Itavia-Flug 870

Hergang des Unglücks

Die DC-9 I-TIGI (Quelle: www.stragi80.it)

27. Juni 1980 abends. Itavia-Flug 870 war auf dem Weg von Bologna nach Palermo. Das Flugzeug stürzte 80 km nördlich der Insel Ustica ins Meer. 81 Menschen fanden den Tod. Seit dem ist in Italien vom Ustica-Blutbad die Rede. Zunächst ging man von einem Unfall aus. Später, nach jahrelangen Ermittlungen, fand man heraus, dass das Flugzzeug von einer Luft-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Die Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft zu den Ursachen des Unglücks werden bis heute von italienischen Geheimdiensten und Militärs[doesn’t exist] boykottiert.

Die Opfer

Andres Cinzia (24), Andres Luigi (32), Baiamonte Francesco (55), Bonati Paolo (16), Bonfietti Alberto (37), Bosco Alberto (41), Calderone Maria Vincenza (58), Cammarata Giuseppe (19), Campanini Arnaldo (45), Casdia Antonio (32), Cappellini Antonella (57), Cerami Giovanni (34), Croce Maria Grazia (40), D’Alfonso Francesca (7), D’Alfonso Salvatore (39), D’Alfonso Sebastiano (4), Davì Michele (45), De Cicco Giuseppe Calogero (28), De Dominicis Rosa (Allieva Assistente di volo Itavia,21), De Lisi Elvira (37), Di Natale Francesco (2), Diodato Antonella (7), Diodato Giuseppe (1), Diodato Vincenzo (10), Filippi Giacomo (47), Fontana Enzo (Copilota Itavia,32), Fontana Vito (25), Fullone Carmela (17), Fullone Rosario (49), Gallo Vito (25), Gatti Domenico (Comandante Pilota Itavia,44), Gherardi Guelfo (59), Greco Antonino (23), Gruber Berta (55), Guarano Andrea (37), Guardì Vincenzo (26), Guerino Giacomo (19), Guerra Graziella (27), Guzzo Rita (30), Lachina Giuseppe (58), La Rocca Gaetano (39), Licata Paolo (71), Liotta Maria Rosaria (24), Lupo Francesca (17), Lupo Giovanna (32), Manitta Giuseppe (54), Marchese Claudio (23), Marfisi Daniela (10), Marfisi Tiziana (5), Mazzel Rita Giovanna (37), Mazzel Erta Dora Erica (48), Mignani Maria Assunta (30), Molteni Annino (59), Morici Paolo (Assistente di volo Itavia,39), Norrito Guglielmo (37), Ongari Lorenzo (23), Papi Paola (39), Parisi Alessandra (5), Parrinello Carlo (43), Parrinello Francesca (49), Pelliccioni Anna Paola (44), Pinocchio Antonella (23), Pinocchio Giovanni (13), Prestileo Gaetano (36), Reina Andrea (34), Reina Giulia (51), Ronchini Costanzo (34), Siracusa Marianna (61), Speciale Maria Elena (55), Superchi Giuliana (11), Torres Pierantonio (32), Tripiciano Giulia Maria Concetta (45), Ugolini Pierpaolo (33), Valentini Daniela (29), Valenza Giuseppe (33), Venturi Massimo (31), Volanti Marco (36), Volpe Maria (48), Zanetti Alessandro (18), Zanetti Emanuele (39), Zanetti Nicola (6).[1]

Bis heute unaufgeklärt

Todesfälle im Umfeld des Absturzes

(Abschnitt übernommen aus de.Wikipedia)
Eine Reihe von Todesfällen von Angehörigen der italienischen Luftwaffe führte zu Gerüchten, dass eine Verschwörung[doesn’t exist] versuche, Mitwisser und Tatbeteiligte zu beseitigen.

