Franklin-Skandal

(The Franklin coverup)

In Omaha, Nebraska, wurde in den 1980er Jahren ein Kindesmissbrauchsskandal aufgedeckt, in den hochrangige Politiker und Wirtschaftsmagnaten verwickelt waren. Die zentrale Figur, Lawrence E. King Jr., war ein Liebling der Republikaner und Geschäftsführer der Franklin Federal Credit Union, eines Instituts, das später in Ermittlungen wegen Veruntreuung verwickelt wurde. [¹] Wie so oft in solchen Fällen wurde die ganze Sache vertuscht und die Opfer als Lügner hingestellt.

Sachverhalt

Larry King
Lawrence E. King Jr. (Franklin cover-up)
Lawrence E. King Jr. (Franklin cover-up)

Lawrence E. King Jr. (Larry King), Direktor der Franklin Federal Credit Union in Omaha wurde wegen der Veruntreuung von 40 Millionen Dollar angeklagt und verurteilt.[²] Einige Zeugen sagten aus, das King einen ausschweifenden Lebensstil pflegte und in seinem Haus wüste Sexpartys veranstaltete. Es wären mehrere prominente Bürger Omahas anwesend gewesen, die mit minderjährigen Jungen Sex hatten. King war ein bedeutender republikanischer Spendensammler aus Omaha und sang die Nationalhymne sowohl auf dem republikanischen Parteitag 1984 als auch 1988. Ein Zeuge, Paul Bonacci, behauptete, er und andere seien zum republikanischen Parteitag nach Dallas geflogen worden und hätten außerdem mehrfach Kings Wohnung in Washington, D.C., in der Embassy Row besucht, wo sie sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung für prominente republikanische Politiker leisten mussten. Die Anschuldigungen weiteten sich aus, als auch der ehemalige Polizeichef von Omaha, der Verleger der größten Tageszeitung des Bundesstaates und mehrere andere politische Weggefährten Kings beschuldigt wurden, den Kinderprostitutionsring gefördert zu haben.

Die Washington Post, die New York Times, die Village Voice und das National Law Journal berichteten ausführlich über die Anschuldigungen, nachdem die Geschichte im November 1988 bekannt wurde. Kings Geldgeschäfte wurden auch mit der Iran-Contra-Affäre in Verbindung gebracht, und einige behaupten, King habe der CIA Informationen geliefert, die er durch seine angeblichen Aktivitäten als „Zuhälter“ für die Mächtigen und Einflussreichen erlangt hatte.[³]

Ermittlungen

Die Legislative von Nebraska organisierte im Dezember 1988 einen staatlichen Ausschuss, der sowohl die Veruntreuung der Kreditgenossenschaft als auch die Vorwürfe der Kinderprostitution untersuchen sollte. Dieser Ausschuss wurde Franklin-Ausschuss genannt und stand unter der Leitung von Staatssenator Loran Schmit, wobei Ernie Chambers als stellvertretender Vorsitzender fungierte. Sie beriefen Gary Caradori als Ermittler ein.

Am 4. November 1988 führte das FBI eine Razzia bei der Franklin Credit Union in Omaha, Nebraska, durch. Dabei stießen die Ermittler auf Beweise für Drogenhandel, Pädophilie, Pornografie und satanische Aktivitäten, in die prominente Persönlichkeiten der lokalen Gemeinschaft und darüber hinaus verwickelt waren. Achtzig Kinder meldeten sich schließlich und identifizierten viele der Beteiligten, darunter den Polizeichef (der eines der Opfer geschwängert hatte), einen Lokalzeitungsverleger, einen ehemaligen Beamten der Sittenpolizei, einen Richter und weitere. Die Kinder berichteten von satanischen Zeremonien mit Menschen- und Tieropfern. Die Beweise zeigten, dass Kinder auf Parkplätzen von Einkaufszentren entführt und in Las Vegas und Toronto versteigert wurden.

Opfer

Es gab keine Folgeuntersuchungen, nachdem diese Erkenntnisse gewonnen worden waren. Die nationalen US-Medien berichteten nicht darüber. Lokale Medien konzentrierten sich ausschließlich darauf, die Zeugen zu diskreditieren. Das FBI und andere Strafverfolgungsbehörden schikanierten und diskreditierten die Opfer im Nachhinein, sodass bis auf zwei – Paul Bonacci und Alisha Owen – alle ihre Aussagen widerriefen. Die kindlichen Opfer, nicht die Täter, wurden inhaftiert. Alisha Owen verbrachte mehr Zeit in Einzelhaft als jede andere Frau in der Geschichte des Strafvollzugssystems von Nebraska.

