Franklin-Skandal

(The Franklin coverup)

In Omaha, Nebraska, wurde in den 1980er Jahren ein Kindesmissbrauchsskandal aufgedeckt, in den hochrangige Politiker und Wirtschaftsmagnaten verwickelt waren. Die zentrale Figur, Lawrence E. King Jr., war ein Liebling der Republikaner und Geschäftsführer der Franklin Federal Credit Union, eines Instituts, das später in Ermittlungen wegen Veruntreuung verwickelt wurde. [¹] Wie so oft in solchen Fällen wurde die ganze Sache vertuscht und die Opfer als Lügner hingestellt.

Sachverhalt

Larry King
Lawrence E. King Jr. (Franklin cover-up)
Lawrence E. King Jr. (Franklin cover-up)

Lawrence E. King Jr. (Larry King), Direktor der Franklin Federal Credit Union in Omaha wurde wegen der Veruntreuung von 40 Millionen Dollar angeklagt und verurteilt.[²] Einige Zeugen sagten aus, das King einen ausschweifenden Lebensstil pflegte und in seinem Haus wüste Sexpartys veranstaltete. Es wären mehrere prominente Bürger Omahas anwesend gewesen, die mit minderjährigen Jungen Sex hatten. King war ein bedeutender republikanischer Spendensammler aus Omaha und sang die Nationalhymne sowohl auf dem republikanischen Parteitag 1984 als auch 1988. Ein Zeuge, Paul Bonacci, behauptete, er und andere seien zum republikanischen Parteitag nach Dallas geflogen worden und hätten außerdem mehrfach Kings Wohnung in Washington, D.C., in der Embassy Row besucht, wo sie sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung für prominente republikanische Politiker leisten mussten. Die Anschuldigungen weiteten sich aus, als auch der ehemalige Polizeichef von Omaha, der Verleger der größten Tageszeitung des Bundesstaates und mehrere andere politische Weggefährten Kings beschuldigt wurden, den Kinderprostitutionsring gefördert zu haben.

Die Washington Post, die New York Times, die Village Voice und das National Law Journal berichteten ausführlich über die Anschuldigungen, nachdem die Geschichte im November 1988 bekannt wurde. Kings Geldgeschäfte wurden auch mit der Iran-Contra-Affäre in Verbindung gebracht, und einige behaupten, King habe der CIA Informationen geliefert, die er durch seine angeblichen Aktivitäten als „Zuhälter“ für die Mächtigen und Einflussreichen erlangt hatte.[³]

Ermittlungen

Die Legislative von Nebraska organisierte im Dezember 1988 einen staatlichen Ausschuss, der sowohl die Veruntreuung der Kreditgenossenschaft als auch die Vorwürfe der Kinderprostitution untersuchen sollte. Dieser Ausschuss wurde Franklin-Ausschuss genannt und stand unter der Leitung von Staatssenator Loran Schmit, wobei Ernie Chambers als stellvertretender Vorsitzender fungierte. Sie beriefen Gary Caradori als Ermittler ein.

Am 4. November 1988 führte das FBI eine Razzia bei der Franklin Credit Union in Omaha, Nebraska, durch. Dabei stießen die Ermittler auf Beweise für Drogenhandel, Pädophilie, Pornografie und satanische Aktivitäten, in die prominente Persönlichkeiten der lokalen Gemeinschaft und darüber hinaus verwickelt waren. Achtzig Kinder meldeten sich schließlich und identifizierten viele der Beteiligten, darunter den Polizeichef (der eines der Opfer geschwängert hatte), einen Lokalzeitungsverleger, einen ehemaligen Beamten der Sittenpolizei, einen Richter und weitere. Die Kinder berichteten von satanischen Zeremonien mit Menschen- und Tieropfern. Die Beweise zeigten, dass Kinder auf Parkplätzen von Einkaufszentren entführt und in Las Vegas und Toronto versteigert wurden.

Opfer

Es gab keine Folgeuntersuchungen, nachdem diese Erkenntnisse gewonnen worden waren. Die nationalen US-Medien berichteten nicht darüber. Lokale Medien konzentrierten sich ausschließlich darauf, die Zeugen zu diskreditieren. Das FBI und andere Strafverfolgungsbehörden schikanierten und diskreditierten die Opfer im Nachhinein, sodass bis auf zwei – Paul Bonacci und Alisha Owen – alle ihre Aussagen widerriefen. Die kindlichen Opfer, nicht die Täter, wurden inhaftiert. Alisha Owen verbrachte mehr Zeit in Einzelhaft als jede andere Frau in der Geschichte des Strafvollzugssystems von Nebraska.

Johnny Gosh
Suchplakat Johnny Gosh
Eine Vermisstenanzeige für Johnny Gosch, inklusive einer Skizze des unbekannten „Emilio“, der von Paul Bonacci beschrieben wurde.