  • Am 8. August 1980 starb Oberst Pierangelo Tedoldi bei einem Verkehrsunfall. Tedoldi war als Nachfolger des Kommandeurs der Luftwaffenbasis von Grosseto, Oberst Nicola Tacchio, nominiert. Er hatte sein Kommando aber zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht angetreten. Auf dieser Basis landete am Abend des 27. Juni der Abfangjäger mit den Piloten Nutarelli und Naldini, die zuvor bei Florenz den Weg der DC-9 gekreuzt hatten.
  • Am 9. Mai 1981 starb Hauptmann Maurizio Gari an Herzversagen. Er war 37 Jahre alt. In der Nacht des 27. Juni war Gari einer der drei Offiziere in der Radarstation von Poggio Ballone bei Grosseto.
  • Am 23. Januar 1983 kam der Bürgermeister von Grosseto, Giovanni Battista Finetti, durch einen Autounfall ums Leben. Er hatte durch Luftwaffenoffiziere davon erfahren, dass am Abend des 27. Juni von dem nahegelegenen Flugplatz zwei Abfangjäger aufgestiegen waren, um eine libysche MiG abzuschießen.
  • Am 20. März 1987 wurde der Luftwaffengeneral und Abteilungsleiter im Verteidigungsministerium, Licio Giorgeri, der sich in der Absturznacht in einer Piaggio PD.808, einem Spezialflugzeug für elektronische Kriegführung, über Ustica befunden hatte, von einem Terrorkommando namens Unione combattenti comunisti erschossen. Später stellte sich heraus, dass der Anführer des Mordkommandos vom Innenministerium bezahlt worden war.
  • Am 30. März 1987 wurde Feldwebel Alberto Dettori erhängt an einem Baum gefunden. Er war in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni einer der Wachhabenden in der Radarstation von Poggio Ballone.
  • Am 28. August 1988 starben die oben erwähnten Piloten Ivo Nutarelli und Mario Naldini beim Flugtagunglück von Ramstein. Die beiden Piloten hätten eine Woche nach dem Ramstein-Unglück vor dem Untersuchungsausschuss zu Itavia-Flug 870 aussagen sollen. Angesichts der Verbindung zum Ustica-Absturz und der zahlreichen anderen Todesfälle in diesem Zusammenhang wird jedoch von einigen, darunter Elmar Giemulla, einem Juristen und Experten für Luftverkehrsrecht, vermutet, dass es sich bei dem Unfall in Wahrheit um Sabotage handelte.
  • Am 1. Februar 1991 wurde Luftwaffenfeldwebel Antonio Muzio erschossen. Er war 1980 in der Radaranlage von Lamezia Terme beschäftigt.
  • Am 2. Februar 1992 starb Luftwaffenfeldwebel Antonio Pagliara bei einem Autounfall. Er war 1980 in der Radaranlage von Otranto beschäftigt.
  • Am 2. Februar 1992 stürzte der Geheimdienstoffizier Sandro Marcucci, der am Abend des 27. Juni 1980 im Einsatzstab Dienst hatte, vor seiner Vernehmung mit einem Sportflugzeug ab.
  • Am 12. Januar 1993 wurde Luftwaffengeneral Roberto Boemio in Brüssel von unbekannten Tätern erstochen. Der inzwischen pensionierte Offizier war am Abend des 27. Juni 1980 Kommandant des regionalen Einsatzzentrums in Martina Franca und galt als wichtiger Zeuge.
  • Am 21. Dezember 1995 wurde Franco Parisi erhängt an einem Baum gefunden. Er war 1980 in der Radaranlage von Otranto beschäftigt und hatte wenige Tage zuvor eine Vorladung zur Aussage vor Gericht erhalten.

Zitate

Quellen und weiterführende Hinweise

[1] Namensliste von ilgraffionews
[2]

↑ Das Museum mit den Frackteilen als virtueller Rundgang
Airdesasters.co.uk, Datenbank für Flugzeugunglücke, englisch

Politische Ponerologie

Die wissenschaftliche Studie über das auf politische Zwecke ausgerichtete Böse.

Begriffserklärung

Die Theologie hat den Begriff Ponerologie für sich in Anspruch genommen, um das aus ihrer Sicht Böse zu definieren. Dr. Andrzej M. Łobaczewski hat diesen Begriff für die Wissenschaft rehabilitiert. Politische Ponerologie ist eine interdisziplinäre Untersuchung sozialer Fragen, die hauptsächlich mit dem polnischen Psychiater Andrzej Łobaczewski in Verbindung gebracht werden. Als Disziplin nutzt sie Daten aus Psychologie, Soziologie, Philosophie und Geschichte, um Phänomene wie Angriffskrieg, ethnische Säuberung, Völkermord und Despotismus zu erklären.

Entstehungsgeschichte des Buches

Politische Ponerologie

Ist es nicht merkwürdig, dass es, trotz allseits bekundetem guten Willens in der Welt, so viel Krieg[doesn’t exist], Leiden und Ungerechtigkeit gibt? Es scheint egal zu sein, wer mit welchem Plan, Religion oder Philosophie die Weltbühne betritt, nichts scheint unser Los zu verbessern. Nichts ändert sich. Ganz im Gegenteil: es wird immer schlimmer. Und so ist es schon seit tausenden von Jahren, immer und immer wieder.
Darüber handelt das Buch “Politische Ponerologie” von Andrew M. Łobaczewski.

Die Arbeit an diesem Thema wurde von mehreren Wissenschaftlern aus Ungarn, Polen und der Tschecheslovakei in den frühen Jahren der Diktatur[doesn’t exist] des Kommunismus in Osteuropa im Geheimen begonnen. Es war eine interdisziplinäre Studie von Psychologen, Soziologen, Philosophen und Historikern, um Phänomene wie Völkermord, soziale Ungerechtigkeit, Aggresionskriege, ethnische Säuberungen und Polizei-Staaten wissenschaftlich zu untersuchen. Das erste Manuskript dieses Buches wanderte im kommunistischen Polen ins Feuer, fünf Minuten bevor die Geheimpolizei erschien. Die zweite Kopie, von Wissenschaftern unter widrigsten Bedingungen der Unterdrückung aufs Neue zusammengestellt, wurde via Kurier an den Vatikan[doesn’t exist] gesandt. Doch der Empfang des Manuskripts wurde nie bestätigt, alle wertvollen Inhalte waren verloren. Im Jahr 1984 wurde die dritte Kopie vom letzten überlebenden Wissenschafter, Dr. Andrzej M. Łobaczewski, aus den verbliebenen Aufzeichnungen und aus dem Gedächtnis niedergeschrieben. Zbigniew Brzeziński blockierte die Veröffentlichung dieser Kopie. Nachdem das Buch ein halbes Jahrhundert lang unterdrückt wurde, ist es nun auch auf Deutsch verfügbar. [1]