Johnny Gosh
Suchplakat Johnny Gosh
Eine Vermisstenanzeige für Johnny Gosch, inklusive einer Skizze des unbekannten „Emilio“, der von Paul Bonacci beschrieben wurde.

Am 5. September 1982 wurde der zwölfjährige Johnny Gosh auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in West Des Moines, Iowa, während seiner morgendlichen Runde Zeitungen austragen entführt und blieb danach spurlos verschwunden.[⁵] Jahre später enthüllte der ebenfalls entführte und sexuell missbrauchte Paul Bonacci in einem Interview mit dem Privatdetektiv Ted Gunderson, dass er als Kind direkt an Goshs Entführung beteiligt gewesen war, indem er ihn als Köder in die Hände seiner pädophilen Entführer gelockt hatte.

Die Eltern John und Noreen haben sofort bemerkt, das etwas nicht stimmt, da sich Leute bei ihnen beschwerten, sie hätten keine Zeitung bekommen. Der Zeitungswagen wurde herrenlos aufgefunden. Johnny’s Hund ist allein nach Hause gelaufen. Die Eltern erstatteten sofort Anzeige. Die Polizei wiegelte ab. Ganz im Gegenteil: Der Polizeichef Orval Cooney boykottierte die Suche und beschimpfte die Eltern. Das später eingeschaltete FBI konnte ebenfalls kein Verbrechen feststellen.

Eulice Washington

Bereits 1985 stand die junge Eulice (Lisa) Washington im Mittelpunkt einer Untersuchung von Andrea L. Carener vom Sozialamt des US-Bundesstaates Nebraska. Die Untersuchung wurde eingeleitet, weil Lisa und ihre Schwester Tracey immer wieder von ihren Pflegeeltern Jarrett und Barbara Webb wegliefen. Anfangs zögerten die beiden Mädchen aus Angst vor weiteren Strafen, Informationen preiszugeben. Schließlich erzählten sie jedoch eine bemerkenswerte Geschichte, die später von anderen Kindern bestätigt wurde, die ebenfalls bei den Webbs in Pflege gewesen waren.[³][⁸]

Paul Bonacci

Während seiner Haftstrafe wegen Meineids wurde Bonaccis Aussage durch eine unglaubliche Geschichte zusätzlich untermauert, die sich als einer der berüchtigtsten Entführungsfälle des Landes herausstellte. Im Juli 1991, kurz nach Abschluss des Urteils gegen Alisha Owen, verbreitete sich in Iowa die Nachricht, dass Paul Bonacci im Fall des Verschwindens von Johnny Gosch ausgesagt hatte.

1999 (5. Februar) – Vor dem US-Bezirksgericht in Lincoln, Nebraska, fand eine Anhörung im Fall Paul A. Bonacci gegen Lawrence E. King statt. In diesem Zivilprozess behauptete Bonacci, von King rituell missbraucht worden zu sein. King sei Teil eines landesweiten Pädophilenrings gewesen, der Verbindungen zu einflussreichen Politikern in Washington sowie zu Teilen des US-Militärs und der Geheimdienste unterhielt. Drei Wochen nach der Anhörung, am 27. Februar, ordnete Richter Warren K. Urbom an, dass Lawrence King Bonacci eine Million Dollar Schadenersatz zahlen müsse.

Alisha Owen

Alisha Owen wurde wegen Meineides zu neun bis 25 Jahren Haft verurteilt, zehn Jahre länger als King für die Plünderung seiner Franklin Credit Union um 40 Millionen Dollar. Diese harte Strafe für Owen sollte alle anderen Opfer, die ans Reden denken könnten, abschrecken.

