Dutroux-Affäre

Die Dutroux-Affäre war eine durch das Versagen der belgischen Polizei und Justiz bei der Aufklärung der Morde und Kinderschändungen des Marc Dutroux ausgelöste Staatskrise in Belgien. Wie immer in solchen Fällen, die darauf hinweisen, dass höchste Gesellschaftschichten und Regierungskreise involviert sind, findet gröbstes „Versagen“ der für Verbrechensaufklärung und Strafverfolgung zuständigen Organe statt. So auch in diesem Fall in Belgien. Weitere Kennzeichen solcher Fälle sind zahlreiche tote Zeugen.

Personen

Bekannte Opfer

  1. 24. Juni 1995: die beiden Mädchen Julie Lejeune und Melissa Russo werden in Grâce-Hollogne entführt. Sie verhungerten in dem Kellerverlies von Marc Dutroux in Marcinelle bei Charleroi. Ihre Leichen wurden am 17. August 1996 in Sars-la-Buissière zusammen mit der von Bernard Weinstein gefunden.
  2. 22. August 1995: die beiden Mädchen Eefje Lambrecks (19) und An Marchal (17) werden entführt
  3. 28. Mai 1996: die zwölf Jahre alte Sabine Dardenne wird im belgischen Kain auf dem Weg zur Schule entführt. Sie war 80 Tage in den Händen Dutroux’s und wurde befreit.
  4. 9. August 1996: die 14-jährigen Laetitia Delhez wird in Bertrix entführt. 6 Tage später Befreiung bei der Verhaftung Dutroux’s.
Bekannte Täter
Dutroux und die bekannten Mittäter

Marc Dutroux
Michelle Martin[doesn’t exist] (Ex-Frau von Dutroux)
Bernard Weinstein[doesn’t exist]
Michel Nihoul[doesn’t exist]
Michel Lelièvre[doesn’t exist]

Zeugen

Seit Prozessbeginn sind 27 Zeugen [¹] auf mysteriöse Weis umgekommen. Viele Zeugen wurden schon vor Prozessbeginn für unzurechnungsfähig erklärt.[²]

Tote Zeugen

  1. 4. Juli 1995: Alexandre Gosselin, Nachbar von Bernard Weinstein, stirbt
  2. 25. August 1995: Guy Goebels, Gendarm der das Verschwinden von Julie und Melissa untersuchte, beging in seiner Wohnung Selbstmord mit seiner Dienstwaffe
  3. November 1995: Bernard Weinstein, Komplize Dutroux, wird von Dutroux vergiftet
  4. 5. November 1995: Bruno Tagliaferro, Schrotthändler, vergiftet. Wollte gegen Dutroux aussagen.
  5. 2. April 1995: Jean-Pol Taminiau verschwindet. Er hatte eine Garage in der Nähe eines der von Dutroux gemieteten Häuser gemietet. Ein Jahr nach dem Verschwinden wird ein Fuß von Taminiau gefunden.
  6. 26 Juli 1995: Francois Reyskens, wurde kurz vor einer Anhörung von einem Zug überfahren
  7. 21. Februar 1996: Simon Poncelet, Polizist, welcher im Autoschiebermilieu um Dutroux ermittelte, wurde während des Nachtdienstes in seinem Büro erschossen.
  8. 22. August 1996: Michel Binon, Selbstmord
  9. 5. Dezember 1996: Michel Poiro, Nachtclubbesitzer der mit Nihoul bekannt war, wird erschossen. Wollte sich mit den Eltern von Julie und Melissa treffen.
  10. 5. März 1997: Joseph Toussaint, Beichtvater von Michelle Martin, stirbt an einer Herzattacke.
  11. 7. März 1997: Christian Coenraets, Häftling, der über seine Beziehung zu Weinstein aussagen sollte, aber einen Tag vor der Aussage floh, wird einen Monat später tot aufgefunden.
  12. 25. April 1997: José Steppe, stirbt zwei Tage, bevor er gegenüber einem Journalisten und der Gendarmerie aussagen konnte.
  13. 2. Juli 1997: Virginie Pinon, stirbt an Mukoviszidose.
  14. 16. November 1997: Gérard Vannesse, Verfolger von Dutroux, stirbt an einer Trombose.
  15. 5. April 1998: Brigitte Jenart, war befreundet mit Michel Nihoul, begeht Selbstmord.
  16. 7. April 1998: Anna Konjevoda wird tot in der Maas gefunden, die Leiche weist Spuren von Schlägen und Würgen auf.
  17. 15. November 1998: Gina Pardaens, Sozialarbeiterin, die Opfer eines Kinderpornoringes betreut, stirbt bei einem Verkehrsunfall, nachdem sie Morddrohungen bekommen hat.
  18. 18. Dezember 1998: Fabienne Jaupart, Ehefrau von Bruno Tagliaferro, verbrennt in ihrem Bett.
  19. 13. Juli 1999: Staatsanwalt Hubert Massa begeht Selbstmord.
  20. 15. August 1999: Grégory Antipine, Polizeibeamter, begeht Selbstmord durch Erhängen.
  21. 4. November 1999: Sandra Claeys, Ex-Freundin von Michel Lelièvre begeht Selbstmord.
  22. 1. März 2001: Jean-Jacques Feront, Pädophilenjäger. Stirbt an einer Herzattacke.
  23. 28. März 2001: Nadège Renard, Ex-Freundin von Jean-Pol Taminiau, stirbt bei einem Autounfall.
  24. 17, Mai 2001: Pierre-Paul „Pepe“ De Rycke, Bekannter von Nihoul, begeht Selbstmord
  25. 15. November 2001: Philippe Deleuze, An Krankheit verstorben, Partner in der Firma von Bouty und Nihoul
Die X-Zeugen

