Erhellendes zum WWF Teil 1 (via Maulwurfhuegel R.I.P.)

Beim Streifzug durchs Netz findet man manchmal wahre Perlen. Hier ist so eine in 4 Teilen. Original gehostet bei Freenet. Die Seiten gibt es nicht mehr. Aber bei archive.org sind sie noch auffindbar (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4).

Der WWF hat Geburtstag …

2003 aus einem Forum …
– Teil 1 –
Autor: Ronald

… und stellt zum 40. auf seiner Web-Seite seine Erfolge heraus. Auch ich finde, es ist an der Zeit diese „selbstlosen Umweltschützer“ einmal mit …

„An ihren Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Worten“…

zu konfrontieren, denn der WWF stellt nicht seine gesamten Erfolge aus, wie ich bei meiner Durchsicht feststellen konnte.

Beginnen werde ich mit den beiden Maskottchen; seiner Gnaden dem Prinzgemahl ihrer Majestät Themse-Liesl und heimlichen Gründer des WWF und wie auch anders, dem Panda.

Nun habe ich noch eine große BITTE für den Ablaufs der Diskussion. Damit die gesammelten „Erfolge“ des – World Wide Fraud – übersichtlich bleiben, möge der geneigte Diskutant immer dieses Posting als Ausgangspunkt für Fragen und Anregungen nehmen, damit ich weitere Fundstücke aneinander stellen kann.

mfg

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Der „Gründer“ Prinz Philip

Rundschreiben des World Wildlife Fund vom 17 Juli 1987:

Paff! Der Schuß trifft sein Ziel, und eine Nashornmutter stirbt. Ihr verlassenes kleines Kalb ist nun ebenfalls zum Tode verurteilt. Wieder nähert sich eine unserer gefährdeten Arten der Ausrottung, während der Blutdurst der Wilderer wächst. Diese Schreiben verurteilte die „hochmütigen Männer im Nahen Osten“, die „verbrecherisch und leichtfertig“ das Rhinozeros dezimieren, um sein Horn als kunstvoll geschnitzte Messergriffe bei ihren Zeremonien zu verwenden.

Im Januar 1961, wenige Monate bevor er den World Wildlife Fund zur Rettung der gefährdetsten Tierarten der Welt ins Leben rief begleitete Prinz Philip, Königin Elisabeth bei einem Staatsbesuch in Indien. Unter den Attraktionen die einer ihrer Gastgeber, ein Rajah in Jaipur, den königlichen Gästen bot, war eine Tigerjagd. Von einem sicheren Hochstand in den Bäumen aus schoß Philip einen der berühmten indischen Tiger, der von Ziegen angelockt wurde, die der Fürst ringsum an Pflöcken hatte anbinden lassen. Das Foto, das Prinz Philip stolz neben seinem vom Kopf bis zum  fast 3 m messenden Opfer zeigte, erregte weltweit Empörung.

Der Prinzgemahl setzte seine Reise fort, kam in Katmandu mit einem auffälligen Verband am Zeigefinger an und erklärte, eine Verletzung hindere ihn daran, an der traditionellen königlichen Jagd „aktiv“ teilzunehmen; er wolle aber trotzdem mitgehen.300 Elefanten dienten dazu, das Wild aufzuscheuchen; auf einem von ihnen ritten Philip und Elisabeth, und die Queen ließ ihre Kamera surren. An jenem Tag wurden mehrere Tiger erlegt, aber keiner davon offiziell von Philip, und ein äußerst seltenes indisches Nashorn. Davon waren weltweit nur noch 250 Exemplare übrig, seit britische Teepflanzer die meisten abgeschossen hatten.

Während die Elefanten vorwärts gingen, geriet ein weibliches Nashorn in ihren sich schließenden Kreis. Ein Mitglied des königlichen Gefolges, Lord Alex Douglas-Home, bekannt als einer der besten Schützen Englands, schoß neben das Tier in der Absicht, es zu verscheuchen. Das Nashorn tappte jedoch weiter – Philip in den Weg.

„Zu jedermans Entsetzen erschoß Philip es“, berichtete Ian Mc Phail, der Leiter des ersten internationalen Beschwerdebüros des WWF, später einem britischen Filmteam. Das erschreckte Nashornkalb flitzte zwischen den Beinen der Elefanten durch und entkam.

„Es mußte sicher ebenfalls sterben. Es war zu jung, um für sich selbst zu sorgen“, sagte Mc Phail. Die ganze Sache wurde vertuscht, erklärte Mc Phail, denn es bestanden bereits Pläne zur Gründung des World Wildlife Fund. Auch ich habe mitgeholfen, die Angelegenheit zu vertuschen, sagte er 1990 dem Filmteam – er habe geglaubt, es sei wichtiger, verschiedene Tierarten in ihrer Gesamtheit zu retten.

Philips persönliches Verhalten ist auch charakteristisch für das des World Wildlife Fund als Organisation. Dazu muß man wissen, daß der WWF von Anfang an die persönliche Domäne Philips war. Er überwachte die Aktivitäten fast bis in die kleinsten Einzelheiten. Sir Peter Scott, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Internationalen WWF-Rats, erklärte Anfang der 80er Jahre in einem Interview, warum Prinz Bernhard und nicht Prinz Philip der erste Präsident des WWF-lnternational wurde:

Als wir den WWF gründeten, hätte ein britischer Präsident zu kolonialistisch ausgesehen. Dennoch sei Prinz Philip und nicht Prinz Bernhard die treibende Kraft gewesen, betonte Scott eine Behauptung, die andere führende Leute des WWF bestätigten.

Der Pandabär

Als er im November 1961 gegründet wurde, verkündete der WWF, er habe die Antwort auf die drohende Ausrottung vieler Tierarten:

„Es gibt für sie nur eine Hoffnung – der liebenswerte Riesenpanda steht für alle. „Er wurde vor dem Aussterben bewahrt, weil der Mensch rechtzeitig gehandelt hat. Jetzt ist der Pandabär das Zeichen für einen weltweiten Kreuzzug zur Bekämpfung des Massensterbens im 20. Jahrhundert – den World Wildlife Fund“.

Der WWF behauptete, die „wissenschaftliche Züchtung“ habe den Pandabär gerettet, und dies Verfahren müsse nun auf alle anderen Arten angewandt werden. Nachdem der WWF mit Hilfe der Symbolgestalt des possierlichen Säugetiers 23 Jahre lang Spendenkassiert hatte, entdeckte er plötzlich, daß er immer noch kurz vor dem Aussterben stand.

1987 rief Philip zu weiteren Spenden zur Rettung des Panda auf. Das Projekt des WWF, das die Umsiedlung Tausender armer chinesischer Bauern aus dem „Lebensraum“ des Panda und den Bau eines teuren Laboratoriums für die Pandazüchtung einschloß, wurde von dem Oxford Prof. John Phillipson in seinem Bericht begutachtet. Nachdem er festgestellt hatte, daß der WWF seit 1980 für acht Projekte 4.493.021 SFr ausgegeben, hatte, bemerkte Phillipson:

„Trotz eines Stabs von 43 Mitarbeitern (darunter angeblich 23 Wissenschaftlern) war die Pandazucht kein Erfolg und das Forschungsergebnis mager … Die mit 0,53 Millionen SFr durch den WWF ausgestatteten Laboratorien sind zum großen Teil nicht funktionsfähig … Mangel an geeigneter Beratung, unzureichende Ausbildung der Mitarbeiter und unqualifizierte Leitung haben zum „Dahinsiechen“ des Labors geführt … Daraus ist offensichtlich der Schluß zu ziehen, daß der WWF nicht in der Lage war, die hohen Investitionen wirksam zu nutzen … Die Spender wären bestürzt, erführen sie, daß die Kapitaleinlagen praktisch abgeschrieben werden müssen“. (…)

Nachdem 30 Jahre lang Spendengelder in erheblichem, Umfang zur Rettung dieser Tierarteinkassiert worden waren, sah sich Prinz Philip 1990 gezwungen, zuzugeben, daß der Panda „wahrscheinlich verloren“ sei.