Inhalt

Es ist in seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen schockierend. In seinen eher literarischen Textstellen ist es aber auch ergreifend, wenn der Autor die immensen Leiden jener Wissenschafter beschreibt, die von der Krankheit, die sie untersuchten, angesteckt oder gar von ihr vernichtet wurden. Politische Ponerologie analysiert Gründer und Unterstützer von politisch unterdrückenden Regierungen. Łobaczewski untersucht Faktoren, die zusammenwirken, wenn Menschen sich gegenseitig unmenschlich behandeln. Moral und Menschlichkeit können den Raubzügen des Bösen nicht lange standhalten. Das einzige Mittel gegen das Böse und seine hinterlistige Vorgehensweise einzelnen Menschen und Gruppen gegenüber ist das Wissen um seine Existenz und seine Natur.[2]

Stichwörter

Politik
Psychopathie
Pathokratie

Quellen


[1] Politische Ponerologie auf Quantumfuture.net in deutsch
[2] Andrew M. Lobaczewski: Political Ponerology, A Science on the Nature of Evil Adjusted for Political Purposes. Verlag Red Pill Press, Canada. 2006

NSU-Komplex: der Staat klärt nichts auf

Wenn sich jemand wundert, dass trotz diverser „NSU“-Untersuchungsauschüsse nichts aufgeklärt wird, dann kann man sich zum Beispiel Folgendes in Errinnerung rufen, Zitat SWP:

Allerdings haben weder die Phantombilder der Zeugen aus Heilbronn noch jenes des schwerverletzten Polizisten Marin A. Ähnlichkeiten mit Mundlos und Böhnhardt. Jürgen Filius (Grüne) will vom damaligen Chef-Ermittler wissen: „Was haben Sie gefunden, was darauf deutet, dass Mundlos und Böhnhardt in Heilbronn waren.“ Axel M. antwortet knapp: „Bei den objektiven Spuren: nichts.“

Fragen zum Tathergang auf der Theresienwiese hat der Parlograph. (via NSU-Leaks)

Daily Mail: Jimmy Savile traf Vergewaltigungsopfer, 16…

… und forderte sie auf, mit Selbstmord zu drohen, wenn sie nicht abtreiben würde.
Übersetzung des Artikels vom 26.Juni 2014 in der Daily Mail (By Chris Greenwood & Martin Robinson)

  • Untersuchungen haben mindestens 103 Opfer in 28 NHS Krankenhäusern gefunden, die Savile missbraucht hat
  • Hat damit geprahlt, dass er Sex mit Leichen hatte
  • Eine ehemalige Krankenschwester sagte, dass Savile mit den Leichen herumtollen würde
  • Im Leeds General krankenhaus missbrauchte er mindestens 60 Opfer zwischen fünf und 75 Jahren
  • Mehrheit der Opfer waren Jugendliche, aber 19 Opfer waren weibliche Krankenhauspersonal
  • Das jüngste Opfer war 2009, als er 82 war – 2 Jahre, bevor er starb
  • Den Mitarbeitern wurde über einige Vorfälle berichtet, aber das Management wusste nichts
  • Im Broadmoor missbrauchte Savile mindestens fünf Menschen, darunter zwei Patienten
  • Stichprobenartige Kontrolle fand ‚klare Fehler‘, wie der Zugang zu Broadmoor kontrolliert wurde
  • Gesundheitssekretär Jeremy Hunt entschuldigt sich im Namen der Regierung und des NHS

Savile führte über fünfzig Jahre Hunderte von Angriffen durch, wurde jedoch nie strafrechtlich verfolgt
Savile führte über fünfzig Jahre Hunderte von Angriffen durch, wurde jedoch nie strafrechtlich verfolgt

Jimmy Savile vergewaltigte eine Teenagerin, die schwanger wurde und drohte ihr mit Selbstmord, wenn sie nicht einer Abtreibung zustimmen würde, wurde heute bekannt. Die 16-Jährige ist eine von mehr als 100 erschütternden Fallstudien, die in NHS-Berichten aufgedeckt wurden, aus denen auch hervor ging, wie der pädophile DJ Leichen missbrauchte und die Glasaugen der toten Patienten entnahm.

Das Mädchen wurde von Savile in Leeds vergewaltigt. Sie sagte zu den Ermittlern: „Ich hatte Angst, dass ich schwanger sein könnte, und natürlich sagte ich es meiner Mutter. Wir gingen zum GP (?)“. „Ich sagte Savile, dass ich gehe und er sagte: Nun, wenn du gehst, musst du ihm sagen, wenn ich schwanger bin und du nichts daran machst, werde ich meinen Kopf in den Gasofen legen. Er sagt, vergiß nicht, das mußt du ihm sagen, „und er ließ mich es wiederholen.“ Aber der Allgemeinmediziner stimmte der Abtreibung zu und „verließ den Raum und kam mit einem kleinen Pappbecher mit zwei rosa Tabletten und einem Glas Wasser zurück und sagte: nimm die“, sagte sie. Während der folgenden zwei Tage blutete sie und nach einem Folgetermin bei ihrem Arzt wurde bestätigt, dass sie nicht schwanger war. Ihr Vater ging dann selbst zum selben Hausarzt, weil er so wütend darüber war, was mit seiner Tochter passiert war. In einem Arztbrief heißt es: „Ich verstehe, dass die Eltern mit dem betreffenden Herrn sprechen wollen. Ich hoffe, es wird ihn abschrecken.“ Ihrem Vater wurde auch geraten: „Wenn ich sie wäre, würde ich zu Saviles Haus gehen und in roter Farbe an die Wand schreiben“ Jimmy Savile is a b * d.“