Am 5. September 1982 wurde der zwölfjährige Johnny Gosh auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in West Des Moines, Iowa, während seiner morgendlichen Runde Zeitungen austragen entführt und blieb danach spurlos verschwunden.[⁵] Jahre später enthüllte der ebenfalls entführte und sexuell missbrauchte Paul Bonacci in einem Interview mit dem Privatdetektiv Ted Gunderson, dass er als Kind direkt an Goshs Entführung beteiligt gewesen war, indem er ihn als Köder in die Hände seiner pädophilen Entführer gelockt hatte.

Die Eltern John und Noreen haben sofort bemerkt, das etwas nicht stimmt, da sich Leute bei ihnen beschwerten, sie hätten keine Zeitung bekommen. Der Zeitungswagen wurde herrenlos aufgefunden. Johnny’s Hund ist allein nach Hause gelaufen. Die Eltern erstatteten sofort Anzeige. Die Polizei wiegelte ab. Ganz im Gegenteil: Der Polizeichef Orval Cooney boykottierte die Suche und beschimpfte die Eltern. Das später eingeschaltete FBI konnte ebenfalls kein Verbrechen feststellen.

Eulice Washington

Bereits 1985 stand die junge Eulice (Lisa) Washington im Mittelpunkt einer Untersuchung von Andrea L. Carener vom Sozialamt des US-Bundesstaates Nebraska. Die Untersuchung wurde eingeleitet, weil Lisa und ihre Schwester Tracey immer wieder von ihren Pflegeeltern Jarrett und Barbara Webb wegliefen. Anfangs zögerten die beiden Mädchen aus Angst vor weiteren Strafen, Informationen preiszugeben. Schließlich erzählten sie jedoch eine bemerkenswerte Geschichte, die später von anderen Kindern bestätigt wurde, die ebenfalls bei den Webbs in Pflege gewesen waren.[³][⁸]

Paul Bonacci

Während seiner Haftstrafe wegen Meineids wurde Bonaccis Aussage durch eine unglaubliche Geschichte zusätzlich untermauert, die sich als einer der berüchtigtsten Entführungsfälle des Landes herausstellte. Im Juli 1991, kurz nach Abschluss des Urteils gegen Alisha Owen, verbreitete sich in Iowa die Nachricht, dass Paul Bonacci im Fall des Verschwindens von Johnny Gosch ausgesagt hatte.

1999 (5. Februar) – Vor dem US-Bezirksgericht in Lincoln, Nebraska, fand eine Anhörung im Fall Paul A. Bonacci gegen Lawrence E. King statt. In diesem Zivilprozess behauptete Bonacci, von King rituell missbraucht worden zu sein. King sei Teil eines landesweiten Pädophilenrings gewesen, der Verbindungen zu einflussreichen Politikern in Washington sowie zu Teilen des US-Militärs und der Geheimdienste unterhielt. Drei Wochen nach der Anhörung, am 27. Februar, ordnete Richter Warren K. Urbom an, dass Lawrence King Bonacci eine Million Dollar Schadenersatz zahlen müsse.

Alisha Owen

Alisha Owen wurde wegen Meineides zu neun bis 25 Jahren Haft verurteilt, zehn Jahre länger als King für die Plünderung seiner Franklin Credit Union um 40 Millionen Dollar. Diese harte Strafe für Owen sollte alle anderen Opfer, die ans Reden denken könnten, abschrecken.

Die toten Zeugen

Gary Caradori

Im Juli 1990 starben der vom Franklin-Ausschuss beauftragte Privatdetektiv Gary Caradori und sein achtjähriger Sohn bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Chicago. Das Flugzeug explodierte über Aurora, Illinois, und riss Caradori und seinen achtjährigen Sohn in den Tod. Einem Augenzeugen zufolge sah er kurz vor der Explosion einen Lichtblitz. Senator Loran Schmit (Caradoris Bruder?) vermutete Fremdverschulden, doch die Ermittler konnten (oder wollten/durften) dies nicht beweisen. Die genaue Absturzursache ist bis heute ungeklärt.[⁶]

Kurz vorher rief Caradori Senator Loran Schmit aus Chicago an und teilte ihm mit, er habe den entscheidenden Beweis gefunden. Caradori sagte Schmit, er werde noch in derselben Nacht mit seinem Sohn in seinem Privatflugzeug von Chicago zurück nach Lincoln, Nebraska, fliegen.[⁷]

Kathleen Sorenson

Pflegemutter, die eine Reihe von traumatisierten Kindern betreut hat. Zwei der Kinder, Nelly und Kimberly sind von den Adoptiveltern Jarrett und Barbara Webb geflohen. Jarrett saß im Aufsichtsrat der Franklin Credit Union, und Barbara war eine Cousine ersten Grades von King.