Die toten Zeugen

Gary Caradori

Im Juli 1990 starben der vom Franklin-Ausschuss beauftragte Privatdetektiv Gary Caradori und sein achtjähriger Sohn bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Chicago. Das Flugzeug explodierte über Aurora, Illinois, und riss Caradori und seinen achtjährigen Sohn in den Tod. Einem Augenzeugen zufolge sah er kurz vor der Explosion einen Lichtblitz. Senator Loran Schmit (Caradoris Bruder?) vermutete Fremdverschulden, doch die Ermittler konnten (oder wollten/durften) dies nicht beweisen. Die genaue Absturzursache ist bis heute ungeklärt.[⁶]

Kurz vorher rief Caradori Senator Loran Schmit aus Chicago an und teilte ihm mit, er habe den entscheidenden Beweis gefunden. Caradori sagte Schmit, er werde noch in derselben Nacht mit seinem Sohn in seinem Privatflugzeug von Chicago zurück nach Lincoln, Nebraska, fliegen.[⁷]

Kathleen Sorenson

Pflegemutter, die eine Reihe von traumatisierten Kindern betreut hat. Zwei der Kinder, Nelly und Kimberly sind von den Adoptiveltern Jarrett und Barbara Webb geflohen. Jarrett saß im Aufsichtsrat der Franklin Credit Union, und Barbara war eine Cousine ersten Grades von King.

1989 gab sie einem christl. Fernsehsender ein Interview, in dem sie über ihre Erfahrungen mit den traumatisierten Kindern sprach. Kathleen Sorenson starb im Oktober 1989, kurz nach der Ausstrahlung dieses Berichts. Auf einer langen Landstraße auf dem Rückweg zu ihrem Haus geriet ein entgegenkommendes Auto auf die Gegenfahrbahn und verursachte einen Frontalzusammenstoß. Sowohl die junge Fahrerin, die sie angefahren hatte, als auch ihr Ehemann waren wegen Tierquälerei polizeilich bekannt.[⁸][⁹]

Troy Boner

Obwohl Troy Boner untertauchte und mehrere Jahre lang nichts von ihm zu hören war, tauchte er später in einem Krankenhaus in New Mexico auf und behauptete, die Peiniger aus Franklin seien hinter ihm her. Er wurde sofort aufgenommen und sediert. Am folgenden Tag wurde er tot in seinem Krankenzimmer aufgefunden.

Shawn Boner, Troys Bruder, wurde kurz nach Troys geplanter Zeugenaussage vor Gericht mit einem Kopfschuss aufgefunden.[⁶][⁹]

Bill Baker

Geschäftspartner von Lawrence E. King Jr., der in Pornografiegeschäfte verwickelt war und 1989 an einer Schusswunde starb. Wurde als Selbstmord eingestuft.[⁶][⁹]

Craig Spence

Einflussreicher Lobbyist in Washington D.C., der Politiker erpresste. Er hatte sein Anwesen in Washington D.C. verwanzt, um Orgien und pädophile Aktivitäten aufzuzeichnen. Zeitweise war er auch Korrespondent für ABC News.[¹⁰] Am 10. November 1989 wurde er tot im Bostener Ritz Carlton in Zimmer 429 aufgefunden.

Craig Spence kannte Lawrence King gut. Mehrere der minderjährigen Prostituierten aus Omaha sagten aus, sie seien mit King in Privatflugzeugen nach Washington, D.C. gereist, um an politischen Veranstaltungen teilzunehmen, denen Sexpartys folgten. King und Spence hatten vieles gemeinsam. Sie waren nicht nur beide Aktivisten der Republikanischen Partei, sondern betrieben auch gemeinsam ein Bordellgeschäft, das Prostituierte für die Washingtoner Elite vermittelte.

Charlie Rogers

Rogers, der als homosexueller Partner von Larry King galt, gab an, in den Tagen vor seinem Tod um sein Leben gefürchtet zu haben. Ihm wurde mit einer Schrotflinte der Kopf weggeschossen; der Tod wurde als Selbstmord eingestuft.

Dokumentation

The Conspiracy of Silence

1993 reiste ein Filmteam von Yorkshire Television aus Großbritannien nach Omaha, Nebraska, um eine Dokumentation über einen Pädophilenring zu drehen. Das Projekt wurde vom Discovery Channel finanziert und sollte 1994 in Großbritannien und ein Jahr später in den USA ausgestrahlt werden. Zu ihrem Entsetzen deckten die Filmemacher einen landesweiten, weitverzweigten Ring auf, der Kinder an wohlhabende und politisch einflussreiche Kreise vermittelte, um sie sexuell zu missbrauchen, mit Drogen zu handeln und zu erpressen.Die ursprünglich für Mai 1994 auf dem Discovery Channel geplante Dokumentation „Conspiracy of Silence“ wurde aufgrund massiven Drucks hochrangiger Politiker in letzter Minute abgesetzt. Einige sehr einflussreiche Personen haben interveniert. Die Leute beim Discovery Channel haben wohl kalte Füße bekommen. Die Filmrechte wurden aufgekauft, alle Kopien vernichtet. Eine Kopie wurde Gary Caradori zugespielt. Diese fand ihren Weg ins Internet.