Der „psychopathische“ Pädophile wurde im gesamten NHS fast 50 Jahre lang von „Starstruck“ -Personal in Ruhe gelassen. Eine Reihe von internen Untersuchungen, die gestern veröffentlicht wurden, zeigten, wie der DJ zum produktivsten Sexual-Täter in lebender Erinnerung wurde. Die Masse der gestern veröffentlichten NHS-Berichte über seine Verbrechen enthüllte, wie Savile sich damit rühmte, Sex mit Leichen zu haben, und Schmuck aus Glasaugen herstellen ließ, die er von ihren Körpern entfernte. Der kranke Pädophile freute sich auch über andere, dass er es genoss, mit den Leichen zu „posieren“ und sagte, er würde sie nachts mit ihnen auf der Leeds General Infirmary „herumtanzen“. Die Ermittler stellten fest, dass der verstorbene DJ und der Moderator von Top of the Pops mindestens 103 Opfer im Alter zwischen fünf und 75 Jahren mißbraucht hat. Starstruck NHS-Mitarbeiter gaben Savile überall freien Zutritt, um Patienten sexuell zu missbrauchen zu könnnen, und das Krankenhauspersonal wollte „nicht hören oder glauben“, was seine jungen Opfer sagten, heißt es in dem Bericht. Sie berichteten über seine 50-jährige Terrorherrschaft in 28 Einrichtungen, darunter das Krankenhaus in Leeds, Broadmoor und Stoke Mandeville.

Eine Zeugin erzählte den Ermittlern, dass Savile den Ursprung seiner „groben, großen Silberringe“ enthüllte, als sie ihn dazu fragte. Er sagte: „Weißt du was sie sind? Es sind Glasaugen von Leichen in Leeds Mortuary, wo ich arbeite und ich liebe es dort zu arbeiten, und ich drehe die Leichen nachts herum und ich liebe das.“ Ein anderer, nicht verbundener Zeuge – der im Krankenhaus beschäftigt war – fügte hinzu: „Ich erinnere mich, dass dieser Ring, den er anhatte, wie ein Augapfel aussah und – und ich muss es ihm gegenüber erwähnt haben. Er sagte: Er ist aus dem Augapfel eines toten Freundes gemacht.“

Eine ehemalige Krankenschwester im Broadmoor Hospital sagte, Savile habe ihr von seinen entsetzlichen Aktivitäten in Leeds erzählt. Er sagte, er machte sich einen Spaß daraus, Leichen von Männern und Frauen zusammen zu stellen, bevor er davon Fotos machte. Sie sagte: „Ich war ein bisschen verärgert, weil ich damals kein Konzept von Nekrophilie hatte – während ich avon hörte … aber ich verstand nicht, was es bedeutete.“ Die Krankenschwester fügte hinzu, dass Savile sagte, er habe sich auch sexuell an den Leichen vergriffen, was er „Garamoosh“ nannte – ein Hinweis auf Oralsex. Eine ehemalige Patientin im Barnet General Hospital in London sagte, die Krankenschwestern hätten ihr 1983 erzählt, dass Savile „gerne Sex mit Leichen habe“.

In dem heutigen Bericht wurde diskutiert, wie Savile in Medieninterviews über die Jahre offen über sein Interesse an den Toten gesprochen hatte. Er erzählte einem Interviewer, dass er fünf Tage mit der Leiche seiner Mutter verbracht habe. Die Vorsitzende der unabhängigen Untersuchung, Dr. Sue Proctor, sagte, Savile habe „Interesse an den Toten bekundet“ und sagte, er werde „Leichen in die Leichenhalle bringen und sexuelle Handlungen an ihnen durchführen.“ Er sagte auch, er habe „riesige Ringe getragen, von denen er sagte, sie seien aus den Glasaugen von Leichen gemacht“, sagte sie.

Die 28 Berichte beschreiben in beispiellosem Detail Saviles schmutzige Verbrechen zwischen 1962 und 2009. Beamte sprachen mit Hunderten von Zeugen und holten Tausende von archivierten Dokumenten. Sie enthüllten, wie Savile seine charmante und manipulative Persönlichkeit benutzte, um die Türen von Krankenhäusern zu öffnen und Zugang zu ihren am stärksten gefährdeten Patienten zu erhalten. Er nutzte seine Spendenaktionen auch als Deckmantel, um seine räuberischen sexuellen Angriffe zu fördern, die sich gegen Männer und Frauen, Mitarbeiter und Patienten richteten.

Gesundheitsminister Jeremy Hunt hat sich heute im Namen der Regierung und des NHS für die Enttäuschung der Opfer entschuldigt, und der offizielle Sprecher von David Cameron sagte, die Ergebnisse des Berichts seien „zutiefst schockierend und unterstreichen, warum es wichtig ist, dass Lehren gezogen werden“. Die Opfer von Jimmy Savile auf der Leeds General Infirmary (LGI) reichten von fünf Jahren bis zu Rentnern und umfassten Männer, Frauen, Jungen und Mädchen. Die Ermittler des Krankenhauses stellten fest, dass die Mitarbeiter über einige der Vorfälle informiert wurden, aber keine Vorwürfe die leitenden Angestellten erreichten.