Das hätte der Prinzgemahl mit einem Blick in die Paläontologie einfacher haben können. Zeigt diese Wissenschaft doch recht anschaulich, daß eine unflexible Tierart zum Aussterben verdammt ist.

Der Black Ebur-Report (Bericht Schwarzes Elfenbein)

1972 beauftragte der Mitbegründer des WWF Sir Peter Scott einen Großwildjäger aus Nairobi, Ian Parker, den lukrativen, expandierenden Handel mit Tierprodukten wie Elefantenzähnen und Rhinozeroshörnern genauer unter die Lupe zu nehmen. U.a. fand Parker heraus, daß die Familie des kenianischen Staatschefs Jomo Kenyatta am illegalen Handel notorisch beteiligt war.

Kenyattas Tochter Margaret, war Sekretärin einer Firma, die Rhinozeroshörner und Elefantenzähnein den Fernen Osten verschob. Dieser Handel hatte wahrscheinlich mehr als alles andere dazu beigetragen, Kenias Großwild zu dezimieren. Unter den Namen, die Parker als Wilddiebe auflistete, befanden sich auch viele der bekanntesten „Naturschützer“ Kenias.

Nur Stunden nachdem Parker Scott seinen Bericht übergeben hatte, wurde er aufgegriffen und zur Langatta Road, der berüchtigten Zentrale des kenianischen Geheimdienstes gebracht. Drei Tage lang wurde er festgehalten und geschlagen; man drohte, wenn er nicht über das, was er geschrieben hatte, Stillschweigen bewahrte, würde seine Frau umgebracht. Der Bericht stellte damals die umfassendste Untersuchung über das Abschlachten afrikanischer Wildtiere dar. Er wurde unter Verschluß gehalten, bis ihn der irische Filmemacher Kevin Dowling erst 17 Jahre später für seine vernichtende Reportage über den WWF „Ten Pence in the Panda“ für den britischen Fernsehsender Independent Televislon Network ausgrub.

Während Parker von den Sicherheitsleuten verprügelt wurde, verlieh Prinz Bernhard fast zur gleichen Zeit in seiner Funktion als Präsident des WWF-International Präsident Kenyatta den eigens dafür geschaffenen Orden der Goldenen Arche „für die Rettung des Nashorns“.

Bernhard wußte jedoch wohl, daß während Kenyattas Herrschaft eine riesige Zahl von Tieren verschwunden war, weil er – sogar gegen Empfangsbestätigung – ein Exemplar des Black-Ebur-Berichts erhalten hatte.

Der Elefant (Teil 1)

Der bekannte Biologe E. Caughey, der sich vor allem mit der Ausbreitung von Tierarten beschäftigt, kam 1988 zu dem Ergebnis, daß Anfang der 50er Jahre in Afrika etwa 3 Millionen Elefanten lebten. Von der Kolonialzeit bis etwa zur Politik des Wind of Change (Wind der Veränderung), die 1960vom britischen Premierminister Harold McMillan verkündet wurde (fast gleichzeitig wurde der WWF gegründet), veränderte sich die Elfantenpopulation kaum.

Bei der ersten systematischen Feldstudie im Jahre 1976, durchgeführt von dem schottischen, in Kenia ansässigen Tierschützer Ian Douglas-Hamilton, wurden 1,3 Mio. Elefanten festgestellt. Während der 70er und des größten Teils der 80er Jahre behauptete der WWF hartnäckig, es gäbe keine Elefantenkrise. Als 1988/89 das „Jahr des Elefanten“ ausgerufen wurde, behauptete der WWF es gebe noch 750.000 Tiere, eine Zahl, die er bald auf 650.000 revidieren mußte.

Allerdings konstatierte eine 1988 vom früheren WWF-Vorsitzenden in Frankreich, Pierre Pfeffer, der aus dem Vorstand ausgeschlossen worden war, aufgestellte Liste, daß bloß noch 400.000Exemplare übrig waren. Diese Zahl hat sich noch weiter verringert, bis dann 1989 verschiedene Experten, die in dem britischen Film „Der Elefantenmann“ interviewt wurden, schließlich von der drohenden Ausrottung des Großsäugers sprachen.

Wieder einmal hatte der WWF sein Teil beigetragen. 1963 empfahl der Vorsitzende des Internationalen Rats von WWF International Sir Peter Scott in einem Bericht an die ugandische Parkverwaltung, 2.500 Elefanten „auszulesen“. Der Großwildjäger Ian Parker wurde mit der Aufgabe betraut, wobei er gleich noch 4.000 Flußpferde mit abschlachtete.

Scott begründete das Gemetzel mit der These – eines Malthus würdig -, die „Übervölkerung“ erfordere, daß man viele Einzeltiere tötet, um „die Art zu erhalten“. In Wirklichkeit wollte Scott, wie später bekannt wurde, eine wertvolle Plantage mit Mahagoniholz anlegen, und die Elefanten, die in den Wäldern an der vorgesehenen Stelle ihre Nahrung suchten, waren ihm im Weg.

Damit, daß Parker die Elefanten abschoß, machten WWF-Direktoren noch einen beträchtlichen Geschäftsgewinn. Scott gab dem Mitbegründer des WWF, Prinz Philips Oberstallmeister Lord Aubry Buxton, einen Wink über die bevorstehende Abschlachtung. Buxton, der Vorsitzende von „Survival Anglia“, einer weltweit führenden Produktionsgesellschaft von „Naturdokumentarfilmen“, in dessen Vorstand auch Scott saß, ließ das Gemetzel filmen.

Der Elefant (Teil 2)

Anfang der 70er Jahre verhalf der britische Geheimdienst dem Diktator Idi Amin in Uganda an die Macht, die er bis 1979 ausübte. Die britische Regierung sah zu, wie Amin weitere Tausende und Abertausende Elefanten abschlachtete. Heute leben in Uganda weniger Elefanten, als Scott Parker auf einen Schlag hatte töten lassen.

1975 schloß die vom amerikanischen WWF-Vorsitzenden Russell Train gegründete „African Wildlife Leadership Foundation“ mit Parker einen Vertrag zur Tötung praktisch aller Elefanten in Ruanda. Man begründete dies damit, die Ruander könnten nicht zwei Tierarten, den Gorilla und den Elefanten, gleichzeitig schützen; der Elefant müsse verschwinden.

Ein Assistent der Gorilla-Forscherin Diane Fossey erhob später den Vorwurf, die Elefanten seien getötet worden, weil das Land, auf dem sie lebten, für den Anbau von Pyrethrum, einem natürlichen „nicht umweltbelastenden“ Insektizid, ideal sei.

Ein paar Jahre später erfand man ein künstliches Substitut für Pyrethrum, und die Produktion wurde eingestellt. Nun verloren die Hänge, an denen die Elefanten gelebt hatten und wo dann alle Bäume gefällt worden waren, durch Erosion den Mutterboden, während die Flüsse durch die Ablagerungen versandeten und über die Ufer traten.

Der Elefant (Teil 3)

1986 verlieh WWF-Generaldirektor de Haes dem ehemaligen rhodesischen Söldner Clem Coetzee aus Simbabwe den Tierschutzpreis des WWF für die Leitung eines Feldzugs, der 44.000 Elefanten das Leben kostete. Das sei notwendig gewesen, behauptete der WWF, um in den „überfüllten Nationalparks“ Simbabwes „die Umwelt zu schützen“. De Haes pries Coetzees Arbeit als „beispielhaft und für ganz Afrika vorbildlich“.