Quellen und weiterführende Hinweise

[¹] Franklin child prostitution ring allegations, en.wikipedia
[²] Lawrence E. King Jr., en.wikipedia
[³] Webster Tarpley: George Bush- Die unautorisierte Biografiehttps://tarpley.net/online-books/george-bush-the-unauthorized-biography/chapter-21-omaha/Kapitel 21: Omaha
[⁴]
[⁵] The American Conservative: The Child Sex-Trafficking Scandal America Forgot (05.09.2020)
[⁶] Grokpedia: Suspicious Deaths and Procedural Irregularities (Verdächtige Todesfälle und Verfahrensunregelmäßigkeiten)
[⁷] franklincase.org über archive.org: Zeitungsartikel des Omaha World – Herald vom 12. Juli 1990
[⁸] Want to know: Kathleen Sorenson’s Key Testimony of Child Sex Abuse (keine Lektüre für empfindliche Gemüter)
[⁹] archive.org: wikispooks, Liste der Toten aus dem Franklin-Umfeld,Suspicious Deaths Tied to the Franklin Cover-Up, aus dem Buch von John DeCamp „The Franklin Cover-up“
[¹⁰] UPI (United Press International), Ken Franckling, 12.11.1989: Craig Spence, Capitol Hill scandal figure, found dead

Is It Time To Reopen The Franklin Child Prostitution Case After Epstein Revelations? auf zerohedge, 21.02.2026
John W. DeCamp tot (hinter Paywall) (auf archive.org)
↑ Video Conspiracy Of Silence: „The Franklin Scandal“ 1993 (FULL DOCUMENTARY) (Altersbeschränkung)
↑ Das Buch The Franklin cover-up : child abuse, Satanism, and murder in Nebraska von John W. DeCamp auf arcive.org
↑ Video The Franklin Conspiracy – The Satanic Trafficking Cult America Forgot
↑ Sehr langer und ausführlicher Artikel zum Thema
Sekten: Sexueller Missbrauch von Kindern US-Regierung in Sekten und Kindesmissbrauch verwickelt
Diskussionsstrang auf Reddit, hier noch einer
↑ ISSTD News: Interview mit Nick Bryant, dem Autor des Buches „Der Franklin Skandal“
↑ voxfux.com: HOMOSEXUAL CHILD PROSTITUTION RING, Archiv von Zeitungsartikeln von 1989 bis 1997

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The Grayzone: Kincora: Betrieben die britischen Geheimdiensten ein Sexmissbrauchsbordell?

Übersetzung des Artikels Kincora: British intelligence-run sex abuse brothel?

Von Kit Klarenberg · 6.Februar 2026

Ein halbes Jahrhundert nachdem die Öffentlichkeit erfahren hatte, dass Jungen in einem Betreuungsheim in Belfast von leitenden Mitarbeitern sexuell missbraucht wurden, bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: War der britische Geheimdienst in die Missbrauchsverschwörung verwickelt, und diente Kincora als ‚Honigtopf‘, um mächtige Persönlichkeiten in Falle zu locken und zu erpressen?

Ein riesiger Schatz an freigegebenen Akten über Jeffrey Epsteins sexuelle, politische und geheimdienstliche Eskapaden, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden, hat den in Ungnade gefallenen ehemaligen Prinz Andrew Mountbatten-Windsor erneut ins Rampenlicht gerückt. Da die britische Polizei Berichten zufolge Andrews frühere sexuelle Aktivitäten und Verbindungen zu Epstein überprüft, wachsen die Fragen, ob britische Spionagedienste von Andrews angeblichen Eskapaden mit Minderjährigen wussten.

Sollten sich die dunkelsten Gerüchte als wahr herausstellen, wäre es nicht das erste Mal, dass ein britischer Royal in eine Verschwörung wegen Kindesvergewaltigung mit Beteiligung von Spionagediensten verwickelt war. 1980 brach ein Skandal aus, als das Kincora Boys‘ Home im besetzten Irland als geheimes Bordell entlarvt wurde, das von mächtigen Pädophilen betrieben wurde. Der Hauptverantwortliche unter den mutmaßlichen Tätern war Lord Mountbatten – Andrews Großonkel.