Die Untersuchung seiner Aktivitäten bei der LGI nach dem Beginn seiner Vereinigung im Jahr 1960 umfasste die Aussagen von 60 Personen, die den Ermittlern über ihre Erfahrungen mit Savile berichteten – 33 davon waren Patienten. Drei dieser Vorfälle waren Vergewaltigungen, sagten die Ermittler. Das Leeds-Team sagte, 19 derjenigen, die sich meldeten, seien unter 16 Jahre alt und zwischen fünf und 75 Jahre alt. Die Mehrheit seien Teenager, aber 19 Opfer seien Krankenhauspersonal – alles Frauen. Das Untersuchungsgremium teilte mit, dass er mit der Arbeit am Krankenhausradiodienst begonnen habe und dann als Prominenter, Spendenbeschaffer und ab 1968 als freiwilliger Träger ein regelmäßiger Besucher des Krankenhauses geworden sei.

Es hieß, Savile habe uneingeschränkten Zugang zum Krankenhaus, als er durch seine Wohltätigkeitsaktivitäten 3,5 Millionen Pfund sammelte. Dies gab ihm die Gelegenheit, sich einem missbräuchlichen und unangemessenen Kontakt mit Patienten und Mitarbeitern hinzugeben. Er hatte Zugang zu Schlüsseln für verschiedene Abteilungen, hatte eine Reihe von Büros im Krankenhaus und sogar Zugang zur Leichenhalle, sagte das Gremium. Die unabhängige Untersuchung befragte mehr als 200 Personen und überprüfte mehr als 1.300 Dokumente über die 50 Jahre, in denen Savile mit der LGI in Verbindung gebracht wurde, die jetzt vom Leeds Teaching Hospitals NHS Trust betrieben wird.

Es stellte sich heraus, dass der erste dem Team gemeldete Missbrauchsfall 1962 stattfand, als Savile 36 Jahre alt war. Der letzte war 2009, als er 82 Jahre alt war. Das Untersuchungsgremium stellte fest, dass die Vorfälle von unzüchtigen Bemerkungen und unangemessenen Berührungen bis hin zu sexuellen Übergriffen und in drei Fällen Vergewaltigung reichten. 43 der Begegnungen fanden in öffentlichen Bereichen wie Stationen, Korridoren und Büros statt.

Die Ermittler stellten fest, dass neun Opfer einem Mitarbeiter erzählten, was zum Zeitpunkt des Missbrauchs entweder direkt oder über ihre Eltern geschehen war. Sie sagten jedoch, dass keine dieser Anschuldigungen später Personen in höheren Positionen mitgeteilt worden sei. Unter den 28 untersuchten Krankenhäusern befanden sich Moss Side in Liverpool, das heute neben Rampton und Broadmoor eine von drei psychiatrischen Hochsicherheitskliniken in England ist. Zwei ehemalige Patientinnen beschuldigten Savile, sie auf einer Station sexuell missbraucht zu haben, und eine dritte Anschuldigung stammte von einem männlichen Ex-Patienten, der behauptete, er habe gesehen, wie Savile bei einem gesellschaftlichen Ereignis im Krankenhaus die Brust einer Patientin streichelte.

Broadmoor operierte in einer Umgebung, in der sexuelle Beziehungen zwischen Mitarbeitern und Patienten toleriert wurden. Die unabhängige Untersuchung ergab, dass die Sicherheitsstandards wiederholt und eindeutig nicht eingehalten wurden. Es wurde nicht nur das unangemessene Verhalten toleriert, sondern die Atmosphäre in der Institution entmutigte auch die Berichterstattung. In dem Bericht wurden „eindeutige Mängel“ bei der Kontrolle und Überwachung des Zugangs zu einigen Stationen festgestellt. Savile hatte Schlüssel, die ihm uneingeschränkten Zugang zu den Stationsbereichen innerhalb des Sicherheitsbereichs ermöglichten.

Nachdem Savile 2004 über neue Sicherheitsvorkehrungen informiert worden war, stoppte er seine Besuche im Krankenhaus. Erst fünf Jahre später wurde sein Schlüsselrecht offiziell entzogen.Die Ermittler fanden heraus, dass Savile 1970 eine Frau in einem Wohnmobil im Digby Hospital, einer psychiatrischen Klinik in Exeter, vergewaltigt hatte, während Leeds, ein ehemaliger Patient in der psychiatrischen Abteilung des High Royds Hospital, behauptete, Savile habe Menschen während eines Kostümlaufs im Kostüm unangemessen berührt in den 1980er Jahren. Das Gremium berichtete über ihre Ergebnisse und sagte: „Aus Zeugeninterviews geht hervor, dass leitende Angestellte des Krankenhauses, wenn sie auf Saviles missbräuchliches Verhalten aufmerksam gemacht worden wären, gehandelt hätten, um dies zu verhindern.“

Dr. Sue Proctor sagte: „Bevor ich etwas über unsere Ergebnisse sage, möchte ich den Mut der ehemaligen Patienten, Mitarbeiter und Besucher der Leeds General Infirmary loben, die missbräuchliche oder unangemessene Begegnungen mit Savile erlebt haben. „Weil sie sich freiwillig gemeldet haben und uns erzählt haben, was mit ihnen passiert ist, hat der NHS in Leeds und im ganzen Land jetzt die Möglichkeit und die Verpflichtung, aus ihren Konten zu lernen und sicherzustellen, dass das, was in Leeds durch Savile passiert ist, niemals nochmal passieren kann. „Der NHS steht in ihrer Schuld und ich bin jedem von ihnen wirklich dankbar.“ Dr. Proctor sagte: „Für einige, obwohl der Missbrauch vor Jahrzehnten stattgefunden hat, bleibt ihre Erfahrung als schmerzhafte und verstörende Erinnerung bestehen, die bis heute Auswirkungen auf sie hat.“

