhard der Niederlande als ersten Präsidenten des WWF-International. Als dieser im Zuge des Lockheed-Skandals untragbar wurde, übernahm Jonkheer John H. Loudoun von Royal Dutch Shell 1977 dessen Posten an der Spitze des WWF-International. 1981 wurde Prinz Philip dann selbst Präsident des WWF-International. Philips Funktion an der Spitze des WWF-Großbritannien übernahm später Prinzessin Alexandra, eine Cousine ersten Grades der Queen.

WWF und IUCN sind Ableger zweier maßgeblicher Institutionen des britischen Empire: Der Society for the Preservation of the Wild Fauna of the Empire (heute Fauna and Flora Preservation Society, FFPS, mit der Queen als Schirmherrin), welche die Kampagne zur Errichtung der Wildreservatein Afrika einleitete; und der Eugenics Society.

Somit behaupte ich, daß der WWF von Anfang an unter direkter Regie der Krone stand.

Nachtrag zum Klimaschwindel egal …

… von wem er kommen mag.

http://home.t-online.de/home/konrad-fischer/7thuene1.htm

Nachtrag zu Operation „Lock“ oder …

… was war KAS wirklich?

Es ist schon sehr befremdlich, daß zur Rettung des afrikanischen Wildbestands die Wahl gerade auf Oberst Stirling fiel, stand er doch in enger Verbindung mit der UNITA unter Jonas Sawimbi, der 1988 zugab, daß seine Leute hundert tausende Elefanten getötet hatten, um ihren Kampf gegen die MPLA-Regierung in Ruanda zu finanzieren. Wie aus KAS-Dokumenten hervorgeht, hatte Stirlings Firma die Absicht, ausgerechnet aus dem Handel mit Elfenbein, Rhinozeroshörnern usw. Kapital zu schlagen.

Ein Blick in seinen Stammbaum, welcher ihn als schottischen Aristokraten ausweist, zeigt uns jedoch, daß hier „Blaublüter“ unter sich waren (s. <Welches Ziel verfolgt der WWF?>). Er kam aus schottischaristokratischen Kreisen und stand der Königinmutter Elisabeth Bowes-Lyon, die selbst aus höchstem schottischem Adel stammt, persönlich nahe. Außerdem hatte in der Nachkriegszeit Dutzende der heikelsten politisch-militarischen Operationen für die Krone durchgeführt.

Aus Altersgründen ernannte Stirling, der im November 1990 starb, Oberstleutnant Ian Crooke, der ebenfalls über einen legendären Ruf verfügte, zum Geschäftsführer seiner KAS-Gesellschaft. Unter Crookes Leitung errichteten 25 SAS Veteranen in Pretoria ein befestigtes Hauptquartier. Zu ihrer Ausrüstung gehörten neben einem hochentwickelten Computersystem auch große Mengenmodernster Waffen (illegal importiert, da damals das Embargo gegen Südafrika galt). Aber wenn sie nicht die Nashörner retteten, was taten sie dann?

So äußerte einem Bericht der holländischen Zeitung Volkskrant vom 24. August 1991 zufolge, der Minister für die nationale Sicherheit Simbabwes, Sidney Sekerayami „in aller Öffentlichkeit den Verdacht, KAS diene als Vorwand zur Destabilisierung des südlichen Afrika“. Auch andere Regierungen so wie die Beamten der Wildschutzbehörden in Kenia, Tansania und Sambia standen Operation Lock misstrauisch gegenüber und verweigerten die Zusammenarbeit. Der Leiter der Forschungsabteilung der Wildschutzbehörde von Simbabwe Rowan Martin lehnte die Zusammenarbeit mit Crooke, der aus Johannesburg zu einem Treffen angereist kam, ab.

„Crooke sprach sich über seine Auftraggeber und die Ziele seiner Mission sehr vage aus“, erklärte Martin später. Darüber hinaus kam es ihm seltsam vor, daß „sie mehr an Militärtechnik als am Wildbestand“ interessiert schienen… Sie machten Anspielungen auf einige recht ungesetzliche Methoden.