Von Anfang an tauchten Hinweise auf, dass MI5/MI6 von dem Kindesmissbrauch in Kincora wussten und möglicherweise sogar das Gruppenheim im Rahmen eines niederträchtigen Geheimdienstplans leiteten. Da Großbritanniens inländische und ausländische Spione in Irland einen brutalen, schmutzigen Krieg führten und beide Dienste Agenten in republikanischen und unionistischen Paramilitärs einsetzten, hätte Kincora ein ideales Mittel geboten, um potenzielle Assets zu rekrutieren und zu kompromittieren. Offizielle Untersuchungen haben stark angedeutet, dass britische Geheimdienstchefs eine enge Verbindung zu vielen Personen hatten, die das Jungenheim leiteten.

Im Mai 2025 veröffentlichte der erfahrene BBC-Journalist Chris Moore einen forensischen Bericht über den Fall mit dem Titel Kincora: Britain’s Shame. Mit viereinhalb Jahrzehnten Forschung des Autors aus erster Hand wurden bahnbrechende Inhalte von den britischen Mainstream-Medien allgemein zum Schweigen gebracht.

In dem Buch argumentiert Moore überzeugend, dass das Boys‘ Home nur ein Teil eines umfangreicheren Netzwerks für Kindesmissbrauch war, das sich über das von Großbritannien besetzte Irland und darüber hinaus erstreckte – von dem Londons Spionageapparat nicht nur Bescheid wusste, sondern wahrscheinlich auch mitschuldig war.

2023 traf sich Moore persönlich mit dem Kincora-Opfer Arthur Smyth in Australien. Smyths Aufenthalt im Heim war kurz, doch die Schrecken, die er dort erlebte, haben ihn für immer gezeichnet.

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Harrison Koehli (Substack): The Franklin Cover-up

Elite-Pädophilie ist keine Verschwörungstheorie, sondern ein pathokratisches Standardverfahren

Harrison Koehli
13. Sep. 2023

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Als ich diesen Artikel 2011 zum ersten Mal schrieb, hatte ich das Bedürfnis, ihn mit einem Verweis auf den damals aktuellen Roman und Film Stieg Larssons „Das Mädchen mit dem Drachentattoo“ einzuleiten, einen paranoiden Thriller, der Vergewaltigung, Sadismus, Menschenhandel, Wirtschaftskriminalität und politische Korruption miteinander verbindet. Mit anderen Worten, die durchschnittliche Dosis an nächtlichen Nachrichten heutzutage. Das war schließlich vor Pizzagate. Aber auch wenn Jim Caviezels jüngster Film Sound of Freedom heute die gleiche Lücke füllen mag und jeder die Geschichte von Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell kennt,3 ist das Thema dieses Artikels immer noch nicht annähernd so bekannt, wie es sein sollte. Hier kommt das Buch „The Franklin Scandal: A Story of Powerbrokers, Child Abuse & Betrayal“ des realen Investigativreporters Nick Bryant aus dem Jahr 2009 ins Spiel. Es ist das Buch, das mir damals viele Dinge in Erinnerung gerufen hat, und es ist eine ziemlich niederschmetternde Erfahrung.

Bryant ist ein professioneller Journalist, der Artikel in vielen Mainstream-Zeitungen und -Zeitschriften veröffentlicht hat. Aber nachdem er sich entschieden hatte, den berüchtigten „Franklin-Skandal“ der späten 80er und frühen 90er Jahre zu recherchieren, wollte kein Mainstream-Redakteur seine Geschichte aufgreifen. Es war einfach zu schwer zu glauben. Für diejenigen, die mit dem Skandal nicht vertraut sind, können Sie sich eine nie ausgestrahlte Dokumentation mit dem Titel Conspiracy of Silence ansehen, die vom britischen Yorkshire Television produziert wurde. Die Dokumentation wurde vom Discovery Channel in Auftrag gegeben, der sich in letzter Minute zurückzog. Glücklicherweise hat jemand, der Zugang zu einem Rohschnitt des Stücks hatte, es durchsickern lassen. Der Franklin-Skandal bestätigt nicht nur, was das Yorkshire-Team präsentiert hat, sondern fügt auch Unmengen neuer Details und Dokumente hinzu, die ein Ausmaß an Kriminalität, Korruption, Rechtsbeugung und Sadismus zeigen, das einfach überwältigend ist.