Während sich andere Tierschutzgruppen in der ganzen Welt über das Elend der Elefanten empörten und auf ein Verbot des Elfenbeinhandels drangen, beharrte der WWF immer noch darauf, daß alles in bester Ordnung sei. Als er 1989, im „Jahr des Elefanten“, verspätet die Alarmglocken läutete, leistete er den Elefanten Ugandas auf höchst merkwürdige Weise Beistand. Mit Spendengeldern die man mit rührseligen Kampagnen wie „Rettet Nellie“ den Elefanten sammelte, errichtete der WWF ein Lager zur Rettung der bedrängten Riesentiere, in das große Mengen paramilitärischen Gerätsgeflogen wurden. Dieses Lager befand sich in der Nähe der „Mondberge“ an der Grenze zu Ruanda, ungeachtet der Tatsache, daß sich praktisch alle Elefanten Ugandas im fast 1.500 km entfernten Murchinson-Park aufhielten. Aber genau von diesem Gebiet aus sollte die Ruandische Patriotische Front RPF wenig später in Ruanda einfallen.

Schwarzes Nashorn (Teil 1)

Der WWF trat am 6. Oktober 1961 in London mit einer „Sondernummer“ des Daily Mirror an die Öffentlichkeit. Die Schlagworte dürften den den vielen geläufig sein, sind sie doch soziologisch so gewählt, daß sie sich beliebig austauschen lassen. Buchstäblich die ganze erste Seite nahmen die Schlagzeile …

„Dem Untergang geweiht – durch Dummheit, Habgier und Nachlässigkeit des Menschen“

… sowie ein riesiges Foto eines schwarzen Nashorns ein.

Nur 100.000 „kurzsichtige und so rührend häßliche Nashörner“ wie Gertie, so wurde sie getauft, die mit einem ihrer kleinen Kälber abgebildet war, überlebten in der Wildnis, erfuhren die Mirror-Leser, und ihre Zahl vermindere sich rasch. Wenn man das Nashorn in den bevorstehenden schweren Zeiten „retten“ wolle, müsse man mit dem ganzen Bestand in Afrika „nach wissenschaftlichen Grundsätzen verfahren“. (Seine „Wissenschaftlichkeit“ hat der WWF später, s.o. <Pandabär> demonstriert. War’s ein paar Jahre früher anders? Ich komme darauf zurück. )

Die Leser des Mirror, die meist zur Arbeiterschicht gehörten, spendeten reichlich Geld zur Unterstützung. Witwen schickten ihre Rente, Kinder ihre Spargroschen. Insgesamt kamen 45.000 Pfund zusammen, eine für die damalige Zeit riesige Summe.

Der WWF hatte somit eine „Basis für seine finanzielle Sicherheit“ * und begann seine Aktivitäten. Aber erst fast zehn Jahre später gab er nennenswerte Summen zur Rettung des Nashorns aus, und in seinen ersten 20 Jahren förderte er lediglich zwei Rhinozerosprojekte. Wem das von anderen natur-/umweltbesoffenen Grüppchen und Gruppen von Spendensammlern bekannt vorkommt, sieht also, wie alt die Masche schon ist. Trotz der mit großem Tamtam geäußerten Sorge um das Nashorn, gab der WWF bis 1980 von mehr als 100 Mio. eingenommenen SFr nur 118.533 aus, „um das wildlebende schwarze Rhinozeros zu retten“, dessen Bestand in der Zwischenzeit um 95,5% zurückgegangen war.

* Anm.: Wer weiß eigentlich, von den damals wie heute vom immer schneller um sich greifenden Umweltromantizismus „Gefesselten“, wer die wirklichen Geldgeber sind?

K(aum)einer, darf man getrost vermuten. Denn wer würde schon die unentwegt und teilweise unentgeltlich arbeitenden „Naturschützer“, mit dem elitären „Club 1001“ in Verbindung bringen?

Wie den kennt k(aum)einer?

Diesem „Club“ gehören stets nur 1001 „handverlesene“ Personen an. Als Aufnahmegebühr sind von den „Erlesenen“ 10.000 Dollar zu entrichten, woraus sich ein 10-Mio.-Dollar-Fonds für Operationen des WWF speist.

Dieser wenig auf Publizität bedachte „Club“, der das Büro der internationalen Hauptquartiere des WWF und der International Union for the Conservation of Nature (IUCN) finanziert, wurde von Prinz Bernhard und Prinz Philip gemeinsam gegründet.

Von einem Irrglauben muß man sich spätestens jetzt gründlich befreien.

Dem Irrglauben nämlich, die „grüne Bewegung“ sei eine „spontane Bürgerbewegung“.

Nichts ist falscher als das.

Doch das ist nur eine weitere Geschichte die folgt … Ich handele zuerst das Nashorn, im wahrsten Sinn des Wortes ab.

Nashorn (Teil 2)

Sehen wir uns nun an, was dabei heraus kam, als der WWF endlich doch Nashornprojekte finanzierte. Fast alle betreuten Tiere starben oder wurden bestenfalls an zoologische Gärten oder – weit häufiger – an private Wildtierfarmen verkauft.

Heute ist das wildlebende schwarze Nashorn praktisch ausgerottet.

Exemplarisch für das, was der WWF für die „so rührend häßlichen Tiere“ getan hat, ist die folgende Auswahl einiger Nashornprojekte, die in Phillipsons Bericht (s.u.) eine vernichtende Kritik erfuhren.1965 spendete ein Einwohner Kenias(!!!) dem WWF 36.300 SFr zur Überführung sechs weißer Nashörner von Natal in Südafrika in das Wildreservat Meru in Kenia, das man nach Angaben des WWF-Jahresberichts 1965-67 „als den geeigneten Lebensraum ansah“.

Im Phillipson-Bericht heißt es dazu: „Das Projekt war schlecht konzipiert und vom Standpunkt der Arterhaltung aus unverantwortlich; das südliche weiße Nashorn ist, soweit man zurück denken kann, niemals in Kenia vorgekommen. Außerdem gibt es keinen Hinweis darauf, daß das nördliche weiße Nashorn je die 87.044 Hektardurchstreifte, die heute den Meru-Nationalpark ausmachen. Man muß annehmen daß der WWF Mitte der 60er Jahre entweder wissenschaftlich inkompetent, oder publicitysüchtig oder Geldgierig, oder von wissenschaftlich unbedarften hochrangigen Persönlichkeiten beeinflußt war.“

Phillipson schloß: „Im November 1988 kam das Programm zu einem abrupten Ende, was vielleicht ein Segen war, weil dadurch eine ständige Quelle von Problemen wegfiel. Eingedrungene somalische Wilderer erschossenunverfroren alle noch vorhandenen weißen Nashörner – ein trauriges Ende für das Nashorn, aberzweifellos eine willkommene Erleichterung für die Tierschützer. Projekt 0195 war für den WWF wirklich kein Ruhmesblatt.“

Hier möchte ich einmal innehalten und auf den Bericht des Oxford-Professors John Phillipson, den dieser im Auftrag des WWF anfertigte, hinweisen. Jener 252 Seiten lange internationale Prüfbericht sollte über die Effektivität dieser Organisation Auskunft geben, enthielt aber ein vernichtendes Urteil über die, gelinde gesagt, unerhört stümperhafte Inkompetenz des WWF. Er kam zu dem Schluß, daß die Arbeit des WWF für seine spezielle Mission die Rettung bestimmter bedrohter Tierarten am allerwenigsten geeignet war.

Als Philip ein Exemplar des Berichts erhielt, schickte er umgehend ein vertrauliches Schreiben an WWF-Generaldirektor de Haes; Phillipson müsse angehalten werden, seine Feststellungen abzuschwächen, ansonsten müsse er die wichtigsten Ergebnisse des Berichts unterdrücken.