[³][⁴]

Der weiße Marsch

Am Sonntag ,dem 20.10.1996 machten die Belgier ihrem Unmut über die unzureichenden und verschleppten Ermittlungen im Fall Dutroux Luft und versammelten sich zum „Weißen Marsch“ durch Brüssel untwer dem Motto „Schützt unsere Kinder“. Es wird geschätzt, dass 300.000 Menschen teilnahmen.

Dokumentationen

Die Spur der Kinderschänder – Dutroux und die toten Zeugen

ZDF (2001) von Piet Eekman

Quellen

[¹] Wikipedia, Todesfälle nach der Verhaftung
[²] Welt, Die offenen Fragen bleiben
[³] Das X-Dossier zum Download als RAR-File bei isgp.nl
[⁴] Die Zeit: 26. Februar 2004, Das Trauma von Belgien

Hinweise

↑ Focus: Die Chronologie des Schreckens
↑ Deutschlandfunk: Tiefer Schock und schleichende Verdrängung – Belgien und die Kindermorde
↑ ISGP.nl: die umfangreichste Recherche zu Netzwerken des Kinderhandels

Stichwörter

  1. Polizeiliche Manipulationen
  2. Natascha Kampusch
  3. Kinderhändler-Ring
  4. Kindesentführung
  5. Verschwörung

Kröll, Franz

Franz Kröll, Chefermittler des BMI im Fall Kampusch
Franz Kröll, Chefermittler des BMI im Fall Kampusch

Der Chefermittler der „SoKo Kampusch“, Franz Kröll auf starb auf der Terrasse vor seiner Wohnung in Graz durch einen Kopfschuss. Er war der Meinung, hinter dem Fall der Natascha Kampusch[doesn’t exist] würde eine Verschwörung[doesn’t exist] bis in höchste politische Kreise stecken. Zitat oe24.at:

„Der Fall hat eine Dimension wie Lucona. Ich bin knapp davor, ihn zu lösen und die Kriminellen zu entlarven“

Der Fall Natascha Kampusch

Am Morgen des 2. März 1998 wurde Kampusch auf dem Weg zur Schule in einen Kleintransporter gezerrt und 8 Jahre (3096 Tage) lang im niederösterreichischen Strasshof durch Wolfgang Přiklopil festgehalten. Sie konnte am 23. August 2006 flüchten. Laut offiziellen Angaben , die sich auf die Aussage von Ernst H. stützen, beging Přiklopil daraufhin Selbstmord.

Die Leitung der Ermittlungen übernahm Franz Kröll. Er kam zu dem Ergebnis, dass die Einzeltäter-Theorie nicht aufrecht zu erhalten war. Von Seiten der Staatsanwaltschaft wurde er ständig bei den Ermittlungen behindert. Er konnte nie mit N.Kampusch persönlich sprechen. [¹] Außerdem durfte er 2009 6 von 7 Gesprächsprotokollen mit N.Kampusch nicht einsehen.

Die Causa Kampusch geht weiter

Der Bruder des verstorbenen Franz Kröll, Karl Kröll hat Anzeige wegen Mordes an Přiklopil gestellt. Es liegen Hinweise vor, die gegen die Selbstmord-These sprächen. Unterstützung erhält er von Johann Rzeszut, ehemaliger Präsident am Obersten Gerichtshofs in Wien und Mitglied der Evaluierungskommission, die durch das Innenministerium zur Aufdeckung möglicher Ermittlungspannen im Fall Kampusch berufen wurde [²]. Eine dobiose Rolle in dem Fall spielt Ernst H., damals Freund und Geschäftspartner Přiklopils.