„Der südafrikanische Militärgeheimdienst, der die „Antiwilderer“ als offenkundige Eliteeinheit des britischen Geheimdienstes einstufte, sandte seine eigenen Leute aus, um Operation Lock zu infiltrieren. Es gelang Crooke, Verbindungen nach Namibia und Mosambik sowie zu Leuten bei Sondereinheiten und im Geheimdienst in Südafrika zu knüpfen. Im Krieg gegen den Afrikanischen Nationalkongress (ANC), die South West African People’s Organisation (SWAPO) und die Frontstaaten hielten dann manche Südafrikaner die Fähigkeiten der Briten in der paramilitärischen Ausbildung für einen Vorteil.

Von einem Hauptquartier in Philanesbergpark von Bophuthatswna und zahlreichen anderen Parks wie Etosha in Namibien und den Wildparks im Homeland KaNgwana an der Grenze zwischen Südafrika und Mosambik sandte die KAS-Mannschaft „Anti-Wilderer-Einheiten“ aus. Eine dieser Einheiten, die Crookes Leute ausbildeten, ist dabei von besonderer Bedeutung, ebenso wie die politischen Umstände, unter denen sie operierte.

Bei den Auseinandersetzungen in Südafrika kamen Anfangs der 90er Jahre mehr als 10.000 schwarze Südafrikaner durch Gewalttaten anderer Schwarzer ums Leben. Beobachtern zufolge geht der Großteil dieser Morde und Massaker auf das Konto einer mysteriösen „dritten Kraft“, eines agent provocateur bei dem es sich weder um den ANC noch seinen Widersacher, die Inkatha-Freiheitspartei der Zulu handelt. Immer wieder wurde durch Gewalttaten dieser ominösen Gruppierung die Spirale der tödlichen Gewalt und Gegengewalt weiter hochgedreht.

Die Aktivitäten Crookes in Namibla müssen vor diesem Hintergrund untersucht werden. Nach dem Ersten Weltkrieg verloren die Deutschen ihre Kolonie Südwestafrika, und es wurde zum südafrikanischen Protektorat. Als in den 80er Jahren die SWAPO-Guerrilla unter Sam Nujoma gegen die von Weißen beherrschte und von Südafrika unterstützte Regierung Namibias Krieg führte, bildeten südafrikanische Spezialeinheiten die schwarzen Koevort aus, die für ihre Brutalität berüchtigt waren.“Koevoet“ bedeutet in der Sprache der Buren „Brecheisen“. Crooke und seine Leute schulten die Koevoet zu „Anti-Wilderer-Einheiten“ um. Gleichzeitig verbündeten sie sich mit der damals winzigen „Viehdiebstahlabteilung“ der südafrikanischen Polizei, die auch für Wildtiere zuständig war.

Kurz nach dem berüchtigten Boipatong-Massaker vom 18. Juni 1992, das der mysteriösen „drittenKraft“ zugeschrieben wird und das 39 Todesopfer und zahlreiche Verwundete forderte, veranstalteten eine Sondereinheit des ANC-Geheimdienstes, die Goldstone-Kommission, die mit der Untersuchung von Gewalttaten beauftragt war, sowie eine Sondereinheit der Polizei gemeinsam, eine Razzia in den Geschäftsräumen der Firma Gold Fields, die sich in britischem Besitz befand. Dort entdeckten sie zu ihrer Überraschung eine 40 Mann starke „Viehdiebstahlabteilung“, die sich hauptsächlich aus „umgeschulten“ namibischen Koevet-Veteranen zusammensetzte.