Wie auch bei dem „Black Ebur-Report“ (Bericht Schwarzes Elfenbein) von 1972, des Großwildjägers Ian Parker, den Kevin Dowling für seine Reportage über den WWF „Ten Pence in the Panda“ heranzog, so auch 17 Jahre später, es wir gemauschelt das es kracht. Allenfalls die Methoden sind subtiler geworden.

Ich habe trotz intensiver Recherche im Internet und speziell Kevin Dowling nichts gefunden was auf seine Doku über den WWF hinweist. Es werden nur seine Kinofilme vorgestellt, was mich dazu veranlaßt hat eine E-Mail an den damaligen Auftraggeber – Independent Television Network – zu schreiben, auf dessen Antwort ich nun warte.

Nashorn (Teil 3)

Nun wende ich mich dem Projekt 917 zu, welches ebenso wenig Erfolg beschieden war. Es handelt von der Übersiedlung von 85 „überzähligen Nashörnern aus Natal nach Mosambik, die alle starben“. Gleiches gilt für das Nashornprojekt im Nakuru-Nationalpark in Kenia. Die Hälfte allen Geldes, das der WWF in Kenia ausgab, floss in das sog. Schutzzonenprojekt dieses Parks.

Ende der 80er Jahre beschloß der WWF, den ursprünglichen Vogelpark mit hundert tausenden Flamingos und vielen anderen Arten tropischer Vögel, die am See und in seiner Umgebung brüteten, in einen Park für die letzten kenianischen Nashörner zu verwandeln. Siebzehn schwarze Nashörner wurden umgesiedelt und hinter einem Elektrozaun gehalten. Bald zeigte sich, daß das Projekt eine Katastrophe war.

Phillipson bemerkte mit beißendem Spott: „Die Logik hinter der Wahl Nakurus als Ort für freilaufende schwarze Nashörner bleibt eine Art Mysterium. Etwa ein Drittel des Parks wird von einem See eingenommen, und ein weiteres Drittel ist offene Grasfläche, die normalerweise für Nashörner ganz ungeeignet ist… Nakuru als Platz war eine hirnrissige Idee. Wer wird noch an einer vogelkundlichen Exkursion teilnehmen, wenn hinter jedem Busch ein Nashorn auftauchen kann? Schließlich hatte man den Park für Vogel angelegt“.

WWF-Generaldirektor de Haes war bei seinen Mitarbeitern berüchtigt für den Ausspruch: „Ich sch… auf die Nashörner.“

Wenn aber der WWF keine bedrohten Arten gerettet hat, was offensichtlich der Fall ist, wofür hat er dann seine Hunderte von Millionen Dollar ausgegeben? Ein Blick auf seine „Operation Stronghold“ („Festung“) und ihre Schwester, die „Operation Lock“ („Verschluß“), zwei weitere seltsame „Rettet-das Nashorn“-Spiele, gibt die Antwort.

Operation Stronghold

Nun komme ich zu einem Kapitel WWF, dem ich als ökologisch unbedarfter, seiner Zeit auch aufgesessen bin, denn die Zahlen einschließlich des Hintergrunds fehlten und ich glaubte unbesehen unseren TV-Sender, also nachträglich noch mal ein dreifach „Hoch“ auf die, auch durch mich finanzierten Soziologen in diesen „Anstalten“. An dieser Stelle soll auch ein Hr. Grzimek Erwähnung finden, doch zu diesem Herren komme ich später.

Mit einem Grundkapital von 1 Million SFr ausgestattet sollte Stronghold, wie es hieß, zusammen mit Operation Lock die Nationalparkverwaltung und das Wildtierwesen von Simbabwe in die Lage versetzen, die 700 schwarzen Nashörner, die noch im Sambesi-Tal lebten und die letzte größere Population dieser Art in Afrika bildeten, zu retten.

Chefwildhüter Glen Tatham reiste durch die Vereinigten Staaten und verkündete, er wolle mit seinen Wildhütern gegen die angeblich aus Sambia über die Grenze kommenden Wilderer „Krieg führen“. Am 10. November 1988 wurden Tatham und zwei seiner Helfer in Simbabwe des Mordes beschuldigt und vor Gericht gestellt. Angeblich hatten sie Wilderern eine Falle gestellt, und als diese sich dem Treffpunkt näherten seien sie von den Beschuldigten ohne Vorwarnung aus dem Hinterhalt erschossen worden. Bald stellte sich in einer Parlamentsdebatte heraus, daß Tatham und seine Leute seit Frühjahr 1987 siebzig Wilddiebe getötet hatten.

Im Parlament wurde nun ein Gesetz durchgepeitscht, das Wildtierschutz-(Immunitäts-) Gesetz, das in Zivil- und Strafprozessen für Wildhüter Straffreiheit bei in Ausübung ihres Dienstesbegangenen Totschlags- oder Körperverletzungsdelikten vorsah. Mit der Begründung, das Gesetz „legalisiere Mord“, stimmten zehn Abgeordnete dagegen. Einer von ihnen, Mica Bebe, sagte:

„Damit geben wir Menschen einen Freifahrtschein für das Töten von Menschen“.

Wohl gesprochen Mr. Bebe und ich darf mich – seit dem ich bescheid weiß -, Ihnen und Ihren neun Kollegen anschließen. Damals aber unterstand ich der Medienhoheit eines „demokratischen“ Staates und empfand bei der Fernseh/Kinopräsentation der getöteten „Wilderer“, einmal mehr Genugtuung für die geschundene Tierwelt.

Offizielle Zahlen belegen, daß zwischen Juli 1984 und September 1991 etwa 145 „Wilderer“ getötet wurden. Von den 84 im Sambesi-Tal getöteten wurden die meisten von einem Hubschrauber aus erschossen, der vom WWF bezahlt und mit WWF-Vertragsleuten besetzt war. Laut einer Statistik der Wildverwaltung wurden bei 228 Getöteten oder Gefangenen nur 107 Gewehre beschlagnahmt, was die Frage aufwirft, ob die von den Wildhütern Angegriffenen überhaupt bewaffnete Wilderer waren.

Nach durch das britische Team für den Film „Ten Pence In the Panda“ befragten Zeugen standen mehrere der Toten in Wirklichkeit mit dem Militärflügel des ANC (African National Congress) in Verbindung.

Aber … was wurde eigentlich aus dem Nashorn?

Nun denn, von der Genehmigung des Projekts im Februar 1987 an verfolgte der WWF das Ziel „im Sambesi-Tal gefangene Nashörner an sicherere Plätze zu bringen“. Mit Narkosemitteln betäubt wurden die Nashörner zu privaten Wildfarmen in Simbabwe oder anderswo in Afrika, den Vereinigten Staaten oder Australien transportiert. Mit anderen Worten: Im Rahmen des WWF-Programms wurden Menschen getötet, um die letzte lebende Nashornherde der Welt zu vernichten.

Für die „Umsiedlung“ stellte sich außer dem enormen Profit für private, mit dem WWF in Verbindung stehende Interessen bald ein zweiter Grund heraus: Der Internationale Währungsfonds (IWF), der damals der Wirtschaft Simbabwes eine „Umstrukturierung“ aufzwang, hatte verfügt, daß im Sambesi-Tal ein Rinderzucht-Betrieb zur Lieferung von Rindfleisch an die Europäische Gemeinschaft errichtet werden sollte. Nach der „Umsiedlung“ des Nashorns kamen Trupps von Tierschlächtern in das Tal und töteten reihenweise Elefanten und 5.000 Büffel, um für die vom IWF verlangte Rinderfarm Platz zu schaffen, die bald bankrott ging und riesige Schulden, aber keine Nashörnermehr hinterließ.

