Schlüter, Johann

Kriminaloberrat Johann Schlüter, Chef der Sonderkommission „Halbmond“, der die Serie der sog. „Dönermorde“ aufklären sollte, starb am 04.09.2006 während einer Besprechung im Nürnberger Polizeipräsidium. Todesursache: Unbekannt. Im Frühjahr 2006 ist er erkrankt und hatte erst am 01.09.2006 seinen Dienst wieder angetreten.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹]
[²]

Neumarkter Zeitung: Dezernats-Chef starb
Focus, Visitenkarte eines Mörders
Welt: Das Menetekel von Köln
ODMP, Gedenkseite für Kriminaloberrat Johann Schlüter

Stichwörter

  1. NSU
  2. Dönermorde
  3. Sonderkommission „Halbmond“

Kiesewetter, Michèle

Michèle Kiesewetter (Quelle: BR)

Die Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter wurde am 25.04.2007 (22-jährig) bei einer Pause auf der Theresienwiese in Heilbronn durch einen Kopfschuss getötet. Ihr Kollege Martin Arnold erlitt, ebenfalls durch einen Kopfschuss, lebensgefährlichee Verletzungen und lag wochenlang im Koma. Die Täter entwendeten Waffen und Handschellen. Sie wurde am 2. Mai 2007 in ihrem Heimatort Oberweißbach (Thüringen) beigesetzt.

Ermittlungen

Es wurde die Sonderkommision der Polizei „Parkplatz“ gegründet. Jahrelang jagte sie dem „Heilbronner Phantom“ nach. Am 11. Februar 2009 wurden die Untersuchungen durch das LKA BaWü übernommen. Seit dem 11.November führt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen, da der Mord an Kiesewetter und weitere Morde dem sogenannten NSU zugerechnet werden. Bisher allerdings ohne irgendwelche Beweise, dafür mit allerlei „Pannen“ wie geschredderte Akten und toten Zeugen.

Die Rolle der Presse

Die Systempresse übt sich in Hofberichterstattung und Desinformation, statt zu recherchieren und nachzuhaken, wie es ihre Aufgabe wäre. Einige Beispiele:

T-online vom 09.02.2016
Hofberichterstattung bei T-online. Es gibt keinerlei beweise, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos überhaupt in Heilbronn waren.

Die TAZ vom 13. 9. 2012
TAZ: Im ersten Satz wird behauptet, der NSU hätte Kiesewetter umgebracht.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹]
[²]

NSU-Leaks (Arbeitskreis NSU, geleakte Akten u.a.)
Medienanalyse international zum Komplex Dönermorde / NSU
Friedensblick, Georg Lehle zum Thema NSU

Stichwörter

  1. Polizeiliche Manipulationen
  2. NSU-Komplex
  3. Heilbronner Phantom
  4. Organisierte Kriminalität
  5. Verschwörung
  6. Geheimdienste
  7. Dönermorde

Winter, Sascha

Sascha Winter (Quelle: mx-team-314.de)

Sascha Winter (31J.) war der Verlobte von Melisa Marianovic[doesn’t exist], Zeugin im NSU-Prozess, die zwanzigjährig an einer Lungenembolie starb. Die war wiederum die EX-Freundin von Florian Heilig[doesn’t exist], ebenfalls plötzlich verstorbener Zeuge im NSU-Prozess. Genaues Sterbe-Datum momentan (18.02.2016) nicht bekannt (lt. Heise wurde er Abends am 08. Februar 2016 gefunden) . Zitat msc-odenheim.de:

Traurige Nachricht
Mit großer Traurigkeit müssen wir den Tod unseres Mitglieds Sascha Winter verkünden. Obwohl erst seit ca. einem Jahr Mitglied beim MSC, war er voller Begeisterung, Enthusiasmus und Engagement Teil unserer Gemeinschaft. Umso schmerzhafter ist jetzt die Nachricht seines völlig überraschenden Todes. Die Beisetzung findet am Dienstag, 16.03.16, um 13:00 Uhr in Münzesheim statt.

Quellen und weiterführende Hinweise

  1. heise.de Nächster Todesfall im NSU-Komplex
  2. Arbeitskreis NSU Der Verlobte von Florian Heiligs verstorbener Ex-Freundin ist verstorben
  3. Sascha Winklers Motorsport-Seite

Stichwörter

  1. Polizeiliche Manipulationen
  2. NSU
  3. Tiefer Staat
  4. Zeugensterben

NSU-Komplex: der Staat klärt nichts auf

Wenn sich jemand wundert, dass trotz diverser „NSU“-Untersuchungsauschüsse nichts aufgeklärt wird, dann kann man sich zum Beispiel Folgendes in Errinnerung rufen, Zitat SWP:

Allerdings haben weder die Phantombilder der Zeugen aus Heilbronn noch jenes des schwerverletzten Polizisten Marin A. Ähnlichkeiten mit Mundlos und Böhnhardt. Jürgen Filius (Grüne) will vom damaligen Chef-Ermittler wissen: „Was haben Sie gefunden, was darauf deutet, dass Mundlos und Böhnhardt in Heilbronn waren.“ Axel M. antwortet knapp: „Bei den objektiven Spuren: nichts.“

Fragen zum Tathergang auf der Theresienwiese hat der Parlograph. (via NSU-Leaks)

Was die sogenannten Linken gar nicht interessiert

Die Mär um die Morde von Rechtsextremen (dem sogenannten NSU) an Menschen mit Migrationshintergrund wird von den Linken gehütet. Dass an den verhinderten Ermittlungen so gut wie gar nichts stimmt, interessiert nicht. Hauptsache die „Gefahr von Rechts“ lässt sich immer wieder beschwören. Denn damit kann mittlerweile viel Geld gescheffelt werden. Wie sieht es denn mit den Morden an Menschen mit Migrationshintergrund nach 2011 aus, die nach ähnlichem Muster abliefen? Sind den Linken natürlich keine Erwähnung wert. Wurden ja nicht von „Rechtsterroristen“ begangen.

  1. 08.04.2008, Müslüm B. (Kurde), Wirt im Imbiss Imbiss „Grillhaus Rehberge“ in Berlin Wedding, siehe Tagesspiegel
  2. 04.10.2011, Blumenhändler (Kurde) erschossen, Laichingen (Alb-Donau-Kreis), siehe Augsburger Allgemeine
  3. 01.11.2011,  Jamal Al Mortad (Libanese), Chef „Pizzeria Aladin“, Döbeln, siehe Döbeln.net
  4. 09.01.2013, Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez (Kurdinnen), Kurdisches Informationsbüro Paris, siehe Nadir.org
  5. 11.06.2014, Haydar K., Imbiss „Gözleme“ Berlin, siehe BZ Berlin
  6. 03.09.2015, Getränkehändler Sahin K., Kölner Keupstraße!! Gaststätte „La Fayette“, siehe Kölner Rundschau

Zum Weiterdenken kann man sich ja mal den Vorgang der Berner „Safari-Morde“ zu Gemüte führen. Die haben am 27.07.1998 stattgefunden, siehe Bund.ch.