Quellen und Hinweise

[¹] Focus, Fall Kampusch: Chefermittler hingerichtet?
[²] Spiegel: Kampusch-Entführer Priklopil: Staatsanwaltschaft prüft Zweifel an Selbstmordtheorie
Die Aufdecker (Forum, das alle Aspekte zum Fall Kampusch sammelt und analysiert)
oe24.at: 50 Rätsel im Fall Natascha Kampusch

Stichwörter

Polizeiliche Manipulationen
Natascha Kampusch
Kinderhändler-Ring
Kindesentführung
Verschwörung

Rosa Ballette & geschützte Pornographen… Einige post-christliche Wahrheiten, Teil1

Bei der Recherche nach Material zu rituellem Kindesmissbrauch stieß ich auf einen Artikel im „Human Life Review“ von Alexandra Cohen aus dem Jahre 1997 (Druckversion (S.53-60), archivierte Version auf free republic). Ich habe mir die Mühe gemacht, ihn ins Deutsche zu übersetzen. Er beleuchtet einige Hintergründe zu den Vorkommnisse in Belgien in den 80’er Jahren, unter Anderem zu den Rosa Balletten und der Killerbande von Brabant. Bitte Ergänzungen oder Berichtigungen als Kommentar einsenden. Der besseren Lesbarkeit wegen in zwei Teilen.

Alexandra Cohen, Mitglied des belgischen Parlaments ist Mutter von fünf Kindern und ehemalige Dozentin (für Linguistik) an der Universität Gent und Antwerpen.

Im März dieses Jahres (1997, Anm. des Ü.), wurde noch eine weitere Leiche eines grausam ermordeten Kindes in Belgien gefunden. Es war die Leiche der neunjährigen Loubna, die vor fünf Jahren entführt, sexuell missbraucht, gefoltert und ermordet wurde. Loubna ist Opfer Nummer fünf, nach Julie, Melissa, An und Eefje. Es fehlen noch etwa ein Dutzend anderer Kinder (hauptsächlich Mädchen aber auch ein paar Jungs). Einige von ihnen verschwunden schon vor zwanzig Jahren. Ein Kollege von mir ist Mitglied der parlamentarischen Untersuchungskommission, die eingerichtet wurde, um zu untersuchen, was in der gerichtlichen Untersuchung der Fälle von Kindesmissbrauch alles schief gelaufen ist. Er sagte zu mir, die belgische Behörden erwarten, weitere Leichen in naher Zukunft zu finden.

Darf ich mich vorstellen: Ich bin Politikerin, Mitglied des belgischen Parlaments und Mutter von fünf Kindern, drei Mädchen und zwei Jungen. Mein ältester Sohn ist dreizehn, meine Jüngste fünf. Als Loubna gefunden wurde und die Details ihres Todes bekannt wurden, machte es mich körperlich krank. Viele Eltern in Belgien fühlen sich krank in diesen Tagen, und leider scheint es, dass unser Dilemma noch nicht beendet ist.

Der Gestank (orig. sewers, Kanalisation, Anm. des Ü.) von Belgien begann Anfang August letzten Jahres, als es Polizisten gelang, Sabine und Laetitia, zwei junge Mädchen von zwölf und vierzehn Jahren, die in den vorangegangenen Monaten entführt worden waren , zu retten. Die Mädchen wurden aus einem Verlies befreit, wo sie als Sexsklaven für Perverse gehalten worden waren. Bald nach der Entdeckung von Sabine und Laetitia fanden sie die Leichen von Julie und Melissa, zwei acht – jährige Mädchen, die im Juni 1995 entführt worden waren. Sie wurden eingesperrt, brutal vergewaltigt und gefoltert über Monate, bevor sie schließlich verhungerten (offenbar im Februar, 1996).

Marc Dutroux, Quelle: CNN

Im September 1996, einen Monat nach der grausigen Entdeckung von Julie und Melissa, wurden die Leichen von An und Eefje gefunden. Diese jungen Frauen, siebzehn und neunzehn Jahre alt, wurden im August des Vorjahres ebenfalls entführt. Die Polizei hat nie die schrecklichen Dinge offenbart, die ihnen widerfahren sind, noch unter welchen Umständen sie starben. Möglicherweise denken die Behörden, dass den Belgiern dieses Grauen nicht zuzumuten ist? Das einzige, was wir wissen ist, dass An und Eefje von der gleichen Bande entführt, misshandelt und schließlich ermordet wurden, wie Julie, Melissa, Sabine und Laetitia. Diese Bande wurde von einem Mann namens Marc Dutroux angeführt, der schon wegen sexuellen Missbrauchs aktenkundig geworden ist.