Ein Kind, das Jimmy Savile ab seinem neunten Lebensjahr wiederholt missbrauchte, wollte unbedingt nicht von dem Pädophilen besucht werden, sie stürzte sich von einer Brücke. Das Mädchen fiel 15 Fuß und brach sich den Arm, sagte aber, der DJ habe sie immer noch aufgespürt und sie erneut sexuell angegriffen, als sie sich in einem Krankenhaus in Leeds erholte. Sie war so traumatisiert von Saviles wiederholtem Missbrauch, dass sie die Behandlung eines großen Muttermales auf ihrem Gesicht vermied, falls der Stern sie fand, und stattdessen versuchte, es zu Hause mit Bleichmittel abzuwaschen.

Die namenlose Frau ist eines von mehr als 500 Opfern, die von Savile angegriffen wurden, der als der schlimmste Pädophile Großbritanniens gilt, der 2011 im Alter von 84 Jahren starb und nie vor Gericht gestellt wurde. Heute haben 28 NHS-Trusts Berichte veröffentlicht, aus denen hervorgeht, wie ihre Patienten und Mitarbeiter von Savile gewöhnlich missbraucht wurden. Einige ignorierten Beschwerden und gaben ihm sogar Schlüssel, Privatzimmer und Zugang zu Kellern, in denen er seine Opfer tappen oder sogar vergewaltigen konnte. In anderen Fällen stimmten die Mitarbeiter auch zu, Menschen von ihren Betten in seine Unterkunft zu bringen, wo er sie missbrauchte. In Leeds General Infirmary wurde Savile selbst als DJ zum Chief Porter ernannt, wodurch er Zugang zu allen Patienten erhielt.

Das Mädchen, das von einer Brücke radelte, sagte, Savile habe sie ins Visier genommen, weil sie entstellt war, und sie benutzt, um sein eigenes Profil zu stärken. Einmal wurde sie in seinem Rolls Royce abgeholt und im St. James ‚Hospital in Leeds zur Laserchirurgie gebracht. „Savile fing an, meinen Portweinfleck zu küssen. Er kuschelte sich an meinen Hals und legte seine Hand auf meinen Rock“ , sagte sie zu The Sun. Über drei Jahre lang missbrauchte er sie weiter, selbst nachdem sie von der Yorkshire-Brücke gesprungen war. Sie sagte: „Wieder küsste und sklavte er über mich. Ich wusste, dass ich ihn nicht aufhalten konnte “ Sie beendete die Behandlung und sagte ihren Eltern:“ Ich würde lieber mit meinem Muttermal leben.“

Ein anderes Opfer sagte, dass sie von einem Portier in den Keller von Leeds General gebracht und misshandelt wurde. Sie sagte, sie habe den Krankenschwestern erzählt, was passiert sei, aber sie hätten nur gelacht. Ihre Fälle wurden als Teil einer umfassenderen Untersuchung seines Missbrauchs in NHS-Räumlichkeiten betrachtet, vor allem in Leeds und im psychiatrischen Broadmoor-Hochsicherheitskrankenhaus. Er missbrauchte auch viele im Stoke Mandeville Hospital in Buckinghamshire, aber ihr Bericht wurde bis zum Herbst verschoben.

NSPCC-Zahlen zeigen, dass von seinen Hunderten von Opfern die häufigste Altersgruppe 13 bis 15 Jahre war – und das jüngste mutmaßliche Opfer erst zwei Jahre alt war. Er missbrauchte sowohl Mädchen als auch Jungen. Darüber hinaus werden Befürchtungen untersucht, dass Savile Kinder in mehr als 20 Kinderheimen und Schulen in ganz England missbraucht hat. Vorwürfe aus den 1960er, 1970er und 1980er Jahren wurden nach Überprüfung der Dokumente durch die Metropolitan Police an das Bildungsministerium (DfE) weitergeleitet. Die lokalen Behörden und andere relevante Institutionen wurden gebeten, die Behauptungen weiter zu untersuchen, sagte Bildungsminister Michael Gove in einer schriftlichen Erklärung. Zu den Kinderheimen und Schulen, die weiter untersucht werden sollen, gehören die Henshaw School for the Blind, eine von vier Einrichtungen in Saviles Geburtsort Leeds, und ein Barnardo-Kinderheim im Londoner Stadtteil Redbridge.

In ganz England verteilt sind Kinderheime und Schulen im Fokus der Behörden. Dazu gehören unter anderem Gebiete wie Bournemouth, Devon, Gloucestershire, Leeds, London und Manchester. Edwina Currie sagte gestern Abend, sie bedauere es, jemals Jimmy Savile gesehen zu haben. Der ehemalige Gesundheitsminister sagte dem Guardian, die Berichte seien „für alle Beteiligten bestürzend“. Eine NHS-Untersuchung ergab, dass der Beamte Cliff Graham Savile in die Broadmoor-Taskforce berufen hatte und Miss Currie die Entscheidung später mit einem Stempel versehen hatte. Sie unterstützte Saviles Versprechen, die Prison Officers Association wegen Arbeitspraktiken zu konfrontieren, und sagte damals: „Er ist ein erstaunlicher Mann und hat mein volles Vertrauen.“ Letzte Nacht fügte Miss Currie hinzu: „Bedauern? Ich wünschte, wir hätten noch nie Haut oder Haare von ihm gesehen. “