1989 gab sie einem christl. Fernsehsender ein Interview, in dem sie über ihre Erfahrungen mit den traumatisierten Kindern sprach. Kathleen Sorenson starb im Oktober 1989, kurz nach der Ausstrahlung dieses Berichts. Auf einer langen Landstraße auf dem Rückweg zu ihrem Haus geriet ein entgegenkommendes Auto auf die Gegenfahrbahn und verursachte einen Frontalzusammenstoß. Sowohl die junge Fahrerin, die sie angefahren hatte, als auch ihr Ehemann waren wegen Tierquälerei polizeilich bekannt.[⁸][⁹]

Troy Boner

Obwohl Troy Boner untertauchte und mehrere Jahre lang nichts von ihm zu hören war, tauchte er später in einem Krankenhaus in New Mexico auf und behauptete, die Peiniger aus Franklin seien hinter ihm her. Er wurde sofort aufgenommen und sediert. Am folgenden Tag wurde er tot in seinem Krankenzimmer aufgefunden.

Shawn Boner, Troys Bruder, wurde kurz nach Troys geplanter Zeugenaussage vor Gericht mit einem Kopfschuss aufgefunden.[⁶][⁹]

Bill Baker

Geschäftspartner von Lawrence E. King Jr., der in Pornografiegeschäfte verwickelt war und 1989 an einer Schusswunde starb. Wurde als Selbstmord eingestuft.[⁶][⁹]

Craig Spence

Einflussreicher Lobbyist in Washington D.C., der Politiker erpresste. Er hatte sein Anwesen in Washington D.C. verwanzt, um Orgien und pädophile Aktivitäten aufzuzeichnen. Zeitweise war er auch Korrespondent für ABC News.[¹⁰] Am 10. November 1989 wurde er tot im Bostener Ritz Carlton in Zimmer 429 aufgefunden.

Craig Spence kannte Lawrence King gut. Mehrere der minderjährigen Prostituierten aus Omaha sagten aus, sie seien mit King in Privatflugzeugen nach Washington, D.C. gereist, um an politischen Veranstaltungen teilzunehmen, denen Sexpartys folgten. King und Spence hatten vieles gemeinsam. Sie waren nicht nur beide Aktivisten der Republikanischen Partei, sondern betrieben auch gemeinsam ein Bordellgeschäft, das Prostituierte für die Washingtoner Elite vermittelte.

Charlie Rogers

Rogers, der als homosexueller Partner von Larry King galt, gab an, in den Tagen vor seinem Tod um sein Leben gefürchtet zu haben. Ihm wurde mit einer Schrotflinte der Kopf weggeschossen; der Tod wurde als Selbstmord eingestuft.

Dokumentation

The Conspiracy of Silence

1993 reiste ein Filmteam von Yorkshire Television aus Großbritannien nach Omaha, Nebraska, um eine Dokumentation über einen Pädophilenring zu drehen. Das Projekt wurde vom Discovery Channel finanziert und sollte 1994 in Großbritannien und ein Jahr später in den USA ausgestrahlt werden. Zu ihrem Entsetzen deckten die Filmemacher einen landesweiten, weitverzweigten Ring auf, der Kinder an wohlhabende und politisch einflussreiche Kreise vermittelte, um sie sexuell zu missbrauchen, mit Drogen zu handeln und zu erpressen.Die ursprünglich für Mai 1994 auf dem Discovery Channel geplante Dokumentation „Conspiracy of Silence“ wurde aufgrund massiven Drucks hochrangiger Politiker in letzter Minute abgesetzt. Einige sehr einflussreiche Personen haben interveniert. Die Leute beim Discovery Channel haben wohl kalte Füße bekommen. Die Filmrechte wurden aufgekauft, alle Kopien vernichtet. Eine Kopie wurde Gary Caradori zugespielt. Diese fand ihren Weg ins Internet.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹] Franklin child prostitution ring allegations, en.wikipedia
[²] Lawrence E. King Jr., en.wikipedia
[³] Webster Tarpley: George Bush- Die unautorisierte Biografiehttps://tarpley.net/online-books/george-bush-the-unauthorized-biography/chapter-21-omaha/Kapitel 21: Omaha
[⁴]
[⁵] The American Conservative: The Child Sex-Trafficking Scandal America Forgot (05.09.2020)
[⁶] Grokpedia: Suspicious Deaths and Procedural Irregularities (Verdächtige Todesfälle und Verfahrensunregelmäßigkeiten)
[⁷] franklincase.org über archive.org: Zeitungsartikel des Omaha World – Herald vom 12. Juli 1990
[⁸] Want to know: Kathleen Sorenson’s Key Testimony of Child Sex Abuse (keine Lektüre für empfindliche Gemüter)
[⁹] archive.org: wikispooks, Liste der Toten aus dem Franklin-Umfeld,Suspicious Deaths Tied to the Franklin Cover-Up, aus dem Buch von John DeCamp „The Franklin Cover-up“
[¹⁰] UPI (United Press International), Ken Franckling, 12.11.1989: Craig Spence, Capitol Hill scandal figure, found dead