Nach einem Bericht der südafrikanischen Weekly Mail vom 26. Juli 1992 erklärte der ANC, er habe Zeugen, die vor der (Goldstone)-Kommission über die Rolle der Einheit beim Massaker von Boipatong aussagen wollten. Aufsichtsratsvorsitzender von Gold Fields war Robin Plumbridge der in Oxford graduiert war und zum Vorstand der South African Nature Foundation, einem südafrikanischen Ableger des WWF gehörte. Die Weekly Mail schrieb: „Die Anwesenheit einer ,’dritten Kraft‘ auf dem Gelände einer Mine in britischem Besitz wird erhebliche internationale Auswirkungen haben.“

Obwohl man für Operation Lock eine Million Pfund ausgegeben hatte, gibt es, wie einer der Mitarbeiter von Operation Lock selbst sagte, keinen Beweis dafür, daß durch das Projekt jemals auch nur ein einziges Nashorn gerettet worden sei, berichtete die holländische Zeitung Volkskrant. (…)

Und wer sind die Wilderer?

Der angebliche Zweck von Operation Lock und Operation Stronghold war es, „Wilderern“ das Handwerk zu legen. Wie aber der Fall des 120 Quadratmeilen großen Ngorongoro-Kraters in Tansania wieder einmal zeigt, standen die Wilderer selbst im Sold des WWF.

In den späten 50er Jahren nahm der Direktor des Frankfurter Zoos Dr. Bernhard Grzimek im Ngorongoro-Krater eine Tierzählung vor und behauptete, der Bestand an wilden Tieren schwinde. Dafür machte er im wesentlichen die Massai-Hirten verantwortlich, die ihr Vieh über das ganze Gebiet verstreut weideten, aber selten etwas anderes töteten als Löwen, die ihre Herden bedrohen. Als Ergebnis der Hysterie, die Grzimek und seine Mitstreiter besonders mit dem Hollywoodfilm „Serengeti darf nicht sterben“ entfachten, durften die Massai die weiten Landstriche des Naturparks um den Krater, ihr traditionelles Siedlungsgebiet, nicht mehr betreten.

1964 wurden ca. 108 Nashörner einzeln photographiert und markiert, was die sorgfältigste Dokumentation eines Tierbestands in Afrika bedeutete. Der WWF begann ein „Rettungs“-Programm für sie. Trotz des vom WWF finanzierten Programms waren 1981 nur noch 20 Nashörner übrig. Jahrelang war nicht ein einziger Wilddieb von den drei „Wildhüter“-Gruppen gefasst worden. Der in jenem Jahr an das Büro der „African Wildlife Leadership Federation“ in Nairobi geschriebene Brief einer Augenzeugin wirft ein gewisses Licht auf den Schwund der Nashornherde. Nach ihrem Bericht hatten die vom WWF bezahlten Wildaufseher zwei große zahme Bullen erschossen und eine Kuh verletzt, und das „alles am hellichten Tag“.

Sie schloß: „Ist es nicht ganz offensichtlich, was im Krater vor sich geht?“

Die sogenannten bunten Revolutionen

Um die Vorgänge in der arabischen Welt zu verstehen, sollte man sich folgenden Artikel zu Gemüte führen:

Der in Bangkok lebende Kolumnist Tony Cartalucci untersucht die Rolle, die Heckenschützen bei zunächst gewaltlosen Protesten spielen. (übersetzt von Wolfgang Jung, Luftpost Kaiserslautern). Zitat:

Wenn diese Forderungen vertraut klingen, liegt das daran, das sie genau den Forderungen entsprechen, die bei jeder einzelnen der von Globalisten finanzierten, angezettelten und angeleiteten bunten Revolutionen erhoben wurden und werden – von der orangefarbenen Revolution (in der Ukraine), über die Rosenrevolution (in Georgien) bis zu den gegenwärtig stattfindenden Revolutionen des „arabischen Frühlings“. Die Forderungen an die thailändische Regierung (wurden von bezahlten Hintermännern gestellt, die im Auftrag des im Ausland lebenden ehemaligen Premierministers Thaksin Shinawatra handelten, und) sollten mit Hilfe rotbehemdeter Demonstranten durchgesetzt werden (die aus verarmten Land- und Stadtbewohnern rekrutiert wurden). Die thailändische Regierung wies die Forderungen zurück und stellte die Ordnung im Land wieder her.