Der abscheuliche Missbrauch, den Jimmy Savile in Krankenhäusern im ganzen Land begangen hat, wird „das ganze Land bis ins Mark erschüttern“, sagte Jeremy Hunt heute, als er sich offiziell bei den Opfern des Pädophilen entschuldigte. Der Gesundheitsminister sagte, die Opfer seien „immer wieder“ ignoriert worden, weil Savile als „etwas exzentrischer nationaler Star“ angesehen wurde. In Wirklichkeit war er ein widerlicher Sexualstraftäter, der „das Vertrauen einer Nation für seine eigenen abscheulichen Zwecke ausnutzte“, sagte Hunt einem fassungslosen Unterhaus. Einzelheiten zur Terrorherrschaft des späteren DJ in NHS-Krankenhäusern im ganzen Land wurden in 28 heute veröffentlichten Berichten enthüllt. Die Untersuchungen ergaben mindestens 60 Opfer im Alter zwischen fünf und 75 Jahren in 28 Einrichtungen, darunter das Krankenhaus in Leeds, Broadmoor und Stoke Mandeville.

Savile prahlte damit, Sex mit Leichen zu haben, und hatte Schmuck aus Glasaugenden er von ihren Körpern entfernt hat. Herr Hunt sagte, einige der Berichte, die in der „Litanei“ des Missbrauchs enthüllt wurden, seien „zu schrecklich“, um im Unterhaus wiederholt zu werden. Herr Hunt sagte gegenüber den Abgeordneten: „Die heutigen Berichte werden dieses Haus und unser Land bis ins Mark erschüttern.“ „Savile war ein gefühlloses, opportunistisches, böses Raubtier, das Personen missbrauchte und vergewaltigte, darunter viele Patienten und junge Menschen, die zu Recht Sicherheit erwarteten. Seine Handlungen erstrecken sich über fünf Jahrzehnte – von den 1960er bis 2010. „Der Familienfavorit, der von Millionen geliebt wurde, hat seine Popularität dazu benutzt, seine eigenen bösen Taten zu verüben und zu vertuschen.“

Während fünf Jahrzehnten des Missbrauchs nutzte Savile seine Berühmtheit, um Zugang zu Patienten auf Stationen zu erhalten, und „unerklärlicherweise“ durfte er sogar Patientinnen beobachten, die sich zum Baden nackt ausgezogen hatten, sagte Hunt. „Als Nation zu dieser Zeit hielten wir Savile in unserer Zuneigung für einen etwas exzentrischen nationalen Schatz mit einem starken Engagement für wohltätige Zwecke. Die heutigen Berichte zeigen, dass er in Wirklichkeit ein kranker und produktiver sexueller Missbraucher war, der wiederholt das Vertrauen einer Nation für seine eigenen abscheulichen Zwecke ausnutzte.“ Selbst wenn sich die Opfer zu Wort meldeten, wurden sie von Mitarbeitern ignoriert, die ihnen entweder nicht glaubten oder Angst vor der Macht hatten, die Savile ausüben konnte.

Herr Hunt fuhr fort: „Die Systeme zum Schutz der Menschen waren entweder zu schwach oder wurden ignoriert. Menschen und Institutionen haben alle Augen zugedrückt. Deshalb möchte ich mich heute im Namen der Regierung und des NHS bei allen Opfern entschuldigen, die von Savile in vom NHS geführten Einrichtungen missbraucht wurden. Wir haben sie schlecht im Stich gelassen, und so lange es auch her ist, viele von ihnen erleben immer noch den Schmerz, den sie durchgemacht haben.“ Er forderte die Abgeordneten auf, sich an Saviles Opfer zu erinnern: „Sie waren mutig. Sie wurden bestätigt. Savile war ein Feigling. Er wurde beschämt. Das System konnte ihn nicht am Missbrauch hindern. Es hat nicht gehandelt, als die Leute gesprochen haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass dies erneut geschieht.“

Die Opfer von Savile könnten vom Steuerzahler eine Entschädigung für den Missbrauch erhalten, der in den Räumlichkeiten des NHS stattgefunden hat. Aber wenn das Geld in seinem Testament ausgeht, wird die Regierung eingreifen. In den Commons sagte Labours Schattengesundheitsminister Andy Burnham: „Die Regierung sollte angesichts der Erkenntnisse in Betracht ziehen, die öffentlichen Finanzen zuzuweisen, um sicherzustellen, dass alle von Savile geschädigten Menschen angemessen unterstützt und entschädigt werden.“ Als Antwort sagte Herr Hunt: „Die Regierung wird dies versichern. Wenn es also Ansprüche gibt, die vom Nachlass nicht erfüllt werden können, werden wir dies aus öffentlichen Mitteln finanzieren. Aber wir glauben, dass das Anwesen aus offensichtlichen Gründen der erste Startpunkt ist.“

Daily Express: Jimmy Savile war Teil eines satanischen Ringes

Übersetzung des Artikels vom 13.Januar 2013 im Daily Express (By James Fielding):

Jimmy Savile vergewaltigte ein 12-jähriges Mädchen
Jimmy Savile vergewaltigte ein 12-jähriges Mädchen

Der perverse Star trug ein Kapuzengewand und eine Maske, als er das erschrockene Opfer in einem kerzenbeleuchteten Keller missbraucht hatte. Er sang auch „Heil Satan“ auf lateinisch, während andere pädophile Teufelsanbeter sich anschlossen und das Mädchen am Stoke Mandeville Krankenhaus in Buckinghamshire angriffen. Der Missbrauch, der 1975 stattfand, legt ein finsteres Licht auf die 54 Schreckensjahre des ehemaligen DJs.