Is It Time To Reopen The Franklin Child Prostitution Case After Epstein Revelations? auf zerohedge, 21.02.2026
John W. DeCamp tot (hinter Paywall) (auf archive.org)
↑ Video Conspiracy Of Silence: „The Franklin Scandal“ 1993 (FULL DOCUMENTARY) (Altersbeschränkung)
↑ Das Buch The Franklin cover-up : child abuse, Satanism, and murder in Nebraska von John W. DeCamp auf arcive.org
↑ Video The Franklin Conspiracy – The Satanic Trafficking Cult America Forgot
↑ Sehr langer und ausführlicher Artikel zum Thema
Sekten: Sexueller Missbrauch von Kindern US-Regierung in Sekten und Kindesmissbrauch verwickelt
Diskussionsstrang auf Reddit, hier noch einer
↑ ISSTD News: Interview mit Nick Bryant, dem Autor des Buches „Der Franklin Skandal“
↑ voxfux.com: HOMOSEXUAL CHILD PROSTITUTION RING, Archiv von Zeitungsartikeln von 1989 bis 1997

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  1. Organisierter Kindesmissbrauch
  2. Kinderhandel
  3. Savile, Jimmy
  4. Dutroux-Affäre
  5. The Franklin Cover up
  6. Michael Aquino[doesn’t exist]

PROMIS

PROMIS war ursprünglich eine von Inslaw entwickelte Software zur Fallunterstützung für Staatsanwälte. Sie konnte in verschiedenen Datenbanksystemen unter verschiedenen Betriebssystemen Daten verknüpfen und dadurch in Profilen von beteiligten Personen zusammen führen. Der Name setzt sich zusammen aus Prosecutors Management Information System. Später wurde sie dazu eingesetzt, politische Gegner zu verfolgen, Geldflüsse in Banken zu kontrollieren und ausländische Regierungen auszuspionieren.

Entwicklung

Die ersten Entwicklungen erfolgten Mitte der 70’er, als Inslaw noch das gemeinnützige Institut „Institute for Law and Social Research“ waren mit Unterstützung der Law Enforcement Assistance Administration (LEAA). Die ersten Versionen waren 16bit-Versionen von PROMIS und waren aufgrund der Unterstützung durch die LEAA Public Domain. Als die LEAA aufgelöst wurde, wandelte Hamilton sein Institut in ein gewinnorientiertes Unternehmen um. Daraufhin entwickelte er die PROMIS-Software auf eigene Kosten eine 32-Bit-Version weiter für verschiedene Betriebssysteme, insbesondere VAX/VMS, Unix, OS/400 und (in den 1990er Jahren) Windows NT. [¹]

Über seine Anwälte schickte Hamilton dem Justizministerium einen Brief, in dem er die Entscheidung seines Unternehmens darlegte, mit dem erweiterten PROMIS in die Privatwirtschaft zu gehen. In dem Brief wurde das DOJ ausdrücklich aufgefordert, auf alle Eigentumsrechte zu verzichten, die es an der erweiterten Version beanspruchen könnte. In einer Antwort vom 11. August 1982 schrieb ein Anwalt des Justizministeriums: „In dem Maße, in dem andere Verbesserungen (über die gemeinfreien PROMIS hinaus) von Inslaw privat finanziert wurden und nicht im Rahmen eines Vertrags oder einer anderen Vereinbarung an das Justizministerium geliefert werden sollten, kann Inslaw alle Eigentumsrechte geltend machen, die es möglicherweise hat.“ Arnold Burns, damals stellvertretender Justizminister, stellte die Position des Justizministeriums in einer inzwischen kritischen Aussage von 1988 klar: „Unsere Anwälte waren davon überzeugt, dass die Anwälte von Inslaw die Klage vor Gericht aufrechterhalten konnten, dass wir auf diese [Eigentums-] Rechte verzichtet hatten.“ [²]

Nutzung als Spionage-Software

Das Justizministerium gab eine Kopie der 32bit-Version an die CIA weiter. Diese beauftragte die Sicherheitsfirma Wackenhut mit der Programmierung einer Hintertür für PROMIS, die es den Geheimdiensten gestatten würde, alle Rechner, auf denen die Software installiert war, zu übernehmen. Wackenhut wiederum engagierte Michael Riconosciuto und beauftragte ihn damit, diese Hintertür zu programmieren. Die Arbeiten wurden in einer Einrichtung im Cabazon Indianerreservat in Indio, Kalifornien, durchgeführt. Eine weitere Modifikation fand in Little Rock, Arkansas, statt, um die PROMIS-Software für die Verwendung durch Banken anzupassen.[³]