Er wurde im April 1989 für die Vergewaltigung von fünf Kindern und der sexuellen Folter einer älteren Frau zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Angesichts seines „guten Verhaltens“ im Gefängnis (keine potenziellen Opferopfer (orig. no potential victims victims)) wurde seine Strafe gekürzt. Dies wurde durch eine vom König von Belgien gewährte Amnestie verstärkt, was dazu führte, dass er im April 1992 freigelassen wurde. Amerikaner können schwer glauben, was als nächstes passiert ist – aber Sie auch nicht in einem Wohlfahrtsstaat.

Keller von Marc Dutroux, Quelle: CNN

Was geschah, war folgendes: nach der Entlassung aus dem Gefängnis beantragte und erhielt Marc Dutroux offiziellen Invaliden-Status, was ihn zu großzügigen Sozialleistungen berechtigte. Er behauptete, die Gefangenschaft habe bei ihm psychische Schäden hinterlassen, so dass er nie wieder als Elektriker würde arbeiten können. Als Konsequenz daraus erhielt er zusammen mit seiner Komplizin und Frau Michelle Martin (sie half bei den Entführungen und bei der Gefangenhaltung der der Kinder, missbrauchte sie aber nicht) eine monatliche Rente in Höhe von ca. 90.000 belgischen Franc (2.700$!) aus dem Sozialsystem. Ein Teil dieses Geldes wurde von Dutroux verwendet, um Zellen in einigen der Keller der acht (!) Häuser, die er besaß, zu bauen. Er brauchte sie, um dort die Mädchen gefangen halten zu können.

Dies war allgemein bekannt bei einigen seiner Freunde, von denen einer die Polizeibehörden im Oktober 1993 ordnungsgemäß unterrichtete. Die Polizei sah aber keinen Grund zu reagieren. Nachdem die ersten Mädchen entführt worden waren, dauerte es mehr als ein Jahr, bis die Polizei Marc Dutroux als ernsten Verdächtigen betrachtete. Er wurde eher zufällig verhaftet, weil eine Nonne, deren Hobby es war, Kfz-Kennzeichen auswendig zu lernen, daran dachte, sein Auto in der Nähe des Ortes gesehen zu haben, wo Laetitia entführt worden war. Infolgedessen konnten die Polizei am 15. August Sabine (entführt am 28. Mai 1996) und Laetitia (am 9. August entführt) lebend aus dem Verlies von Dutroux befreien.

Kurz nach der Verhaftung von Dutroux und seiner Frau wurde der Brüsseler Geschäftsmann Michel Nihoul[doesn’t exist] inhaftiert. Es ist nicht klar, ob Dutroux die Kinder auf Anordnung von Nihoul entführt hat oder ob Nihoul nur ein „Kunde“ war, der Mädchen von Dutroux mietete oder kaufte. Auf jeden Fall organisierte Nihoul Sexpartys für alle Arten von Perversen aus höheren Kreise wie der Armee, der Polizei, der Justiz und dem politischen und Medienumfeld. Gerüchte über die Sexpartys, die sogenannten „Rosa Ballets“ (Les Ballets Roses), gehen seit etwa zwei Jahrzehnten in Belgien um. Die Namen von prominenten Politikern und sogar der gegenwärtige belgische König, Albert (der seinem Bruder 1993 folgte und den Ruf eines Playboys hatte) wurden in diesem Zusammenhang erwähnt. Aber niemand konnte etwas beweisen. Es gab zwar diese Gerüchte über die „Pink Ballets“, aber viele Journalisten verurteilten sie als das belgische politische Äquivalent zum Loch-Ness-Monster. Obwohl einige behaupten, ihren Schatten gesehen zu haben, glauben ernste Menschen nicht, dass sie existieren.

Opfer Nummer Fünf, Loubna, wurde von dem Automechaniker Patrick Derochette[doesn’t exist] an einem sonnigen Nachmittag im August 1992 entführt, als das neunjährige Mädchen auf dem Weg zu einem Lebensmittelgeschäft war und an Derochette’s Garage vorbei ging, eine Straße weg von wo sie wohnte. Wie Dutroux hatte Derochette auch eine Vorstrafe wegen Kindesmissbrauchs. Er hatte zuvor vier Jungen vergewaltigt und saß sieben Wochen im Gefängnis (ja, nicht einmal zwei Monate!) wegen dieser Taten, weil Ärzte behaupteten, er sei eine Art Irrer, der nichts für sein Verhalten könne.