Der Franklin-Fall kam ans Licht, als gegen die Namensgeberin, die Franklin Credit Union in Omaha, Nebraska, und ihr Direktor, der republikanische High-Roller Lawrence E. King, wegen massiven Finanzbetrugs ermittelt wurde. King wurde in 40 Fällen der Veruntreuung, des Betrugs und der Steuerhinterziehung angeklagt – er stahl insgesamt 40 Millionen Dollar –, in denen er sich schuldig bekannte. Doch die Ermittlungen deckten bald weit mehr als nur Finanzdelikte auf. King war ein „Informationsspezialist“ in Vietnam gewesen, der Zugang zu streng geheimer Kommunikation hatte. Nach dem Krieg pflegte er Beziehungen zu Freunden in hohen Positionen, wie Washington und dem FBI. Und er umgab sich mit einer Reihe von Charakteren, von denen viele, wie King, von zahlreichen Zeugen des sexuellen Missbrauchs, der Pädophilie, des Kinderhandels, der Drogendelikte und des Mordes beschuldigt worden waren und werden würden.

Die Anschuldigungen machten seine Positionen im Vorstand von Head Start, als Präsident des Girls Club und Vorstandsmitglied der Camp Fire Girls sowie Gerüchte über seine Beteiligung an Nebraskas Boys Town düstere Konnotationen. Schatten von Mark Foley! Es gab schon lange Gerüchte über Kings Homosexualität – Bryant interviewte einen ehemaligen Wachmann, der behauptete, eine seiner Aufgaben sei es, King in seinem privaten Schlafzimmer im Keller der Kreditgenossenschaft einen Blowjob zu geben – und bald kamen Zeugen mit Geschichten über Sexpartys, zwischenstaatliche Flüge mit dem Ziel, vorpubertäre Kinder als Prostituierte für Pädophile im ganzen Land zu versorgen, sogar einen Schwarzmarkt für den Verkauf von Kindern.

Ein Sonderausschuss wurde eingesetzt, um die Vorwürfe zu untersuchen. Aber es war zum Scheitern verurteilt. Trotz aller Bemühungen der Ermittler wurden sie bei fast jedem Schritt von Zeugen blockiert, die Tage vor ihrer Aussage tot auftauchten, Morddrohungen, „verwandelte“ Zeugen, ungläubige Beamte, kriminell nicht hilfsbereite Polizisten, gekaufte Richter und Anwälte, Manipulation der Geschworenen und eine lokale Presse, die darauf aus zu sein schien, die Ermittlungen und die Opfer zu dämonisieren und die Angeklagten voll und ganz zu unterstützen. Es schien, als ob alle – außer der breiten Öffentlichkeit – gegen sie waren. Warum das so war, wird sehr deutlich, wenn man sich vor Augen führt, wem die Opfer solcher Verbrechen beschuldigt haben.

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Winter Watch: Belgiens Dutroux-Pädophilen- und Kindermord-Affäre: Ein Fahrplan für die Kriminalität des Tiefen Staates

Übersetzung eines Artikels auf Winter Watch vom 12.04.2025

Dutroux sagt, er besorgt Mädchen für belgisches Netzwerk
Dutroux sagt, er besorgt Mädchen für belgisches Netzwerk (Quelle: Winter Watch)

Die Enthüllungen von Podesta Wilileaks und Pizzagate (der Link führt auf eine dobiose Seite, hier auf archive.org), die Jeffery Epstein-Episoden, der Pädophilie-Fall des ehemaligen Parlamentspräsidenten Dennis Hastert, die Ermittlungen gegen den päderastischen Premierminister Edward Heath und die BBC-Ikone Jimmy Savile und viele andere deuten auf die Gewissheit hin, dass kompromittierte Personen aktiv in kakistokratische Machtpositionen rekrutiert werden – insbesondere innerhalb der Geheimdienste, der Strafverfolgung, der Justiz und der Medien. Im Laufe meiner Recherchen habe ich herausgefunden, dass es weit über die bloße Kompromittierung von Vollstreckern und Gatekeepern hinausgeht.