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹] The Promis implementation contract en.wikipedia.org
[²] Wired Artikel vom 01.01.1993 (archiviert)
[³]
[⁴] WaPo, 13.06.1992

[³²] [³³][³⁴][³⁵][³⁶][³⁷][³⁸][³⁹]
[⁴⁰][⁴¹] [⁴²] [⁴³][⁴⁴][⁴⁵][⁴⁶][⁴⁷][⁴⁸][⁴⁹]
[⁵⁰][⁵¹] [⁵²] [⁵³][⁵⁴][⁵⁵][⁵⁶][⁵⁷][⁵⁸][⁵⁹]
[⁶⁰][⁶¹] [⁶²] [⁶³][⁶⁴][⁶⁵][⁶⁶][⁶⁷][⁶⁸][⁶⁹]



Stichwörter

Der große Terror

(in Bearbeitung)

UdSSR 1937-1938, Säuberungsaktion, der mindestens 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Etwa die Hälfte von ihnen wurde hingerichtet. Allerdings ist dieser repressive Terror gegen die eigene Bevölkerung kein Alleinstellungsmerkmal des damaligen Stalin-Regimes. Während der französischen Revolution wurde durch durch Robespierre und die Jakobiner ähnlich gegen Widersacher und Feinde der herrschenden Doktrin vorgegangen.

Memorial Krasnojarsk teilt diese Säuberungsaktion in 4 aufeinander folgende Phasen [¹]:

  1. Oktober 1936 – Februar 1937: Umgestaltung der Sicherheitsorgane, Planung der Säuberungsmaßnahmen gegen alle potentiell aufmüpfigen Elemente unter den Eliten in Militär,  Verwaltung und des Parteiapparates
  2. März 1937 – Juni 1937: Verabschiedung von Gesetzen zur totalen Vernichtung aller unliebsamen Elemente der Gesellschaft, wie Kulaken, Verrätern, Saboteuren und Agenten (jeder konnte dazu erklärt werden), auch in den eigenen Reihen (die Revolution frisst ihre Kinder…)
  3. Juli 1937 – Oktober 1938: Ausweitung der Massenrepressionen und Sippenhaft gegen Angehörige von zu Vaterlandsverrätern erklärten Individuen
  4. November 1938 – 1939: Zurückfahren der Massenrepressionen, Freilassung von Gefangenen, Vernichtung Jeschows (Chef des NKWD) ) und seiner getreuen Kader

Ziele der organisierten Säuberungen

Stalin und Dimitrov, 1936
Stalin und Dimitrov, Zwei Architekten des großen Terrors

Es ist umstritten bzw. nicht abschließend geklärt, warum der große Terror initiiert worden ist. Die einen denken, es lag an Stalins Verfolgungswahn, andere wiederum gehen davon aus, dass die russische Gesellschaft von asozialen Elementen gereinigt werden sollte. Des weiteren kann man annehmen, dass die beschlossene Zentralisierung, die gewaltsame Industrialisierung, die Enteignungen der Kulaken und die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft nicht ohne Widerstand über die Bühne gehen würden. Um dem entgegen zu wirken, wurden sozusagen alle potentiell entgegengesetzten Kräfte prophylaktisch ausgeschaltet. Außerdem ließen sich auf diese Weise leicht Nebenbuhler, Konkurrenten und im Weg stehende Personen denunzieren. Wahrscheinlich sind die Ursachen eine Mischung aus allem.

Einen guten Grund, um mit diesen Repressionen zu beginnen, lieferte Stalin der Mord an den Ersten Sekretär der Leningrader Parteiorganisation Sergei Kirow. Später behauptete Nikita Chruschtschow, Stalin sei in die Tat verwickelt gewesen. Das ist nicht erwiesen, würde aber passen. Zitat Wikipedia:

Dieser, so die Vermutung in vielen älteren Biografien, sei erbost gewesen über das Ergebnis, das Kirow auf dem Parteitag von 1934, dem „Parteitag der Sieger“, erzielt habe. Kirow habe nur wenige der geheim abgegebenen Gegenstimmen erhalten, während auf Stalin und einige seiner engsten Getreuen jeweils über hundert Gegenstimmen entfielen. Aufgrund dieses überraschenden Resultats, das Stalin auf dem Delegiertentreffen nicht habe veröffentlichen, sondern fälschen lassen, sei sein Entschluss gereift, die „alte Garde“ der Bolschewiki endgültig zu beseitigen.