Operation Lock

Kommen wir zu der WWF-Operation „Lock“ oder „Verschluß“, wie die andere Aktion des WWF betitelt wurde. Nachdem die „Festung“ (Stronghold) wohl doch nicht so „strong“ wie suggeriert war, machte Ende 1989 in der britischen und europäischen Presse ein Skandal Schlagzeilen, der den hohen Führungskreisen des WWF großen Schaden zuzufügen drohte. Eine der geheimsten Operationen des WWF mit dem Codenamen Operation Lock, in deren Rahmen eine Eliteeinheit der britischen SAS (Special Air Services) im südlichen Afrika illegale Wildschmugglerkartelle infiltrieren, aufdecken und neutralisieren sollte, war total fehlgeschlagen.

Eine Million Pfund Sterling waren verschwunden, und es zeigte sich, daß das SAS-Team tief in den Handel mit Produkten wie Rhinozeroshörnern und Elfenbein verstrickt war, den es ja eigentlich unterbinden sollte. Wie bei Operation Stronghold (s.o) gab es auch hier Gerüchte über eine steigende Zahl getöteter „Wilderer“.

Rasch veröffentlichte der WWF seine eigene Version der Angelegenheit:1986 seien Prinz Bernhard und dem neuen Leiter des Afrikaprogramms des WWF, John Hanks, bei einer Reise durch Afrika die alarmierend zurückgehende Zahl der Nashörner aufgefallen. Aber anstatt einmal die eigenen „Programme“ (s.o.), einer kritischen Prüfung zu unterziehen hätten die beiden den Plan gefaßt, eine Elitetruppe aus SAS-Mitarbeitern nach Afrika zu schicken um das Problem mit unorthodoxen Mitteln zu lösen. Prinz Bernhard habe ohne Wissen des WWF 500.000 Pfund oder mehr, die er durch den Verkauf eines wertvollen Gemäldes eingenommen habe, in das Projekt gesteckt, und schon sei es los gegangen.

Die Sache sei vor dem WWF-Hauptquartier im schweizerischen Gland streng geheim gehalten worden, so lautet die Geschichte, obwohl Prinz Bernhard zu jener Zeit Vorsitzender des niederländischen WWF und zweier anderer nationaler WWF-Organisationen war.

Die SAS-Leute, die zu diesem Zweck eine Gesellschaft namens KAS Enterprises Ltd. bildeten, wurden von Oberst David Stirling angeführt, dem legendären Gründer der britischen SAS-Regimenter im Zweiten Weltkrieg, der nach dem Krieg an zahlreichen Sondereinsätzen überall im Nahen Osten und in Afrika teilgenommen hatte. Ironischerweise stammen die detailliertesten Enthüllungen über Operation Lock, welche sich offensichtlich auf interne WWF-Dokumente stützten, vom Nachrichtenbrief Africa Confidential, das in Stirlings Wohnung in London gegründet worden war und weithin als Sprachrohr des MI-5 angesehen wird.

Für Africa Confidential und seinen Herausgeber, der zu jener Zeit das Blatt verließ und in der britischen und holländischen Presse eine Reihe von Artikeln über Operation Lock veröffentlichte, stellten sich folgende Fragen:

Wer wusste in der WWF-Bürokratie etwas von dem Unterfangen, und seit wann?

Handelte es sich um nicht autorisierte Operationen Prinz Bernhards, wie vorher angeblich auch bei dem Black-Ebur-Report oder war dies offizielle WWF-Politik?

Es stellte sich bald heraus, daß die ganze Sache entgegen den Aussagen der Führung des WWF und Generaldirektor, de Haes‘ von Anfang an offiziellen Charakter getragen hatte.

Es soll im internationalen Büro in Gland Unterlagen unter der Rubrik Anti-Wilderer-Einheiten gegeben haben die zeigen, daß die Operationen tatsächlich vom WWF finanziert waren.

Nebenbei bemerkt: Wenn der Groschen in der Kasse klingt …

Für Industrielle mit einem schlechten Umweltgewissen boten/bieten diverse Umweltorganisationen und so auch der WWF ein probates Mittel:

Die Ablaßzahlung in Form von Spenden oder Fördermitgliedschaften.

Wie man hört/hörte, wird hier bei entsprechendem Entgegenkommen seitens der dann nicht mehrganz so freien Wirtschaft schon mal eine Anti-lndustrie- oder Anti-Gift- oder Anti-Sonstwas-Kampagne eingestellt oder erst gar nicht angefangen … So fließen Millionen auf diese Weise in die Kassen, mit welchen sich so allerhand retten läßt, was Mutter Erde zu bieten hat.

Etwas ganz besonderes hatte sich der Umweltmulti WWF ausgedacht. Er gründete eine Fördergesellschaft mit Namen PANDA, die mit „ausgewählten“ Betrieben, die ihr Image mit dem kleinen Bärchensymbol aufpolieren wollen, in „Kooperation“ tritt. So können Firmen per Lizenzvertrag das Panda-Logo des WWF zu Werbezwecken benutzen, denn, so hieß es in einem WWF-Prospekt (laut PANDA-Lizenznehmerliste von Ende ’93):

„Da der WWF hohes Ansehen und einen großen Bekanntheitsgrad genießt, signalisiert die Verwendung des Logos Verantwortung für den Erhalt der Natur.“

Falls sich also jemand gewundert hat, warum denn die „Pampers“ so furchtbar teuer sind …Vielleicht lag es auch daran, daß der Hersteller Procter & Gamble sich mit seinen Derivatspielchen verspekuliert hat – aber das WWF-Pandazeichen hat mit Sicherheit auch seinen Preis.

Was es da alles gab/gibt:

Gummibärchen, Autos von Opel, Bettbezüge, Pandabrot, Kindermusikkassetten, usw ..

Vom Otto-Versand bis zu Bertelsmann war/ist man dabei und wie der geneigte „Umweltschützer“ im lezten Jahr erfahren durfte, kann er auch den Regenwald retten, nur saufen muß er genug, dann bekommt er auch den Dank von RTL-Liebling Günter Jauch.

Was das mit sauberer Umwelt oder einem Quadratmeter Urwald zu tun haben soll? Keine Ahnung, mich darf da niemand fragen. Vielleicht geht’s ohnehin mehr um die klingelnde Kasse.

Falls also der „typische“ Grünwähler … – tja, ab hier sollte man sich schon so seine Gedanken machen – etwa die umweltbewusste, gelangweilte Direktorengattin oder die verbeamteten Doppelverdiener etwas tiefer in die Tasche greifen, nur weil ein Produkt, als „WWF-geprüft ökologisch einwandfrei“ etikettiert ist, ist dies nicht unbedingt das selbe, wenn es Otto-Normalverdiener ebenfalls macht.

Es scheint allerdings der grüne Stern des WWF zu sinken. Langsam spricht sich herum, daß die Organisation nur einen Bruchteil ihrer Spendeneinkünfte für den Tierschutz ausgibt und dabei auch noch so stümperhaft arbeitet (s.o.), daß die armen von ihr besonders „geschützten“ Arten beschleunigt aussterben.

Also, wenn die Umsätze der PANDA-Lizenznehmer nur halb so schnell zurückgingen wie die Zahl der Pandas, Nashörner u.a., nachdem sich der WWF dieser angenommen hat, wäre für sie bald Feierabend.

Doch wer weiß …

Rettet den Regenwald“

Noch mal für diejenigen, die es seinerzeit nicht mitbekommen haben.

Ich habe kurzfristig beschlossen, mich aktiv für unsere Umwelt einzusetzen.

Gestern morgen habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen dem zu entnehmen war, daß die Krombacher Brauerei und WWF ein beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben: „Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier werden sie 1qm Urwald retten“.

In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgen gewesene Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen Beitrag zur Rettung der Urwälder beizutragen. Ich überwand meine Abneigung gegen promillehaltige Getränke und begann mit der Rettung.

Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald beschäftigt war, kam meine Frau nach Hause. Bei der anschließend geführten, hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche Erfahrung, wie tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf völliges Unverständnis.

Der Urwald schien ihr völlig egal, mein Engagement für die Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig ab. Sie wollte nicht verstehen, daß man eine so große Aktion wie die Rettung der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst Vormittag ist oder nicht.

Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muß, für die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus. Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher. Angst beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung machte sich tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen Minute hätte ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher Natur retten können.

Die Angst schnürte meine Kehle zu, die Verzweiflung ließ meinen Hals austrocknen. Wie groß war da meine Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung gleichgesinnter Umweltaktivisten traf!

Ich erkannte sie sofort, denn als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in der Hand, die sie demonstrativ leerten. Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald, daß einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier, an diesem Kiosk!

Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen Kampfes:

Die von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten nötigen, prallen Bäuche, den Geruch nach jahrtausende altem Urwaldboden, die mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, daß sich einige beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.

Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem Urwaldes gerettet hatten stellte ich fest, daß der Schutz und die Rettung der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange Stehen schmerzten meine Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch die langen Debatten in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt:

Ich hatte immer größere Mühen beim Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes oder Wortes. Aus diesem Grund beschloß ich, die Versammlung zu verlassen und machte mich auf die Suche nach weiteren Mitstreitern. In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder fündig:

Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden und arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen Ressourcen. Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt meine Hand nahm und mir sagte:

„Junge, rette den Urwald, wir zählen auf Dich“, und orderte die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben. Da die anderen Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzlich Gebiete wie die Sahara, die Wüste Gobi und Offenbach wieder aufzuforsten und somit auch den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu unterstützen, blieb mir nichts anderes übrig, als zu der Runde noch Jägermeister zu ordern. Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die Kneipe verließ. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen!

Leicht verschwommen zwar, aber dafür sah, nein fühlte ich, daß sich unsere gute Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein, es waren eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen.

Welch eine Erfahrung!

Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen Demonstrationszug durch die Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen. So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen als ich am Straßenrand einen Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung.

Sie mussten von meinem Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein Fahrzeug an. Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits gehört, war aber dennoch verwundert, wie schnell sich das rumgesprochen hatte. Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich mich zu einer spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion, eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper weigerte sich, wieder aufzustehen.

Mir widerfuhr das gleiche Schicksal wie Sitzblockierer in Brockdorf oder entlang der Castor-Strecke: Ich wurde durch die Polizisten weggetragen. Auch sie wollten den ernst der Lage nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte.

Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein Vernünftiger Mensch. Er hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an und erklärte mir dann, daß er die Anzahl der von mir geretteten Bäume feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen verständnisvollen Menschen getroffen zuhaben. Mein Engagement würde amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten! Dafür gab ich ihm gerne mein Blut.

Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen Wagen hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase nicht alle meine Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten. Auch haben sie mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus meinem Führerschein ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion zu machen.

Froh und mit der Gewissheit, etwas großartiges getan zu haben ging ich dann nach Hause. Unterwegs rettete ich an der Tankstelle noch ein paar Pflänzchen und erinnerte mich an eine alte Weissagung der Indianer:

Erst, wenn die letzte Ölplattform versenkt, das letzte Auto stillgelegt, die letzte Autobahn begrünt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr feststellen, daß der WWF nachts kein Bier verkauft.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Arbeitstag.

Ich geh jetzt nochmal’n bischen Wald retten.

Prost !!!

Ein erstes Resümee

Wie ich aufzeigen konnte war es in der Vergangenheit beim WWF mit dem Tierschutz nicht weit her. Die gestarteten Operationen kann man durchaus als stümperhaft bezeichnen. In dem schonerwähnten Film „Ten Pence in the Panda“, des irischen Filmemachers Kevin Dowling wurde dies schonungslos aufgedeckt. Doch nach wie vor steht der WWF in den Augen der Bevölkerung als Synonym für Umweltschutz/Naturbewahrung.

Das ließt sich dieser Tage auf den Web-Seiten des WWF-UK folgendermaßen (Auszüge):

„Die Nachstellungen während der siebziger und der achtziger Jahre führte zu einer massiven Abnahme Kenias schwarzem Rhinobestand – von 20.000 in 1970 blieben gerade mal 350 in 1983 am Leben. Verbesserte Sicherheit für die Tiere, hauptsächlich durch die Einrichtung der Schongebiete, verbunden mit intensivem biologischem Management, hat eine langsame Erholung der Zahlen bis heute um ca.400 gebracht. Seit 1984 mobilisiert der WWF bedeutende finanziellen Mittel von seinen Mitgliedern weltweit für die Erhaltung der schwarzen Rhinos in Kenia, und wir investieren aktuell fast 80.000 Pfund pro Jahr. Der WWF ging mit der Einrichtung der Schongebiete für Rhinos voran und hat in Richtung der Umsiedlung, zwecks der Neuverteilung der Rhinopopulation, sowie das zur Verfügung stellen von Know how für die Entwicklung der aktuellen Rhino-Management-Strategie in Kenia beigetragen.“

Hier fand ich auch von der IUCN Angaben von der roten Liste der bedrohten Arten …

IUCN Statuskategorie für alle fünf eindeutigen Rhinoarten:

„In Afrika: Schwarzer Rhino – kritisch gefährdet, 2002 IUCN rote Liste. Drei der fünf Arten von Rhino sind mit Ausrottung gefährdet oder bedroht. Während der siebziger Jahre verschwand die Hälfte der restlichen Rhinos der Welt. Die meisten restlichen schwarzen Rhinos überleben in intensiv geschützten Schongebieten und in Nationalparks. Gesamtzahlen für den schwarzen Rhino, dessen Zahl von 65.000 in 1970 bis 2.550 in 1993 fiel, sind bis 2.700 in 2002 gestiegen. Die afrikanischen „Festungen“ für den schwarzen Rhino sind Kenia (430 in 2001), Namibia (893 in 2001 von 583 in 1994), jedoch in Tanzania gab es nur 49 in 2001, verglichen bis 132 in 1994. Die weißen Rhinofestungen sind Südafrika, Zimbabwe und Namibia. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert, mit der massiven Jagd in Afrika und in Asien und in der Bereinigung des Landes für Landwirtschaft, senkte schnelles menschliches Bevölkerungswachstum mit massiver Waldzerstörung für menschliche Bedürfnisse die Rhinozahlen auf die kritischen Stufen. Während der siebziger Jahre führte die Nachfrage nach Rhinohorn-Dolchhandgriffen in Nordyemen zu der massiven Abnahme, besonders der schwarzen und weißen Rhinos.“

… in welchen die Zahlen zu dem Niedergang der Großsäugerpopulationen eindrucksvoll bestätigt werden.

Doch die „Schuldigen“, sind die dort lebenden Menschen und deren Bedürfnisse.

Wie das zusammenhängt kann man nur verstehen, wenn man weiß, daß Julian Huxley Mitbegründer von IUCN und WWF war.

Welches Ziel verfolgt der WWF?

Dies kann mit folgender Gleichung dargestellt werden:

WWF = Rassenlehre und Weltregierung

Das ist natürlich starker Tobak, doch werden meine „Fundstücke“ es im weiteren Verlauf beweisen. „Nun aber mal langsam …“, wird der von der überall anzutreffenden „Umweltpropaganda“ beschallte und somit indoktrinierte Bürger jetzt einwenden,“… dieser WWF mit dem netten Panda-Symbol, die kümmern sich doch nur um die Natur. „Hier ein Link …

http://www.wasserauto.de/html/okostaat.html

… den sich der, von schnulzigen und einlullenden Werbetexten gehirngewaschene, spendenbereite Bürger mit Ruhe durchlesen sollte. Nicht, daß nachher wieder gejammert wird:

„Das es soweit kommt, konnte ich doch nicht ahnen? Sicherlich da wurde viel geschrieben, aber es wird doch alles nicht so heiß gegessen wie’s gekocht wird.