Er vergewaltigte Loubna und behauptete, dass ihr Tod ein Unfall war, weil sie fiel und ihr Kopf gegen einen eisernen Stamm prallte. Er versteckte dann ihren Körper im Kofferraum eines Autos, was dann fünf Jahre im Keller seiner Garage rumstand. Eine Zeugin, eine Schulfreundin von Loubna, behauptet, dass sie das Mädchen zwei Wochen nach ihrem Verschwinden in Derochette’s Auto gesehen habe. Die Polizei nahm diese Zeugin nicht ernst und behelligte Derochette nicht, bis die gesamte Untersuchung zu Loubnas Verschwinden Anfang dieses Jahres wiederholt wurde. Ihr Körper wurde am 5. März bei Derochette in dem Kofferraum gefunden. Wenn die Zeugenaussagen stimmen, wurde Loubna auch als Kindprostituierte für eine Zeit benutzt. Die Polizei hat herausgefunden, dass Derochette Michel Nihoul kannte. Die beiden besuchten die gleichen Sex-Bars und Nihoul bekam sein Benzin in der Garage von Derochette.

Resümee die erste… Schweinegrippe

Nachdem in meiner Umgebung keiner gestorben ist, die Grippe wie jedes Jahr um die Zeit die Leute reihenweise ins Bett bringt und sie nach viel Bettruhe und Schnupfen-Mittelchen wieder fit sind, ist es Zeit, mal Resümee zu ziehen. Einige meiner Bekannten sind der Meinung, das sie Schweinegrippe hatten, natürlich weil es ihnen der Arzt so gesagt hat. Mal sehen, was nächstes Jahr für ein Tier herhalten muss.
Eigentlich kann man mittlerweile davon ausgehen, dass immer, wenn zum “Wohle der Menschheit” viele, viele Milliarden Gelders ausgegeben werden, es sich um Korruption im großen Stil handelt. So sind auch im Fall der “Pandemie der Schweinegrippe” einige unschöne Tatsachen an die Oberfläche getreten, die natürlich von unserer Systempresse mal wieder nicht erwähnt werden. Jetzt versuchen Regierungen, ihre sinnlos angeschafften Impfstoff-Bestände an den nächst Besten los zuwerden.

Und mitten drin mal wieder die WHO. Einer, der sich besonders in der Panikmache hervorgetan hat, ist ein gewisser Prof. Osterhaus, seines Zeichens für die WHO tätig,  gleichzeitig Inhaber und Mitbegründer der Biotechnologie-Firmen ViroClinics BV und VitoNative BV und eng verbandelt mit der Pharma-Industrie. So schafft man sich ein krisensicheres Standbein: man proklamiere ein Problem und präsentiere gleich die Lösung.

Aber es regt sich Widerstand: auf Initiative von Dr. Wolfgang Wodarg wird es einen Untersuchungsausschuss in Brüssel geben, der die Verquickung zwischen Big-Pharma und staatlichen Behörden klären soll. Bleibt nur zu hoffen, dass die Sache nicht zu halbherzig angegangen wird und im Sande verläuft. Aber ich habe da wenig Hoffnung, weil viel zu viel Geld im Spiel ist.

Wurde irgend jemand durch unserer Presse über diese Vorgänge fundiert informiert?

Schweine, Grippe oder was? Update

Ich habe einen sehr aufschlußreichen Artikel von dem von mir sehr geschätzten F. William Engdahl gefunden, der den Verdacht erhärtet, dass bei der Ausrufung der Pandemiewarnung bezüglich der “Schweinegrippe” nicht alles mit rechten Dingen zu ging. Ich zitiere mal:

Die staatlichen britischen Aufsichtsbehörden im Fall eines Gesundheitsnotstands und möglicher Epidemien lassen sich bei der Entscheidung über die akute Bedrohung durch eine bestimmte Krankheit von einem wissenschaftlichen Beirat, dem Scientific Advisory Council for Emergencies oder SAGE (Wissenschaftlicher Beirat für Notfallsituationen) beraten. Jetzt ist bekannt geworden, dass ein führendes Mitglied des britischen SAGE, Professor Sir Roy Anderson, bezahltes Vorstandsmitglied des großen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline ist, der an der Herstellung des von der WHO empfohlenen antiviralen Medikaments Relenza und eines Impfstoffs gegen H1N1 Influenza A oder beteiligt ist.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.