Methoden

Die Trojkas
Lubjanka, Sitz des NKWD
Lubjanka, Sitz des NKWD

Am 30. Juli 1937 erging der Befehl Nr. 00447 des NKWD „Über die Repression ehemaliger Kulaken, Krimineller und anderer anti-sowjetischer Elemente“. Die Trojkas waren aus drei Leuten bestehende Standgerichte, die jeden, den sie irgendeines Vergehens beschuldigten, sofort und ohne Berufung erschießen konnten. Sie setzten sich aus dem örtlichen Vertreter des NKWD, dem Staatsanwalt der betreffenden Region und dem regionalen Parteisekretär zusammen. Es versteht sich von selbst, dass das der Denunziation und persönlicher Willkür Tür und Tor geöffnet hat. Jede missliebige Person lief Gefahr, vor so ein Standgericht gestellt zu werden.

Schauprozesse

In den Schauprozessen wurden vorrangig ehemalige Gefolgsleute und Trotzkisten öffentlich vorgeführt, die man als Volksschädlinge, Spione, Saboteure und Verschwörer hinstellte. Selbst Kader aus dem NKWD waren nicht davor gefeit, vor so ein Tribunal gestellt zu werden. Man denke nur an Jagoda, Jeschow oder altgediente Angehörige der roten Armee.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹] „Der Große Terror“: 1937-1938 . Kurz-Chronik, Memorial Krasnojarsk
[²]

↑ Andrew M. Lobaczewski: Political Ponerology, A Science on the Nature of Evil Adjusted for Political Purposes. Verlag Red Pill Press, Canada. 2006
↑ Eugen Ruge: Metropol. Roman. Rowohlt Verlag 2019, ISBN 9783498001230

Stichwörter

  1. Psychopathie
  2. Pathokratie
  3. Terror
  4. Massenmord
  5. Organisierte Verfolgung
  6. Geheimdienste

Casolaro, Danny

Danny Casolaro
Danny Casolaro (Quelle: en.wikipedia)

Joseph Daniel Casolaro (16. Juni 1947 – 10. August 1991) war ein investigativer Reporter, der den Flughafen Mena, die Arkansas Development Finance Authority, Iran-Contra, die mit Contras verbundene Wackenhut Corp., der mit Wackenhut verbundene Inslaw-Fall und die mit Inslaw verbundene „October Surprise“ und die BCCI untersuchte. Casolaro näherte sich dem Ende seines Projekts „The Octopus[draft]“ und sagte Freunden, er würde etwas wirklich Großes veröffentlichen. Er erzählte denselben Freunden, dass er Morddrohungen erhielt und wenn ihm etwas passieren würde, wäre es kein Unfall. Er wurde tot in der Badewanne eines Hotels in Martinsburg, West Virginia, gefunden. Es wurde offiziell als Selbstmord deklariert, obwohl er seine Handgelenke zwölfmal so tief durchgeschnitten hatte, dass er die Sehnen durchtrennte. Alle seine Forschungsmaterialien fehlten und wurden nie wiedergefunden.[¹]

Der Inslaw-Fall

Michael Riconosciuto (Elektronik- und Computerexperte) erzählte ihm, das die Software PROMIS mit einer Backdoor ausgerüstet wurde, um die Computersysteme derjenigen ausspionieren zu können, die die Software kauften. Zusätzlich zu dieser Behauptung behauptete Riconosciuto in einer eidesstattlichen Erklärung vom 21. März 1991, die er dem Gericht in der Rechtssache Inslaw vorgelegt hatte, er habe Inslaws Software auf Geheiß des Justizministeriums so geändert, dass sie an Dutzende ausländische Regierungen verkauft werden könne mit einer geheimen „Hintertür“, die es Außenstehenden ermöglichte, mit PROMIS auf deren Computersysteme zuzugreifen. Riconosciuto teilte Bill Hamilton mit, dass er und Earl Brian, ein Direktor von Hadron, Inc., einer Regierungsberatungsfirma, 1980 40 Millionen US-Dollar an iranische Beamte gezahlt hätten, um sie davon zu überzeugen, die amerikanischen Geiseln vor Abschluss der Präsidentschaftswahlen nicht freizulassen. Als Gegenleistung für seine Hilfe für die Reagan-Administration durfte Brian laut Riconoscuito angeblich von der illegalen Verbreitung des PROMIS-Systems profitieren.[²]
Im Sommer 1990 verabredete sich Casolaro mit Bill Hamilton und bekundete Interesse an der Verfolgung der Inslaw-Geschichte. Hamilton gab Casolaro ein 12-seitiges Memo, das Riconoscuito über seine Vorwürfe geschrieben hatte.

Peter Videnieks

Peter Videnieks war 1982 der ursprüngliche Vertragsbedienstete des US-Justizministeriums für den PROMIS-Vertrag von INSLAW. Am 12. Juni 1991 sprach Casolaro telefonisch mit Peter Videnieks im Büro von Videnieks und dann beim US-Zolldienst. Videnieks lehnte es jedoch ab, Casolaros Fragen zu INSLAW zu beantworten, und verwies Casolaro an Charles Ruff, den Anwalt von Washington DC, den das US-Justizministerium für die Vertretung von Videnieks bei der Untersuchung des INSLAW-Falls durch das House Judiciary Committee bezahlte.