„Solch‘ armselig naiven Ablenkungsversuchen vom eigenen Urteilsvermögen, kann durch eine Korrektur geschichtlicher Vorkommnisse begegnet werden. Diesen Spruch hatten unsere Väter und Großväter auch parat, um hinterher festzustellen, es wurde sogar heißer gegessen werden, als gekocht, so dass sich heutige Generationen noch den Mund verbrennen.

Nun denn also, auf zur Vorgeschichte dieser „Naturschützer“ die einer Entdeckungsfahrt durch das Etablishment gleicht und uns bis in den erlauchten Kreis der selbsternannten „Blaublüter“ bringt. Genau jener Kaste die sich selbst ein „Geburtsrecht“ einräumte und welches ihnen unsere Ahnen schon in blutigen Opfergängen streitig zu machen suchten, da auch sie schon erkannten, daß egal von welcher Hautfarbe die Mutter war, alle Menschen gleich sind.

„Halt halt!!!“, schallt es noch immer von einigen „Unbelehrbaren“ entgegen, „die Umweltschutzidee beweist doch nahezu exemplarisch wie diese Herrschaften aus der Vergangenheit gelernt haben und ihren Titel nicht mehr wie früher missbrauchen, um auf uns herabzuschauen.

„Diejenigen welche diese Adelspropaganda verinnerlicht haben sollten mal die Lauscher aufstellen und die Worte dieses Prinzgemahls ihrer königlichen Hoheit, Themse-Liesl II. empfangen:

Hier eine Bemerkung Philips zu dem damaligen Diktator von Paraguay, Alfredo Stroessner: „Es ist eine schöne Abwechslung, mal in ein Land zu kommen, das nicht vom Volk regiert wird.“ Auch die Brasilianer erfreute er mit dem Bonmot, ihr Land könne so schön sein, wenn nur nicht die vielen Brasilianer wären. In Papua-Neuguinea erkundigte er sich bei britischen Rucksack-Touristen, wie sie es denn geschafft hätten, „noch nicht aufgefressen worden zu sein“. Einen schottischen Fahrlehrer fragte er: „Wie gelingt es Ihnen nur, die Einheimischen vom Suff fernzuhalten, bis sie die Prüfung geschafft haben?“ Bei einer Werksbesichtigung bemerkte er einen schlampig montierten Sicherungskasten und scherzte, „der muss von einem Inder angebracht worden sein“ In Peking meinte er zu britischen Studenten: „Wenn ihr länger hier bleibt, bekommt ihr Schlitzaugen.“ In Budapest sagte er einem Briten, dass er nicht lange dort sein könnte. Sonst hätte er schließlich einen Bierbauch – wie alle Ungarn. Bei einem Staatsbesuch in Den Haag entfuhr ihm: „Schaut euch diese Holländer an – Gesichter wie Hintern!“ In Australien fragte er in einem Kulturpark der Aborigines einen Ureinwohner: „Bewerfen Sie sich eigentlich immer noch mit Speeren?“ Und in Kenia eine Einheimische: „Sie sind doch eine Frau, oder?“ Außerdem ist er der Ansicht, in Afrika und Asien müsse die Bevölkerung auf die gleiche Weise reduziert werden, wie die Wildhüter seines WWF die Herden wilder Nashörner und Elefanten unter Kontrolle halten. Und als Abschluß möchte ich seinen immer gern zitierten „Hit“ aus einem dpa-Interview anfügen, daß er als „… tödliches Virus wieder geboren werden wolle, um die Überbevölkerung zu bekämpfen“.

Aus diesen Sprüchen kann ich nur Menschenverachtung eines Herrschers erkennen, der seine Bürger als Untertanen ansieht.

Nach diesem kleinen Abstecher in die Geisteswelt des Prinzen, wieder zum eigentlichen:

Wie schon weiter oben (siehe Anmerkungen zu Nashorn Teil 1) beschrieben, wird der WWF von einem elitären Club gespeist. Um hier Aufnahme zu finden, sollte man außer den nötigen Barschaften einen gewissen „Schuß“ herrschaftlichen Denkens mitbringen, denn sonst kommt zumindest der deutsche- von den Kausalitäten der Nazi-Eugenik & Rassismus entwöhnte – Michel in Gewissenskonflikt. (Obwohl dem aufmerksamen Beobachtern in den vergangen Jahren aufgefallen sein dürfte, daß durch Embryonen-Forschung und den angeblich letzten Willen auf „Erlösung“, wir uns ganz „demokratisch“ diesem Nazi-Denken angenähert haben.)

Der WWF selbst wurde 1961 zu dem erklärten Zweck gegründet Geld zu beschaffen, um die Aktivitäten der IUCN erheblich auszuweiten. Unter dem Deckmantel des Naturschutzes verfolgen WWF und IUCN praktisch zwei zentrale Ziele: Reduzierung der Weltbevölkerung – besonders im Entwicklungssektor – und Kontrolle der Rohstoffe der Welt in den Händen einiger weniger britischer (oder anglo-holländischer) Multis. Diese beiden Zieleer forderten, wie WWF/IUCN-Sprecher wiederholt feststellten, eine „Weltregierung“.

An der Spitze des WWF stand von Anfang an Prinz Philip (s.o), obwohl er zunächst nur Präsident des wichtigsten nationalen Einzelverbandes WWF-Großbritannien war. Er gewann jedoch Prinz Bernhard der Niederlande als ersten Präsidenten des WWF-International. Als dieser im Zuge des Lockheed-Skandals untragbar wurde, übernahm Jonkheer John H. Loudoun von Royal Dutch Shell 1977 dessen Posten an der Spitze des WWF-International. 1981 wurde Prinz Philip dann selbst Präsident des WWF-International. Philips Funktion an der Spitze des WWF-Großbritannien übernahm später Prinzessin Alexandra, eine Cousine ersten Grades der Queen.

WWF und IUCN sind Ableger zweier maßgeblicher Institutionen des britischen Empire: Der Society for the Preservation of the Wild Fauna of the Empire (heute Fauna and Flora Preservation Society, FFPS, mit der Queen als Schirmherrin), welche die Kampagne zur Errichtung der Wildreservatein Afrika einleitete; und der Eugenics Society.

Somit behaupte ich, daß der WWF von Anfang an unter direkter Regie der Krone stand.

Nachtrag zum Klimaschwindel egal …

… von wem er kommen mag.

http://home.t-online.de/home/konrad-fischer/7thuene1.htm

Nachtrag zu Operation „Lock“ oder …

… was war KAS wirklich?

Es ist schon sehr befremdlich, daß zur Rettung des afrikanischen Wildbestands die Wahl gerade auf Oberst Stirling fiel, stand er doch in enger Verbindung mit der UNITA unter Jonas Sawimbi, der 1988 zugab, daß seine Leute hundert tausende Elefanten getötet hatten, um ihren Kampf gegen die MPLA-Regierung in Ruanda zu finanzieren. Wie aus KAS-Dokumenten hervorgeht, hatte Stirlings Firma die Absicht, ausgerechnet aus dem Handel mit Elfenbein, Rhinozeroshörnern usw. Kapital zu schlagen.

Ein Blick in seinen Stammbaum, welcher ihn als schottischen Aristokraten ausweist, zeigt uns jedoch, daß hier „Blaublüter“ unter sich waren (s. <Welches Ziel verfolgt der WWF?>). Er kam aus schottischaristokratischen Kreisen und stand der Königinmutter Elisabeth Bowes-Lyon, die selbst aus höchstem schottischem Adel stammt, persönlich nahe. Außerdem hatte in der Nachkriegszeit Dutzende der heikelsten politisch-militarischen Operationen für die Krone durchgeführt.

Aus Altersgründen ernannte Stirling, der im November 1990 starb, Oberstleutnant Ian Crooke, der ebenfalls über einen legendären Ruf verfügte, zum Geschäftsführer seiner KAS-Gesellschaft. Unter Crookes Leitung errichteten 25 SAS Veteranen in Pretoria ein befestigtes Hauptquartier. Zu ihrer Ausrüstung gehörten neben einem hochentwickelten Computersystem auch große Mengenmodernster Waffen (illegal importiert, da damals das Embargo gegen Südafrika galt). Aber wenn sie nicht die Nashörner retteten, was taten sie dann?