Satanisten und Pädophile und noch häufiger päderastische Vergewaltiger und Mörder werden in das Kontrollgitter gesteckt, nicht nur, weil sie vom Verbrechersyndikat leicht korrumpiert werden können, sondern in der Regel, weil sie völlig ohne moralische Skrupel sind. Selbstverständlich berichtet die BBC, dass Akten über Kindesmissbrauch in Hunderten von britischen Fällen „versehentlich gelöscht“ wurden.

Dieses ausgeklügelte Kult-Kompromat-Netzwerk kontrolliert Politik, Informationsfluss und Kultur. Dementsprechend befindet sich die Menschheit im Griff eines bösartigen satanischen Kults, dessen Macht so groß ist, dass sie ihren siegreichen Krieg gegen die Normalität unvermeidlich erscheinen lassen können. Selbst wenn ihre Pläne ständig aufgedeckt werden, können sie jeden davon überzeugen, dass es rassistisch, hasserfüllt und geschmacklos ist, daran zu glauben.

Die schockierende und schmutzige Geschichte des belgischen Kindermörders, Entführers und Vergewaltigers Marc Dutroux liefert eine Matrix oder einen Hintergrund dafür, wie dies funktioniert. Das lässt die Szenen, die im Film „Eyes Wide Shut“ dargestellt werden, im Vergleich dazu zahm wirken.

Wie diejenigen, die versucht haben, den tiefen Staat zu entlarven, gelernt haben, sind Kriminelle rücksichtslos darin, Zeugen, Whistleblower und Reporter zu unterdrücken, und haben eine große und organisierte „Verteidigungsliga“, die ihren Befehlen folgt. Insbesondere in Fällen von Kindesmissbrauch werden Todesschwadronen nach einer schockierenden Anzahl von Menschen geschickt, wie der folgende Dokumentarfilm zeigt. Das liegt zum Teil daran, dass Kinderhandel ein großes und profitables Geschäft ist.

Wie haben es Dutroux und sein Vorgesetzter Michael Nihoul geschafft, durch das belgische Justizsystem zu schlüpfen? Ich vermute, dass sie einem vertrauenswürdigen Verwalter einen Vorrat an Beweisen hinterlassen haben, die mächtige Leute in „Sexsklaven“-Partys verwickeln könnten.

Tatsächlich prahlte Nihoul in einem Interview mit dem Speigel nach seiner Bewährungsstrafe:

„Ich kontrolliere die Regierung. … Jeder hat kompromittierende Dossiers voneinander, die er in der richtigen Situation als Druckmittel einsetzen kann. … Das ist die belgische Krankheit. …

„Geben Sie mir noch 20 000 Mark, und ich gebe Ihnen einen amtierenden Minister, der in einen Mord verwickelt ist. … Ich kenne den Mörder und werde ihn bitten, sich telefonisch mit dem Minister in Verbindung zu setzen. Du kannst mithören, okay?“

„[Diktiergerät ausgeschaltet. Für eine 6-stellige Summe] gebe ich Ihnen ein Bild, auf dem dann Prinz Albert ein 16-jähriges Mädchen anspringt. Nackt. Erschossen im zweiten Stock des Mirano Clubs vor 20 Jahren [wo sich laut anderen Zeugen angeblich ein pädophiler Erpresserring befand]. … Dann muss ich Belgien verlassen.“

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Grooming-Gangs in Großbritannien, seit Jahrzehnten

Seit Jahrzehnten treiben in Großbritannien pakistanische Vergewaltigungsgangs ihr Unwesen. (Zerohedge) Erinnert sich noch jemand an Rotherham? An die Lippenbekenntnisse, so was dürfe sich nicht wiederholen? Oder die drei abgestochenen Mädchen beim Southport-Massaker? Die darauf folgenden Proteste wurden von Starmer und seinen Gehilfen als „rechts“ und rassistisch diffamiert. Wer sich darüber empört, ist natürlich ein Rassist und Nazi… Väter, die ihre Töchter aus dieser Hölle befreien wollten, wurden von der Polizei daran gehindert oder gar verhaftet.(modernity.news) Und er, Starmer tut es schon wieder: er beschuldigt die Leute, die eine umfassende Untersuchung der Vorfälle wollen, sie würden auf den Zug der extremen Rechten aufspringen.(Zerohedge) Erkennt hier jemand ein Muster?