Die letzten Tage

Am 5. August 1991 rief Casolaro Bill McCoy an, einen pensionierten CID-Beamten, um ihm mitzuteilen, dass das Time Magazine ihm einen Artikel über den Octopus zugewiesen hatte. Am nächsten Tag half Olga, seine langjähriger Haushälterin, Casolaro, eine schwarze Ledertasche einzupacken. Sie erinnert sich, wie er ein dickes Bündel Papiere in eine dunkelbraune oder schwarze Aktentasche gepackt hat. Casolaro sagte, er würde für einige Tage nach Martinsburg, West Virginia, reisen, um eine Quelle zu treffen, die versprach, ein wichtiges fehlendes Stück seiner Geschichte zu liefern. Dies war das letzte Mal, dass Olga ihn sah.[³]

Am 9. August, dem letzten Tag seines Lebens, sagte Danny Casolaro, er habe ein Treffen mit Peter Videnieks und einem anderen großen Player vereinbart, um diese Dokumente gegen weitere Dokumente zum Verkauf der modifizierten PROMIS-Software einzutauschen. Casolaro nahm zwei Pakete mit Dokumenten, die er einem Freund zur Aufbewahrung gegeben hatte. Der Austausch sollte bei einem Treffen stattfinden, das angeblich von einem verdeckten Geheimdienstmitarbeiter der Special Forces der US-Armee namens Joseph Cuellar arrangiert worden war. Cuellar freundete sich mit Casolaro in einer örtlichen Kneipe an und behauptete, mit Peter Videnieks befreundet zu sein und dass seine Ex-Frau mit Mrs. Videnieks im Büro von Sen. Byrds gearbeitet habe. Am nächsten Tag, nachdem Danny Casolaro zwei Pakete mit Dokumenten für das Treffen mit Videniecks und der Figur abgeholt hatte, wurde er tot in seinem Hotelzimmer im Sheraton aufgefunden. Einige Tage später erhielt eine Freundin von Casolaro, Lynn Knowles, die an zwei Treffen zwischen Casolaro und Cuellar teilnahm, einen Anruf von Cuellar, der sinngemäß sagte:
„Was Danny Casolaro untersucht hat, ist ein Geschäft. Wenn Sie nicht wie Danny oder wie der Journalist Anson Ng[doesn’t exist] enden wollen, der in Guatemala einen schrecklichen Tod gestorben ist, werden Sie sich da raushalten. Jeder, der zu viele fragt, wird tot enden.“

Weiteres

Im selben Jahr, in dem Casolaro starb, gab es mehrere andere verdächtige Todesfälle von Personen, die in direktem Zusammenhang mit dem Promis-Skandal standen oder an Casolaros Ermittlungen gegen „den Oktopus“ beteiligt waren – darunter Alan Standorf, eine von Casolaros Quellen, Robert Maxwell, Vater von Ghislaine Maxwell, Mossad-Agent und Verkäufer der verwanzten Promis-Software und John Tower – der ehemalige Senator von Texas, der Maxwell beim Verkauf der verwanzten Promis-Software an die Los Alamos Laboratories unterstützte.

Quellen und Nachweise

[¹] D.Casolaro auf conservapedia.com
[²] Washingtonpost vom 14.Juni 1992, Jeffrey A. Frank
[³] D.Casolaro auf en.wikipedia
[⁴] Investigativ-Serie von Whitney Webb Von „Spook Air“ zum „Lolita Express“: Entstehung und Entwicklung der Beziehung zwischen Jeffrey Epstein und Bill Clinton

Inslaw Inc. (Seite nicht mehr vorhanden), hier über archive.org
INSLAW, ANALYSE und Widerlegung des BUA-Reports
Artikelsammlung von Emma North-Best zum INSLAW- und Promis-Komplex auf muckrock.com, engl.
↑ Danny Casolaros Dateien und Notizen im Web-Archiv
↑ Jeremy Kuzmarov von covertactionmagazine.com zu Inslaw, D.Casolaro, Octopus usw.
↑ thesixtheye.org: Peter J. Osborne zum Gedenken an Danny Casolaro
↑ covertactionmagazine: Beweise aus dem Polizeibericht von Martinsburg, West Virginia, widersprechen den Behauptungen der beliebten Netflix-Serie

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Inslaw

Logo Inslaw Inc.

Inslaw Inc.(Institute for Law and Social Research)ist ein kleines IT-Unternehmen in Bethesda (Maryland, USA).