So äußerte einem Bericht der holländischen Zeitung Volkskrant vom 24. August 1991 zufolge, der Minister für die nationale Sicherheit Simbabwes, Sidney Sekerayami „in aller Öffentlichkeit den Verdacht, KAS diene als Vorwand zur Destabilisierung des südlichen Afrika“. Auch andere Regierungen so wie die Beamten der Wildschutzbehörden in Kenia, Tansania und Sambia standen Operation Lock misstrauisch gegenüber und verweigerten die Zusammenarbeit. Der Leiter der Forschungsabteilung der Wildschutzbehörde von Simbabwe Rowan Martin lehnte die Zusammenarbeit mit Crooke, der aus Johannesburg zu einem Treffen angereist kam, ab.

„Crooke sprach sich über seine Auftraggeber und die Ziele seiner Mission sehr vage aus“, erklärte Martin später. Darüber hinaus kam es ihm seltsam vor, daß „sie mehr an Militärtechnik als am Wildbestand“ interessiert schienen… Sie machten Anspielungen auf einige recht ungesetzliche Methoden.

„Der südafrikanische Militärgeheimdienst, der die „Antiwilderer“ als offenkundige Eliteeinheit des britischen Geheimdienstes einstufte, sandte seine eigenen Leute aus, um Operation Lock zu infiltrieren. Es gelang Crooke, Verbindungen nach Namibia und Mosambik sowie zu Leuten bei Sondereinheiten und im Geheimdienst in Südafrika zu knüpfen. Im Krieg gegen den Afrikanischen Nationalkongress (ANC), die South West African People’s Organisation (SWAPO) und die Frontstaaten hielten dann manche Südafrikaner die Fähigkeiten der Briten in der paramilitärischen Ausbildung für einen Vorteil.

Von einem Hauptquartier in Philanesbergpark von Bophuthatswna und zahlreichen anderen Parks wie Etosha in Namibien und den Wildparks im Homeland KaNgwana an der Grenze zwischen Südafrika und Mosambik sandte die KAS-Mannschaft „Anti-Wilderer-Einheiten“ aus. Eine dieser Einheiten, die Crookes Leute ausbildeten, ist dabei von besonderer Bedeutung, ebenso wie die politischen Umstände, unter denen sie operierte.

Bei den Auseinandersetzungen in Südafrika kamen Anfangs der 90er Jahre mehr als 10.000 schwarze Südafrikaner durch Gewalttaten anderer Schwarzer ums Leben. Beobachtern zufolge geht der Großteil dieser Morde und Massaker auf das Konto einer mysteriösen „dritten Kraft“, eines agent provocateur bei dem es sich weder um den ANC noch seinen Widersacher, die Inkatha-Freiheitspartei der Zulu handelt. Immer wieder wurde durch Gewalttaten dieser ominösen Gruppierung die Spirale der tödlichen Gewalt und Gegengewalt weiter hochgedreht.

Die Aktivitäten Crookes in Namibla müssen vor diesem Hintergrund untersucht werden. Nach dem Ersten Weltkrieg verloren die Deutschen ihre Kolonie Südwestafrika, und es wurde zum südafrikanischen Protektorat. Als in den 80er Jahren die SWAPO-Guerrilla unter Sam Nujoma gegen die von Weißen beherrschte und von Südafrika unterstützte Regierung Namibias Krieg führte, bildeten südafrikanische Spezialeinheiten die schwarzen Koevort aus, die für ihre Brutalität berüchtigt waren.“Koevoet“ bedeutet in der Sprache der Buren „Brecheisen“. Crooke und seine Leute schulten die Koevoet zu „Anti-Wilderer-Einheiten“ um. Gleichzeitig verbündeten sie sich mit der damals winzigen „Viehdiebstahlabteilung“ der südafrikanischen Polizei, die auch für Wildtiere zuständig war.

Kurz nach dem berüchtigten Boipatong-Massaker vom 18. Juni 1992, das der mysteriösen „drittenKraft“ zugeschrieben wird und das 39 Todesopfer und zahlreiche Verwundete forderte, veranstalteten eine Sondereinheit des ANC-Geheimdienstes, die Goldstone-Kommission, die mit der Untersuchung von Gewalttaten beauftragt war, sowie eine Sondereinheit der Polizei gemeinsam, eine Razzia in den Geschäftsräumen der Firma Gold Fields, die sich in britischem Besitz befand. Dort entdeckten sie zu ihrer Überraschung eine 40 Mann starke „Viehdiebstahlabteilung“, die sich hauptsächlich aus „umgeschulten“ namibischen Koevet-Veteranen zusammensetzte.

Nach einem Bericht der südafrikanischen Weekly Mail vom 26. Juli 1992 erklärte der ANC, er habe Zeugen, die vor der (Goldstone)-Kommission über die Rolle der Einheit beim Massaker von Boipatong aussagen wollten. Aufsichtsratsvorsitzender von Gold Fields war Robin Plumbridge der in Oxford graduiert war und zum Vorstand der South African Nature Foundation, einem südafrikanischen Ableger des WWF gehörte. Die Weekly Mail schrieb: „Die Anwesenheit einer ,’dritten Kraft‘ auf dem Gelände einer Mine in britischem Besitz wird erhebliche internationale Auswirkungen haben.“

Obwohl man für Operation Lock eine Million Pfund ausgegeben hatte, gibt es, wie einer der Mitarbeiter von Operation Lock selbst sagte, keinen Beweis dafür, daß durch das Projekt jemals auch nur ein einziges Nashorn gerettet worden sei, berichtete die holländische Zeitung Volkskrant. (…)

Und wer sind die Wilderer?

Der angebliche Zweck von Operation Lock und Operation Stronghold war es, „Wilderern“ das Handwerk zu legen. Wie aber der Fall des 120 Quadratmeilen großen Ngorongoro-Kraters in Tansania wieder einmal zeigt, standen die Wilderer selbst im Sold des WWF.

In den späten 50er Jahren nahm der Direktor des Frankfurter Zoos Dr. Bernhard Grzimek im Ngorongoro-Krater eine Tierzählung vor und behauptete, der Bestand an wilden Tieren schwinde. Dafür machte er im wesentlichen die Massai-Hirten verantwortlich, die ihr Vieh über das ganze Gebiet verstreut weideten, aber selten etwas anderes töteten als Löwen, die ihre Herden bedrohen. Als Ergebnis der Hysterie, die Grzimek und seine Mitstreiter besonders mit dem Hollywoodfilm „Serengeti darf nicht sterben“ entfachten, durften die Massai die weiten Landstriche des Naturparks um den Krater, ihr traditionelles Siedlungsgebiet, nicht mehr betreten.

1964 wurden ca. 108 Nashörner einzeln photographiert und markiert, was die sorgfältigste Dokumentation eines Tierbestands in Afrika bedeutete. Der WWF begann ein „Rettungs“-Programm für sie. Trotz des vom WWF finanzierten Programms waren 1981 nur noch 20 Nashörner übrig. Jahrelang war nicht ein einziger Wilddieb von den drei „Wildhüter“-Gruppen gefasst worden. Der in jenem Jahr an das Büro der „African Wildlife Leadership Federation“ in Nairobi geschriebene Brief einer Augenzeugin wirft ein gewisses Licht auf den Schwund der Nashornherde. Nach ihrem Bericht hatten die vom WWF bezahlten Wildaufseher zwei große zahme Bullen erschossen und eine Kuh verletzt, und das „alles am hellichten Tag“.

Sie schloß: „Ist es nicht ganz offensichtlich, was im Krater vor sich geht?“

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