Savile, der im Oktober 2011 im Alter von 84 Jahren gestorben ist, ist jetzt Großbritanniens schlimmster Sexualverbrecher, nachdem die Polizei mitgeteilt hatte, dass er mindestens 450 Opfer im Alter von acht bis 47 Jahren missbraucht habe.

Das Mädchen behielt ihr Trauma für fast 20 Jahre für sich, bevor sie sich schließlich der Therapeutin Valerie Sinason anvertraute. Dr. Sinason erzählte dem Sunday Express, dass sie 1992 zum ersten mal mit dem Opfer sprach. „Sie war ein Patient in Stoke Mandeville im Jahr 1975, als Savile dort ein regelmäßiger Besucher war.“

„Sie erinnerte sich, in einen Raum geführt worden zu sein, der sich in der untersten Ebene des Krankenhauses befand und mit Kerzen gefüllt war, der nicht regelmäßig von Mitarbeitern benutzt wurde. Mehrere Erwachsene waren dort, darunter Jimmy Savile, der wie die anderen eine Robe und eine Maske trug.“

„Sie wurde belästigt, vergewaltigt und geschlagen und sie hörte sie Worte singen, die wie „Ave Satanas „klangen, eine lateinisierte Version von“ Heil Satan „. Es wurde kein anderes Kind erwähnt und sie kann sich nicht erinnern, wie lange der Angriff gedauert hat, aber sie war äußerst verängstigt und erschüttert. “

Savile war zwischen 1965 und 1988 freiwilliger Träger und Geldbeschaffer im Krankenhaus und hatte dort sein eigenes Quartier.

Fünf Jahre nach dem Krankenhausangriff missbrauchte er ein zweites Opfer während einer weiteren schwarzen Messezeremonie in einem Haus in einer wohlhabenden Londoner Gegend.

Die Frau war damals 21 Jahre alt und musste an einer Orgie teilnehmen, die später eine dunklere Wendung nahm.

Dr. Sinason, Direktorin der Klinik für dissoziative Studien in London, sagte: „Ein zweites Opfer kam 1993 auf mich zu. Sie sagte, sie sei 1980 als angeblich zustimmende prostituierte Frau auf einer Party in einem Londoner Haus ausgeliehen worden.“

„Der erste Teil des Abends begann mit einer Orgie, aber auf halbem Weg gingen einige der Teilnehmer.“

„Zusammen mit anderen jungen Frauen wurde das Opfer in einem anderen Raum bewacht, bevor es zurückgebracht wurde, um Savile in einer Art Zeremonienmeister-Rolle mit einer Gruppe in Roben und Masken zu vorzufinden. Auch sie hörte lateinische Gesänge und erkannte sofort satanistische Insignien. Obwohl das Mädchen eine junge Erwachsene war, die älter als das Einwilligungsalter war, hatte sie in der Vergangenheit sexuellen Missbrauch erlitten und war äußerst verletzlich. “

Beide Opfer kontaktierten Dr. Sinason, die Präsidentin des Instituts für Psychotherapie und Behinderung ist, während sie an einer vom Gesundheitsministerium finanzierten Studie über sexuellen Missbrauch während Ritualen und religiösen Zeremonien beteiligt war. Sie sagte: „Diese beiden Zeugen sprachen zu der Zeit mit der Polizei, waren aber verletzliche Zeugen, und wenn sie auf Überraschung oder Schock stießen, wagten sie es nicht, alle Details zu nennen. “

Die Polizei ergriff keine Maßnahmen.

Dr. Sinason fügte hinzu: „Savile war in den frühen Neunzigern noch eine große Berühmtheit, vergessen wirdas nicht, und es wurden nie Maßnahmen gegen ihn oder einen der anderen Beteiligten ergriffen.“

„Keines der beiden Mädchen kannte sich, sie lebten in verschiedenen Teilen des Landes und kontaktierten mich im Abstand von einem Jahr, doch ihre Erfahrungen sind sehr ähnlich. Ob Savile ein praktizierender Satanist war oder sich nur gerne so anzog, um seine Opfer noch mehr zu erschrecken, wird vielleicht nie bekannt werden, aber er hat diese beiden Mädchen geistig vernarbt. “

Dr. Sinason hat Einzelheiten des Missbrauchs an Beamte der Savile-Untersuchung, Operation Yewtree, weitergegeben.

Ein am Freitag von der Metropolitan Police und dem NSPCC veröffentlichter gemeinsamer Bericht deckte mindestens 30 Missbrauchsfälle in Stoke Mandeville auf.

Das Krankenhaus sagte, es sei nicht in der Lage, sich zu Einzelfällen zu äußern, während die eigenen „Speaking Out“ -Untersuchungen laufen.

Anne Eden, Geschäftsführerin des Buckinghamshire Healthcare NHS Trust, sagte: „Wie der Name der Untersuchung andeutet, ist es sehr wichtig, von jemandem zu hören, der etwas darüber weiß, oder von jemandem, der aufgrund des angeblichen Verhaltens von Jimmy Savile Unterstützung benötigt. ”