Gründung

Inslaw wurde 1973 als Non-Profit „Institute for Law and Social Research“ von William Anthony Hamilton gegründet, einem ehemaligen Analyst der NSA.[¹] 1981, nach Auflösung der LEAA, wandelte Hamilton sein Institut in das gewinnorientierte Inslaw um. 1985 wurde er in die Insolvenz gezwungen, weil die US-Justizbehörde, die den Kaufvertrag für die Software PROMIS abgeschlossen hatte, ihren Verpflichtungen nicht nach kam.[²]

Promis

Bill u. Nancy Hamilton (consortiumnews.com)
Bill u. Nancy Hamilton (consortiumnews.com)

Promis (Prosecutor’s Management Information System) wurde in den späten 70’ern für die LEAA entwickelt, um Staatsanwälten bei der Fallbearbeitung zu unterstützen. Schnell wurde jedoch das Potenzial erkannt, das in ihr steckte. Es konnte Datenbanken abgleichen von unterschiedlichen Betriebssystemen und Sprachen. In den Verträgen zwischen Inslaw und der Am. Bundesregierung war vereinbart, dass sie die Software zwar benutzen aber nicht ändern oder weitergeben durfte außerhalb der Bundesregierung. Aber genau das tat sie, was zur Inslaw-Affäre führte. Die Software wurde durch das Justiz-Ministerium durch Strohmänner gestohlen.Zitat Wired.com:

An einem herrlichen Frühlingsmorgen des Jahres 1981 legte Lawrence McWhorter, Direktor des Executive Office for US Attorneys, die Füße auf seinen Schreibtisch, zündete sich eine italienische Zigarre an, beäugte seinen Untergebenen Frank Mallgrave und sagte durch eine Wolke blauen Rauchs: „Wir wollen Inslaw kriegen.“

McWhorter hatte Mallgrave gerade erst gebeten, die Pilotinstallation von PROMIS zu überwachen, eine Aufgabe, die Mallgrave ablehnte, ohne zu diesem Zeitpunkt zu ahnen, dass er aufgefordert wurde, an Inslaws vorsätzlicher Zerstörung teilzunehmen.

„Wir waren gerade in seinem Büro, um, wie ich finde, ein ziemlich belangloses Gespräch zu führen“, erzählte Mallgrave gegenüber WIRED. „Ich erinnere mich, es war ein strahlend sonniger Morgen … (McWhorter) fragte mich, ob ich Interesse hätte, die Stelle des stellvertretenden Leiters für Datenverarbeitung zu übernehmen … also im Grunde mit Inslaw zusammenzuarbeiten. Ich sagte ihm, dass ich an dem Job überhaupt kein Interesse hätte. Und dann, fast beiläufig, sagte er: ‚Wir wollen Inslaw loswerden.‘ Ich erinnere mich noch heute daran.“

Der Inslaw-Skandal

Bill Hamilton, dessen Hintergrund eine siebenjährige Tätigkeit bei der National Security Agency (NSA) umfasst, sagt, dass Promis leicht an die Verwendung durch Geheimdienste angepasst werden kann. Die Hamiltons sagen, dass namenlose Informanten ihnen mitgeteilt haben, dass Promis beim FBI, der CIA, der NSA und verschiedenen militärischen Geheimdiensten installiert wurde. Alle diese Agenturen haben die Verwendung der Software geleugnet. „Nachdem der Prozess vor dem Insolvenzgericht beendet war, erfuhren wir, dass dies die Spitze des Eisbergs war“, sagt Bill Hamilton. Auf die Frage, was das bedeutet, sagen die Hamiltons, dass Promis zur Verfolgung von Raketeninventaren verwendet wurde, dass die CIA Promis als Einzahlungsverfolgungssystem in BCCI installiert hat; und dass viele ausländische Regierungen Raubkopien gekauft haben.[²] Ein Insolvenzrichter des Bundes entschied 1988, dass die Abteilung die Software tatsächlich durch „Betrug, Betrug und Täuschung“ übernommen hatte, eine Entscheidung, die von einem Bundesbezirk-Gericht im Jahr 1988 bestätigt wurde, aber im Berufungsverfahren im Jahr 1991 wieder aufgehoben wurde.[⁴]

Quellen und Nachweise

[¹] Inslaw in der englischsprachigen Wikipedia
[²] WP vom vom 14.Juni 1992, Jeffrey A. Frank
[³] Richard L. Fricker, wired.com, The INSLAW Octopus
[⁴] Inslaw and PROMIS Zeitleiste zu den Ereignissen von „History commons“ über archive.org

Inslaw Inc. (Seite nicht mehr vorhanden), hier über archive.org
Artikelsammlung von Emma North-Best zum INSLAW- und Promis-Komplex auf muckrock.com, engl.
↑ Harry V. Martin, Napa Sentinel zu Wackenhut, INSLAW, PROMIS, Michael Riconoscuito 1991-1995
↑ Aktuelle Seite Inslaw INC. (ergänzt September 2021)

Stichwörter

  1. Danny Casolaro
  2. PROMIS
  3. The Octopus[draft]
  4. Wackenhut Corporation
  5. Verschwörung
  6. Geheimdienste